Ich habe eine ganze Zeit lang überlegt, ob ich einen Service wie Delicious überhaupt brauche, wofür ich ihn brauchen könnte, und wie oft. Social Bookmarking, eigentlich eine schicke Sache. Aber nur für mich selbst? Sowieso nicht. Für andere? Ja, schon, aber vor allem, seit es Twitter gibt, kann man Links doch viel schneller und effektiver durchs Netz schicken. Doch Delicious kann mehr, es bietet mehr Platz, es bietet Verschlagwortung, und genauso wie Twitter eben ein Kommunikationskanal mehr ist, ist es Social Bookmarking auch. So ein Account ist ja auch schnell angelegt, die ersten Links sind schnell gefunden. Ich aber hatte von Anfang an vor, Delicious mit meinem Blog zu verknüpfen. Der Wunsch: Ein täglicher Blogpost aus meinen gesammelten Links. Wenn ich mal geahnt hätte, dass das nicht so einfach ist. (Weiterlesen …)
Foto: flickr | laihiu (CC)Ich habe eine ganze Zeit lang überlegt, ob ich einen Service wie Delicious überhaupt brauche, wofür ich ihn brauchen könnte, und wie oft. Social Bookmarking, eigentlich eine schicke Sache. Aber nur für mich selbst? Sowieso nicht. Für andere? Ja, schon, aber vor allem, seit es Twitter gibt, kann man Links doch viel schneller und effektiver durchs Netz schicken. Doch Delicious kann mehr, es bietet mehr Platz, es bietet Verschlagwortung, und genauso wie Twitter eben ein Kommunikationskanal mehr ist, ist es Social Bookmarking auch. So ein Account ist ja auch schnell angelegt, die ersten Links sind schnell gefunden. Ich aber hatte von Anfang an vor, Delicious mit meinem Blog zu verknüpfen. Der Wunsch: Ein täglicher Blogpost aus meinen gesammelten Links. Wenn ich mal geahnt hätte, dass das nicht so einfach ist. Schritt 1: Delicious bietet selbst einen Service an, mit dem das möglich sein soll, der aber wird als "experimental feature" angepriesen. Es gibt jedoch nicht wenige,
Keine Frage, das iPhone ist, was das Anzeigen von Webseiten angeht, eine ziemlich schicke Sache. Vom fehlenden Flash vielleicht mal abgesehen. Doch bei meiner Seite zeigt es Schwächen (Vielleicht ist es aber auch das Design, was hier oder da noch Fehler hat). Eigentlich wollte ich daher als Nächstes eine mobile Version angehen, ich hatte mich schon darauf eingestellt, mich mit Browserweichen und auf das iPhone zugeschnittenen CSS-Dateien rumzuschlagen (was sich schon nach wenigen Minuten Recherche als gar nicht so problemlos herausgestellt hat). Ein Zufallstreffer aber hat mir diese Mühe jetzt erspart. Denn für WordPress gibt es ein Plugin, was mir all die Arbeit — mit Ausnahme einiger Anpassungen — abgenommen hat: WPtouch (Ergebnis siehe Bild). Farb‑ und Menüeinstellungen sowie ein paar weitere Details nimmt man im Admin-Menü vor, für alles Weitere genügen ein paar Handgriffe in den Plugin-Dateien. Ein Switch ermöglicht dem User den Weg zurück zum »Standard«-Design, allein das wäre eine Sache geworden, die mit einer Browserweiche wohl nicht ohne Weiteres machbar gewesen wäre. Zugegeben: Allzu viele Besucher haben sich noch nicht mit dem iPhone auf mein Blog verirrt. Doch jetzt können sie jetzt kommen. Ich bin bereit.
Keine Frage, das iPhone ist, was das Anzeigen von Webseiten angeht, eine ziemlich schicke Sache. Vom fehlenden Flash vielleicht mal abgesehen. Doch bei meiner Seite zeigt es Schwächen (Vielleicht ist es aber auch das Design, was hier oder da noch Fehler hat). Eigentlich wollte ich daher als Nächstes eine mobile Version angehen, ich hatte mich schon darauf eingestellt, mich mit Browserweichen und auf das iPhone zugeschnittenen CSS-Dateien rumzuschlagen (was sich schon nach wenigen Minuten Recherche als gar nicht so problemlos herausgestellt hat). Ein Zufallstreffer aber hat mir diese Mühe jetzt erspart. Denn für Wordpress gibt es ein Plugin, was mir all die Arbeit — mit Ausnahme einiger Anpassungen — abgenommen hat: WPtouch (Ergebnis siehe Bild). Farb- und Menüeinstellungen sowie ein paar weitere Details nimmt man im Admin-Menü vor, für alles Weitere genügen ein paar Handgriffe in den Plugin-Dateien. Ein Switch ermöglicht dem User den Weg zurück zum "Standard"-Design, allein das wäre ein
Das Leben ist immer woanders, einen Häuserblock, eine Haltestelle, ein Land weiter. Vielleicht auch deshalb sind Menschen so gerne unterwegs, weil sie ständig suchen. Nach einem Leben. Und da Menschen ihr Leben derzeit auch noch unheimlich gerne anderen mitteilen, ist – ganz prosaisch gesprochen – das mobile Bloggen so beliebt. Denn so wird diese Suche zum Plot für das eigene Drehbuch, und an diesem Leben da draußen können plötzlich mehr oder weniger viele Fremde teilhaben. Da draußen lauert aber nicht nur das eigene Leben, sondern auch das Leben von Millionen anderen, es lauern Begegnungen, Geschichten, Beobachtungen.
Auch für das iPhone, sozusagen die Eier legende Wollmilchsau des modernen Menschen auf Achse, gibt es eine kleine Anwendung, die das Bloggen mittels WordPress erlaubt. Und obwohl ich das Platzieren selbst geschossener Fotos in einem Artikel noch nicht hinbekommen habe (sie landen immer unter dem Artikel und zerschießen mir mein ohnehin noch fragiles Layout), bin ich ganz hin und weg. Bis auf Weiteres gibt es also ein Symbolfoto für Geschichten von unterwegs, die Hoffnung auf das nächste Update und den schönen Satz des Heidedichters Hermann Löns: »Zukünftig wird es nicht mehr darauf ankommen, dass wir überall hinfahren können, sondern, ob es sich lohnt, dort anzukommen.« Löns Tagebuch übrigens, das er im Ersten Weltkrieg geführt hat, ist deshalb so spät entdeckt worden, weil es »eine vergilbte, verschmierte Wachstuch-Kladde« war, »mit blassem Bleistiftgekritzel gefüllt«. Ach hätte Herr Löns doch schon bloggen können.
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Das Leben ist immer woanders, einen Häuserblock, eine Haltestelle, ein Land weiter. Vielleicht auch deshalb sind Menschen so gerne unterwegs, weil sie ständig suchen. Nach einem Leben. Und da Menschen ihr Leben derzeit auch noch unheimlich gerne anderen mitteilen, ist - ganz prosaisch gesprochen - das mobile Bloggen so beliebt. Denn so wird diese Suche zum Plot für das eigene Drehbuch, und an diesem Leben da draußen können plötzlich mehr oder weniger viele Fremde teilhaben. Da draußen lauert aber nicht nur das eigene Leben, sondern auch das Leben von Millionen anderen, es lauern Begegnungen, Geschichten, Beobachtungen. Auch für das iPhone, sozusagen die Eier legende Wollmilchsau des modernen Menschen auf Achse, gibt es eine kleine Anwendung, die das Bloggen mittels Wordpress erlaubt. Und obwohl ich das Platzieren selbst geschossener Fotos in einem Artikel noch nicht hinbekommen habe (sie landen immer unter dem Artikel und zerschießen mir mein ohnehin noch fragiles Layout), bin ich ganz hin und w