Bürokram
Musen sollen gefälligst aufhören mich zu küssen.
Die sollen den Bürokram machen.
Katz & Goldt
 

Tag: »Zensur«

Digipop 
Censordyne | 09/07/2009
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Via Markus Fuchs

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Delicious 
Delicious Links | 01/07/2009
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  • Radikal neu (economag) — 01/07/2009 — Cornelius Schubert betrachtet das Thema Innovation vom soziologischen Standpunkt aus.
  • Der Bunker-Architekt (Deutsche Welle) — 01/07/2009 — Wohnen in einem Bunker? Der Umbau stellt Architekten vor besondere Herausforderungen, schließlich gelten die Gebäude als »unzerstörbar«. Ein Bremer Architekt hat sich auf den Umbau von Bunkern spezialisiert und macht daraus exklusive Luxuswohnungen.
  • Giving up my iPod for a Walkman (BBC) — 01/07/2009 — Ein 13-jähriger Brite tauscht für einen Tag seinen iPod gegen einen Walkman. Lieblingszitat: »It took me three days to figure out that there was another side to the tape.«
  • Offen für Neues? (NZZ) — 01/07/2009 — Das »Maimassaker« hat jede Menge Schweizer Journalisten ihren Job gekostet. Und wie sieht es in Ägypten aus?, fragt Kristina Bergmann, NZZ-Korrespondentin in Kairo in ihrem »Blog vom Nil«.
  • »Ihnen ist egal, was wir denken« (Zeit) — 25/06/2009 — Ein Streitgespräch, dass seinen Namen tatsächlich verdient. Ursula von der Leyen und Franziska Heyne diskutieren über Netzsperren. Und mehr.
  • Reverse Graffiti Project — 24/06/2009 — Making pictures by cleaning. Das Reverse Graffiti Project. Sehenswert.
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Delicious 
Delicious Links | 24/06/2009
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Macht & Geld 
Bei jeder gesperrten Seite hat der Staat versagt | 18/06/2009
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Nochmal Fremdinhalt, nochmal zum Thema Netzsperren. Torben Friedrich, 22-jähriges SPD-Mitglied, hat gestern auf seinem Blog einen offenen Brief an die SPD geschrieben, der nicht nur lesenswert ist, sondern auch bemerkenswert deutlich zeigt, wie tief der Graben zwischen den »Volksparteien« und der »Generation C64« inzwischen ist. Respekt. (Weiterlesen …)

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Medien 
Der grüne Aufstand im Netz | 16/06/2009
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Teheran
Foto: Screenshot | Tehran24

Die Situation im Iran beschäftigt derzeit auch viele Deutsche, bei Twitter und in Blogs liest man vor allem eine Menge über den Zugang der Menschen dort zu Internet und Medien, eine Menge Solidarität wird über diese Kanäle verbreitet, aber auch handfeste Unterstützung. Das Thema lag also auf dem Tisch, viele andere Kollegen haben sich in den vergangenen Tagen ebenfalls damit beschäftigt. Ein kleiner Auszug dessen, was ich heute zum grünen Aufstand im Netz geschrieben habe:

Obwohl im Iran viele Internetdienste von der Regierung gesperrt worden sein sollen, umgehen Regierungsgegner die Zensur und nutzen das Internet, um sich zu organisieren. Eine große Rolle spielt dabei der oft geschmähte Kurznachrichtendienst Twitter.
 
«218.128.112.18:8080 218.206.94.132:808 218.253.65.99:808 219.50.16.70:8080». Solche Zahlenketten machten in den vergangenen Tagen des Öfteren die Runde beim Microblogging-Dienst Twitter. Es sind die IP-Adressen von sogenannten Proxies, Umleitungen auf ausländische Server, mit denen sich die Sperren der iranischen Regierung umgehen lassen. Und über die organisiert sich im Iran derzeit der Widerstand gegen die Machthaber.
 
Das Internet ist, gerade für junge Menschen im Iran, zu einem der wichtigsten Kommunikationsmittel überhaupt geworden. Oft aber geht kaum noch etwas. Nach dem Mobilfunknetz wurden nach und nach wichtige Netzdienste blockiert. Facebook, YouTube, Twitter – solche Seiten sind im Iran derzeit über die normalen Wege so gut wie gar nicht zu erreichen.
 
Über Proxies aber durchaus. Und so hat es beispielsweise das Schlagwort #iranelection auf Platz 1 der Trending Topics geschafft, der angesagten Themen bei Twitter. Im Sekundentakt laufen dort neue Meldungen aus dem Land ein. Schon rufen Unterstützer der Opposition Twitter-Nutzer dazu auf, ihr Profilbild durch eine grüne Grafik zu ersetzen und so eine«grüne Wand» des Protests zu bilden. «Wenn ich keine Verbindung zu Twitter habe, bin ich von der Welt abgehängt» erklärt hamednz, ein Nutzer des Internetdienstes aus der iranischen Kleinstadt Rasht. «Denn das staatliche Fernsehen berichtet über vieles nicht!» Über Twitter werden jedoch nicht nur Informationen verbreitet, iranische Oppositionelle organisieren mit ihren Nachrichten auch einen Teil der Protestaktionen. Am Montag etwa schrieb alirezasha: «Heute um 16:00 Uhr, ein RUHIGER Protest».

Weiterlesen? Den gesamten Text finden sie auf news.de.

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