- Why Twitter will soon become obsolete (iMediaConnection) — 16/06/2009 — Ob Twitter die kommenden Jahre überleben wird, dürfte für einen Großteil der Menschen vollkommen egal sein. Für die anderen aber ist Jason Clarks Stück nicht uninteressant. Er glaubt, Twitter sei ein überbewerteter Hype, werde zwar seine Nische finden, mittelfristig aber von Google Wave abgelöst werden.
- Bitte zeichnen sie eine Blume! — 14/06/2009 — Ein beeindruckendes Blog und ein trauriges, aber irgendwie auch wunderschönes Projekt. Menschen mit verschiedenen Hirnschäden bekommen einen Bleistift und den Auftrag: »Bitte zeichnen Sie eine Blume!«
- 15 Silliest Facebook Vanity URLs (Mashable) — 14/06/2009 — Der Hype um die Vanity-URLs bei Facebook war grandios mit anzuschauen. Mashable hat sich die 15 albernsten rausgesucht. Wobei: http://www.facebook.com/default.aspx finde ich eigentlich ziemlich großartig.
- Wir wollen gar nicht klauen (Tagesspiegel) — 13/06/2009 — Mercedes Bunz, Chefredakteurin von tagesspiegel.de, reagiert auf einen Artikel ihres Kollegen Joachim Huber. Es geht um das Urheberrecht, die Piratenpartei und die Frage, ob wir gerade Zeuge einer Spaltung der Gesellschaft werden.
- Die Piraten – Aufstand der technischen Intelligenz? (Carta) — 13/06/2009 — Was sind das bloß für Leute, diese Piraten? Wolfgang Michal geht dieser Frage nach. Klug, historisch fundiert und vor allem: seriös. Ein Artikel, der dringend nötig war.
- Der ewige Augenblick (Spiegel) — 12/06/2009 — Ein unglaublicher Bericht aus dem Iran: »Aus verschmähter Liebe übergoss ein Student die Iranerin Amene Bahrami mit Säure. Ein Teheraner Gericht sprach dem blinden Opfer das Recht zu, den Täter selbst zu blenden. Nun wartet sie auf die Vollstreckung — und im Land entbrennt ein neuer Kulturkampf.«
- Biete Gutschein, suche Link (Zeit) — 12/06/2009 — Daniel Bröckerhoff schildert in der Zeit, wie Firmen versuchen, sich an Blogger ranzumachen und Schleichwerbung zu platzieren.
- Twitter? Es geht noch schlimmer (About a Boy) — 12/06/2009 — Sebastian Dalkowski fält für die Rheinische Post tatsächlich ein Plädoyer für Twitter. »In dem vereinfacht er die Wirklichkeit und attackiert den Qualitätsjournalismus. Außerdem verrät er nicht, was er auf seine Pizza legt.« Äußerst lesenswert.
- Murdoch prophezeit Tod der Zeitung (taz) — 12/06/2009 — Steffen Grimberg schreibt in der taz darüber, warum Murdoch zwar glaubt, dass es gedruckte Zeitungen 2030 nicht mehr geben wird, aber dennoch kräftig weiter in Printtitel investiert.
- Kinderpornographie: Das falsche Verkehrszeichen (Verlorene Generation) — 12/06/2009 — Über Zensursula und die Internetsperren ist schon viel geschrieben worden. In noch nicht einmal 800 Zeichen aber überrascht das Blog Verlorene Generation und zeigt, warum die Familienministerien mit dem Stopp-Schild das falsche Verkehrszeichen bei den Internetsperren verwendet.
- »Das Netz hat gewonnen« (Frankfurter Rundschau) — 10/06/2009 — Jakob Augstein, Eigentümer des Freitag, spricht im Interview über sein Medium, das Internet und den Tod der gedruckten Zeitung. Und er erklärt, welche Rolle seiner Meinung nach die Blogger in Zukunft (nicht) spielen.
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Why Twitter will soon become obsolete (iMediaConnection) — 16/06/2009 — Ob Twitter die kommenden Jahre überleben wird, dürfte für einen Großteil der Menschen vollkommen egal sein. Für die anderen aber ist Jason Clarks Stück nicht uninteressant. Er glaubt, Twitter sei ein überbewerteter Hype, werde zwar seine Nische finden, mittelfristig aber von Google Wave abgelöst werden.
Bitte zeichnen sie eine Blume! — 14/06/2009 — Ein beeindruckendes Blog und ein trauriges, aber irgendwie auch wunderschönes Projekt. Menschen mit verschiedenen Hirnschäden bekommen einen Bleistift und den Auftrag: »Bitte zeichnen Sie eine Blume!«15 Silliest Facebook Vanity URLs (Mashable) — 14/06/2009 — Der Hype um die Vanity-URLs bei Facebook war grandios mit anzuschauen. Mashable hat sich die 15 albernsten rausgesucht. Wobei: http://www.facebook.com/default.aspx finde ich eigentlich ziemlich großartig.
Wir wo
Im Leipziger Gewandhaus gab es gestern eine Diskussion mit Ursula von der Leyen, während der auch einige Zensurgegner protestiert haben, teilweise mit Erfolg, teilweise mit Mühe. Besonders interessant dabei ist es zu sehen, mit welchen Schwierigkeiten man zu kämpfen hat, wenn man Menschen die Problematik der Internetsperren näherbringen möchte. Ich veröffentliche hier daher daher auszugsweise einen Text von Andreas Romeyke, der bei der Piratenpartei Sachsen im Original zu finden ist.
»Als nächstes kam ein junger Vater an die Reihe, der, wie sich später herausstellte, vom AK Vorrat Leipzig kam und die Problematik der Internetzensur und Kinderpornographie ansprach. Zeitgleich entwickelten sich tumultartige Szenen, bei denen jüngere Zuschauer sich durch lautstarke Zwischenrufe in der Erwiderung von Frau von der Leyen bemerkbar machten und diese durch Verärgerung des älteren Publikums quittiert wurden. Frau von der Leyen hat ihre Lügen‑ und Schauermärchen erzählt und der Moderator hat dann die nächsten Frager abgewürgt, indem er das Thema schnell ablenkte und Frau von der Leyen zu ihrer privaten und intimen Situation ihres Vaters und dessen Demenzerkrankung befragte. Nach der Lesung kamen viele der älteren Mitbürger auf uns zu und haben ihren Unmut ob der Störungen geäussert. In sehr vielen Diskussionen haben wir versucht, die Problematik näher zu erläutern. Das Hauptproblem war, dass die älteren Bürger die Sperre mit einer Löschung gleichgesetzt haben, ihnen also gar nicht die Problematik zugänglich war. Erst durch plastische Vergleiche, z.B. mit einem anstössigen Bild, vor dass man einen Vorhang zieht und ein Hinweisschild anbringt, dass es sich um Kinderpornographie handele, führte zu einem gewissen Verständnis des Themas. Besonders hervorheben möchte ich eine Leipziger Stadträtin (Name ist mir leider entfallen), die sich in die Diskussion einmischte und den älteren Bürgern auch nochmal die Problematik verdeutlichte. Ich denke, dass wir in der Diskussion viele von unseren Ansichten überzeugen konnten und ziehe ff. Fazit:
1. Ältere Bürger, auch wenn sie das Internet kennen oder nutzen, verstehen die Problematik nicht. Für sie bedeutet Sperren bzw. Stoppschild auch automatisch »Gelöschtsein«, unmöglicher Zugriff.
2. Die Bürger sind der Meinung, dass ein Löschersuchen an in‑ und ausländische Provider erfolglos sei.
3. Die Bürger wissen nichts darüber, dass die Sperrlisten nicht einsehbar sind.
4. Lautstarke Zwischenrufe sind absolut kontraproduktiv, die älteren fühlen sich gestört und der Grund der Störung ist ihnen in dem Moment egal.«
Dieser Text sowie das Original stehen unter CC-by-SA-Lizenz und dürfen gerne weiterverbreitet werden.
Im Leipziger Gewandhaus gab es gestern eine Diskussion mit Ursula von der Leyen, während der auch einige Zensurgegner protestiert haben, teilweise mit Erfolg, teilweise mit Mühe. Besonders interessant dabei ist es zu sehen, mit welchen Schwierigkeiten man zu kämpfen hat, wenn man Menschen die Problematik der Internetsperren näherbringen möchte. Ich veröffentliche hier daher daher auszugsweise einen Text von Andreas Romeyke, der bei der Piratenpartei Sachsen im Original zu finden ist."Als nächstes kam ein junger Vater an die Reihe, der, wie sich später herausstellte, vom AK Vorrat Leipzig kam und die Problematik der Internetzensur und Kinderpornographie ansprach. Zeitgleich entwickelten sich tumultartige Szenen, bei denen jüngere Zuschauer sich durch lautstarke Zwischenrufe in der Erwiderung von Frau von der Leyen bemerkbar machten und diese durch Verärgerung des älteren Publikums quittiert wurden. Frau von der Leyen hat ihre Lügen- und Schauermärchen erzählt und der Moderator hat dann die nächs
- Wie hört sich meine Schwerhörigkeit an? Hörbeispiele im Netz (Not quite like Beethoven) — Sie wollen wissen, wie es sich anhört, schwerhörig zu sein? Not quite like Beethoven hat Hörbeispiele dafür gefunden. Unbedingt reinhören!
- Monkey Island: E3 2009-Trailer und erste Screenshots von der Spielemesse (PC Games) — Monkey Island kehrt zurück. Den Screenshots und dem Trailer nach zu urteilen jedoch hat es nicht einmal ansatzweise den Charme, den die ersten Teile hatten.
- Das kleinere Übel (Don Dahlmann) — Auch Don Dahlmann wählt die Piraten. Und das, obwohl die Grünen für ihn so etwas wie eine alte Liebe sind. Und, obwohl er weiß, dass sie in Deutschland vorerst keine große Rolle spielen werden. Eine verschenkte Stimme?
- Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung (netzpolitik.org) — Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung im Wirtschaftsausschuss im Deutschen Bundestag vom 27. Mai steht noch nicht online, daher veröffentlicht es Markus Beckedahl in der unkorrigierten Fassung.
- Wunderkammer der Warenwelt (Tagesspiegel) — »Im Warenhaus konzentrieren sich die Reize zum Rausch«, schreibt Michael Rutschky im Tagesspiegel. Er hat eine kleine Kulturgeschichte des Kaufhauses notiert.
- Inkompetenz (wirres.net) — Felix Schwenzel erklärt, lang aber lesenswert, warum ihm als einzige Wahlalternative die Piratenpartei bleibt. Arrrrrrrr.
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Wie hört sich meine Schwerhörigkeit an? Hörbeispiele im Netz (Not quite like Beethoven) — Sie wollen wissen, wie es sich anhört, schwerhörig zu sein? Not quite like Beethoven hat Hörbeispiele dafür gefunden. Unbedingt reinhören!
Monkey Island: E3 2009-Trailer und erste Screenshots von der Spielemesse (PC Games) — Monkey Island kehrt zurück. Den Screenshots und dem Trailer nach zu urteilen jedoch hat es nicht einmal ansatzweise den Charme, den die ersten Teile hatten.
Das kleinere Übel (Don Dahlmann) — Auch Don Dahlmann wählt die Piraten. Und das, obwohl die Grünen für ihn so etwas wie eine alte Liebe sind. Und, obwohl er weiß, dass sie in Deutschland vorerst keine große Rolle spielen werden. Eine verschenkte Stimme?
Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung (netzpolitik.org) — Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung im Wirtschaftsausschuss im Deutschen Bundestag vom 27. Mai steht noch nicht onli
Der Chaos Computer Club (CCC) stattet Ursula von der Leyen (»Zensursula«) am Freitag einen Besuch ab. Der Grund: An diesem Tag werden sich fünf der größten deutschen Internetanbieter im Beisein der Familienministerin verpflichten, Kinderpornoseiten auf ausländischen Servern zu blockieren. Nach Ansicht des CCC aber handelt es sich dabei um knallharte Erpressung der Anbieter. Wie auch immer man das Vorgehen der Ministerin nennt, es bleibt, was Holger Bleich und Axel Kossel in der c’t geschrieben haben: »Niemand kann kontrollieren, ob die gesperrten Seiten nach Entfernung der beanstandeten Inhalte wieder freigeschaltet werden. Ein derart undurchsichtiger, unkontrollierbarer Mechanismus ist bedenklich, weil die Sperrmaßnahmen Grundrechte wie Informationsfreiheit und allgemeine Persönlichkeitsrechte berühren.« Ihr Fazit: »Es erstaunt, dass Ministerin von der Leyen kompromisslos an ihren Plänen festhält und Bedenken von Experten beiseite wischt, ohne darauf sachlich zu antworten. Ein Gutachten des wissenschaftlichen Diensts des Bundestags etwa bescheinigt dem Sperrvorhaben, weitgehend wirkungslos und gleichzeitig grundrechtsgefährdend zu sein.« Man wird sehen, wie groß der Aufschrei wirklich wird, wie viele Internetnutzer diesen Vertrag als Zensur betrachten — unabhängig von den Inhalten, die da aus hehren Motiven gesperrt werden sollen. Für alle, die Zeit haben, heißt es am Freitag um 9 Uhr jedenfalls: »Aufstehen für ein freies Internet«.
16.04.2009: Die Zensursula-Schablone gibt es auch hier in groß, Simon Columbus hat zusätzlich eine SVG-Variante gebastelt.
Foto: Martin Haase unter CC0-Lizenz
Der Chaos Computer Club (CCC) stattet Ursula von der Leyen (»Zensursula«) am Freitag einen Besuch ab. Der Grund: An diesem Tag werden sich fünf der größten deutschen Internetanbieter im Beisein der Familienministerin verpflichten, Kinderpornoseiten auf ausländischen Servern zu blockieren. Nach Ansicht des CCC aber handelt es sich dabei um knallharte Erpressung der Anbieter. Wie auch immer man das Vorgehen der Ministerin nennt, es bleibt, was Holger Bleich und Axel Kossel in der c't geschrieben haben: "Niemand kann kontrollieren, ob die gesperrten Seiten nach Entfernung der beanstandeten Inhalte wieder freigeschaltet werden. Ein derart undurchsichtiger, unkontrollierbarer Mechanismus ist bedenklich, weil die Sperrmaßnahmen Grundrechte wie Informationsfreiheit und allgemeine Persönlichkeitsrechte berühren." Ihr Fazit: "Es erstaunt, dass Ministerin von der Leyen kompromisslos an ihren Plänen festhält und Bedenken von Experten beiseite wischt, ohne darauf sachlich zu antworten. Ein Gutachten