Bürokram
Musen sollen gefälligst aufhören mich zu küssen.
Die sollen den Bürokram machen.
Katz & Goldt
 

Tag: »Zeitung«

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Delicious Links | 07/07/2010
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  • »Flattr, der Wert des Filterns und mentale Transaktionskosten« — 07/07/2010 — Dürfen fremde Inhalte geflattrt und somit bezahlt werden? Hat beispielsweise das Veröffentlichen eines Fettes-Brot-Videos auf Spreeblick einen Wert an sich? Marcel Weiß glaubt ja und liefert auf neunetz.com die Argumente dafür.
  • »Die Google-Suche ist tot. Ganz sicher.« — 07/07/2010 — Wie konnte man nur auf die Idee kommen, »alle Seiten im Internet indizieren zu wollen, sie nach einer kalt berechnenden Logik mit einem Zahlenwert zu versehen und auf Anfrage in seitenlangen Listen auszuwerfen, von denen die User das Meiste ohnehin nicht gebrauchen konnten«, fragt Matthias Schwenk auf Carta. Für ihn hat Google den Wettlauf um die Vorherrschaft im Netz heute schon verloren — gegen Facebook.
  • »Texperiment: ›der 7. tag‹ über Kommunikation im Jahr 2010« — 07/07/2010 — »Versprochen: Die Worte Revolution und Web 2.0 werden höchstens einmal, Hudson River und Christian Pfeiffer/Amoklauf keinmal auftauchen«, sagt Marcus Schwarze und man kann ihm das wohl glauben. Für die Hannoversche Allgemeine Zeitung hat er ein vielversprechendes Experiment gestartet: Für die HAZ-Wochenendbeilage »der 7. tag« sammelt er Notizen, Anekdoten und Erzählenswertes aus der Kommunikation im Jahr 2010. Und Mitmachen geht ganz einfach.
  • »The Aesthetics of the iPad« — 07/07/2010 — »Because Ⅰ do spend solitary, darkened days in hippo-potato mode, consuming media in Brooklyn’s equivalent of a double-wide, Ⅰ figured I’d like the iPad«, schreibt Virginia Heffernan für die New York Times. Vielleicht der bisher beste Artikel, den ich über das iPad gelesen habe.
  • »Der Vorkoster und die Radikaldemokraten« — 06/07/2010 — Wer glaubt, mit dem Kulturjournalismus gehe es bergab, der sollte den Text von Ruedi Widmer in der Neuen Zürcher Zeitung lesen. Danach öffnet das »›Labor‹ einer vom Internet geprägten Mediennutzungslogik« den klassischen kulturjournalistischen Formaten neue Möglichkeiten.
  • »Neuer Journalismus. Jetzt.« — 29/06/2010 — Vieles von dem, was Johannes Kuhn da auf kopfzeiler.org schreibt, ist nicht neu. Doch es ist gut, seine »Elf Selbstverständlichkeiten zur Zukunft einer lädierten Profession« noch einmal gebündelt vorgesetzt zu bekommen.
  • »Und wir nennen diesen Schrott auch noch schön« — 28/06/2010 — Ein Rant wider das heutige Bauen: »Gerade hat Deutschland den ›Tag der Architektur‹ gefeiert«, schreibt Martin Mosebach in der FAZ. »Wieder einmal wurde das Recht unserer Zeit auf eigenen, unverwechselbaren Ausdruck beschworen. Doch was ist all das in Beton gegossene Millimeterpapier unserer bauwütigen Epoche gegen die Schönheit der verschwindenden europäischen Stadt?«
  • »Is Blogging A Dying Art?« — 28/06/2010 — Stirbt das Bloggen aus? Dieser Frage geht Caitlin Kelly auf True/Slant nach.
  • »Tod eines einsamen Spielers« — 25/06/2010 — Frank Giering (Absolute Giganten) ist tot, gestorben mit 38 Jahren. Julia Jüttner hat für den Spiegel einen wunderbaren Nachruf geschrieben.
  • »Everything you need to know about the internet« — 25/06/2010 — Das ist mal ein Riemen: In knapp 25.000 Anschlägen erzählt uns John Naughton im Guardian alles, was es Wissenswertes über das Internet gibt. Naja, fast alles.

 
Medien 
»Don’t mention the four!« | 28/06/2010
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Foto: Screenshot

»Don’t mention the four«, titelt die Sun, wie ich finde, äußerst elegant und stellt eine herzzerreißende Fotostrecke online. Mein Lieblingsbild: Serena und Dave bei ihrem »Worldcup Honeymoon 2010«. By the way: Nie hätte ich eine so faire englische Presse erwartet. Kudos to you! Ach ja: Der Boston Globe widmet der WM sogar eine seiner großartigen Big-Picture-Strecken.


 
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Delicious Links | 23/06/2010
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  • »›Bei einer Weltmeisterschaft pfeifen nicht die Besten‹« — 23/06/2010 — Der frühere Referee Bernd Heynemann muss es wissen. Im Interview mit der Zeit sagt er: »Die Hälfte der Karten waren okay.« Und er sagt auch: Mit der Entscheidung, Schiedsrichter etwa von den Seychellen pfeifen zu lassen, »sollen Machtstrukturen und Wahlen abgesichert werden«.
  • »Ich habe überhaupt keine Angst« — 23/06/2010 — Vor dem Spiel gegen Ghana spricht Philipp Lahm mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über deutsche Fehler und strenge Schiedsrichter bei der WM.
  • »Was wir uns von ›Günther Jauch‹ wünschen« — 23/06/2010 — Warum Nils Minkmaar und Stefan Niggemeier Günther Jauch in Anführungszeichen setzen, weiß ich nicht. Aber ihr Text in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist auch trotz dieses kleinen Rätsels äußerst lesenswert.
  • »New iPhone Arrives, Rivals Beware« — 23/06/2010 — »Apple releases only one new model a year«, schreibt David Pogue in der New York Times, »so the new iPhone had better be pretty amazing to compete. It is.«
  • »Wie ein neues Linkverhalten die Blogosphäre beleben könnte« — 23/06/2010 — Die deutsche Blogosphäre verlinkt vorrangig auf Nachrichtenportale und führende US-Blogs. Aus nachvollziehbaren Gründen, meint Martin Weigert. Doch es gibt eine einfache Lösung, schreibt er auf Netzwertig.
  • »Filesharing: Die wundersame Musikvermehrung« — 20/06/2010 — Filesharing ist nicht verantwortlich für die sinkenden Umsätze der Musikindustrie, sagt Harvard‑Ökonom Felix Oberholzer-Gee im Interview mit dem ORF. Und: Er prophezeit der Branche eine goldene Zukunft.
  • »Citizen journalism: can small be bountiful?« — 15/06/2010 — Hyperlokale Nachrichtenprojekte sprießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Doch haben sie eine echte Chance? Diese Fragen gehen Jemima Kiss und Heather Christie für den Guardian nach.
  • »Nach dem Spiel ist vor dem Stil« — 10/06/2010 — »Die Fußball-WM wird auch ein Mode-Event. Nie zuvor war der Look für Spieler so wichtig wie heute«, schreibt Corinna Thiel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. »Ein erfolgreicher Fußballer braucht eine erfolgreiche Erscheinung. Dabei haben auch Profisportler Problemzonen.«

 
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Delicious Links | 16/05/2010
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  • »Not quite like Beethoven ist für den Grimme Online Award nominiert« — 16/05/2010 — »Dreimal am Tag unkontrollierbare Grinsanfälle« — verständlich, wenn man, wie Alexander Görsdorf, mit seinem Blog für den wichtigsten deutschen Online-Preis nominiert ist. Und das auch noch verdientermaßen. Geht wählen!
  • »Die Gnade der Unerreichbarkeit« — 16/05/2010 — Das Funkhaus Wallrafplatz im WDR 5-Radio über die Frage, wie neue Medien unser Leben beschleunigen. Studiogäste: Uschi Braun und Sabria David (MP3).
  • »A Bewildering Tangle of Options« — 13/05/2010 — Unsicher, welche Einstellungen Facebook beim Thema Privatsphäre anbietet? Diese Grafik der »New York Times« klärt auf. 50 Einstellungen, 170 Optionen.
  • »Der schleichende Untergang von Social Media« — 12/05/2010 — Erhellend, schlicht, lesenswert: Sebastian Küpers erklärt, warum wir das Wörtchen »Social« aus den meisten Wortpaaren streichen können — auch und gerade aus »Social Media«.
  • »What Are You Going to Do When the Internet’s Gone?« — 11/05/2010 — Nicht ganz zu unrecht fragt sich Dave Pollard, was passiert, wenn das Internet nicht mehr funktioniert. Was fangen wir an mit all der Zeit, die wir dann nicht mehr im Netz verbringen können? Und obwohl sich niemand ernsthaft traut, über diese Frage nachzudenken, hat Pollard Antworten. »Instead of porn… well, use your imagination«
  • »Proudly content free« — 10/05/2010 — Nicht alles im Netz ist Remix. Der Respekt vor Medien‑ und Textgattungen darf bestehen bleiben, schreibt Miriam Meckel in der NZZ.
  • »Das Netz ist die Hölle der neuen Welt« — 03/05/2010 — Kunsthistoriker Bazon Brock und sein Rundumschlag (»Das, was die Lager der totalitär-faschistischen Regime, des stalinistischen oder des Hitler-Regimes waren, [ist] jetzt, als Weltlager, das Netz geworden.«) gegen das böse Internet.
  • »Freie Fahrt auf der Datenautobahn« — 30/04/2010 — Netzökonom Holger Schmidt über die Netzneutralität, ein fiktives Szenario und unkalkulierbare Risiken.
  • »Killer mit Ladehemmung« — 28/04/2010 — Mit viel Pomp hat das »Wall Street Journal« seine New Yorker Lokalausgabe gestartet. Mit ihr will Rupert Murdoch die »New York Times« von Intimfeind Arthur Sulzberger kaltstellen. Doch die erste Salve im Zeitungskrieg verpuffte.
  • »How social networks are using your email address book data — and what it means for journalists« — 28/04/2010 — Wenn Facebook nach dem persönlichen Adressbuch fragt, ist Vorsicht geboten. Besonders für Journalisten.

 
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Delicious Links | 14/04/2010
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  • »Deutsche Blogger« — 14/04/2010 — Drei Seiten widmet die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« zum Auftakt der re:publica den deutschen Bloggern. Ein Text, so umfassend wie umstritten.
  • »A German Riesling That Embodies Spring« — 14/04/2010 — Eric Asimov von der »New York Times« hatte deutschen Riesling im Glas. Das Fazit: »A good German riesling from the Mosel region is like no other riesling in the world. It is simply one of wine’s singular glories«.
  • »Das Unbehagen an der digitalen Macht« — 14/04/2010 — Clay Shirky und Evgeny Morozov im Gespräch.
  • »Aufruf zur ›öffentlichen Demontage‹« — 14/04/2010 — Die Oldenburger Polizei installiert Kameras in der City, weil »Menschenmassen die Begehung von Straftaten begünstigen«. Die Gegner wollen die Kameras wieder abbauen.
  • »Shock! Horror! National Enquirer wins a Pulitzer. Not« — 14/04/2010 — Es hat dann doch keinen Skandal gegeben bei der Bekanntgabe der diesjährigen Pulitzer-Preisträger. Der National Enquirer ist leer ausgegangen. Durchatmen.
  • »›Wir wollen nicht jeden iPod überwachen‹« — 14/04/2010 — EU-Kommissar de Gucht will die wachsende Produktpiraterie im Netz bekämpfen. Im Interview spricht er sich für eine Balance zwischen Freiheit und Schutz von Eigentum aus.

 
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