Bürokram
Musen sollen gefälligst aufhören mich zu küssen.
Die sollen den Bürokram machen.
Katz & Goldt
 

Tag: »Twitter«

Delicious 
Delicious Links | 27/07/2010
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  • »Eva Herman und der Kopp-Verlag — die Könige der Trolle« — 26/07/2010 — Warum bloß redet alle Welt derzeit wieder über Eva Hermann? Sogar die etablierten Medien? Thomas Knüwer jedenfalls meint: » Eva Hermann und der Kopp-Verlag arbeiten nicht anders. Sie wollen provozieren um Leser auf ihre Seiten zu locken. Füttern wir sie einfach nicht weiter: Hören wir auf, sie zu verlinken.«
  • »Webseiten einfach abschalten?« — 26/07/2010 — Braucht eine Marke heute noch die alte Website? Oder erreichen Unternehmen mit einer Präsenz in sozialen Netzwerken womöglich eine höhere Zahl Kunden? Dieser Frage geht Jürgen Stüber in seinem Blog nach.
  • »42 finale Thesen zum Internet« — 22/07/2010 — »Das Netz sagt: ›I can haz cheeseburger.‹« — nur eine von 42 großartigen Thesen zum Internet, die Marcel-André Casasola Merkle auf 137b.org zusammengetragen hat.
  • »Der Datenschutz und ich« — 21/07/2010 — Was ist das eigentlich für eine seltsame Sorge, die Menschen um ihre Daten im Internet haben? Antje Schrupp versucht einmal sie zu beantworten, losgelöst von technischem Krimskrams und, wie es Michael Seemann ausdrückt, »ganz ohne Scheuklappen der ideologischen Diskurse«.
  • »Texperiment, das Ergebnis: Wie Kommunikation 2010 funktioniert« — 20/07/2010 — »Wirklich coole Menschen haben eine erfüllte Beziehung, fünf Freunde zum Pferdestehlen, ein schnuckliges Heim und einen prima Job«, sagt der 37-jährige Daniel, Journalist aus Uelzen. Und Menschen, die einen Großteil ihrer Zeit online verbringen, zählt er offenbar nicht dazu. Doch Dirk Kirchberg meint: »Die Begriffe Internet und Freundschaft widersprechen sich nicht.« Nur zwei Meinungen, die bei Marcus Schwarzes »Texperiment« für die HAZ herausgekommen sind, einem Versuch, Zeitungslesern Kommunikation im digitalen Zeitalter zu erklären.
  • »Die größten Selbstdarsteller im Netz« — 18/07/2010 — Die Süddeutsche Zeitung schreibt, »sie melden sich stets zu Wort« und vergisst damit zwar, dass sie auch ständig um ihr Wort gebeten werden — darüber hinaus aber ist ihre Fotostrecke der ständig präsenten Internet-Promis, »denen ein bisschen Offline-Zeit guttun würde«, böse, ein bisschen überzogen, aber im Kern eben auch wahr. »Die größten Selbstdarsteller im Netz«, von Sascha Lobo bis — zu uns.
  • »I don’t have enough time« — 14/07/2010 — Es fehlt uns nicht an Zeit, um das zu tun, was wir wollen, es fehlt uns an Energie, schreibt Robert Twigger in seinem Blog-Eintrag, für den er übrigens nur zehn Minuten gebraucht haben will. Ein Aufruf an uns alle.
  • «Jens Best: ›Datennutzung im öffentlichen Raum beschützen‹« — 09/07/2010 — Google Street View hat in Deutschland viel Staub aufgewirbelt und die Politik auf die Barrikaden gebracht. Der Blogger Jens Best hat eine Kampagne gestartet, die Bürger dazu aufruft, aus vermeintlichen Datenschutzgründen ausgeblendete Häuser erneut zu fotografieren und zu geogaggen. Im Interview mit Telemedicus spricht er über die Privatsphäre und Datenschutz.

 
Digipop 
Der Chaos Blogger Club | 13/07/2010
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Chaos
Foto: photocase.com | © misterQM

Ich gebe zu, ich habe es ziemlich leicht. Mein Blog besuchen tagtäglich eine Hand voll Leute, manche kommen wieder, einige kenne ich persönlich. Doch die Zahlen bleiben überschaubar, und insofern brauche ich mir um die Verwaltung meiner Kommentare keine besonders großen Sorgen zu machen. Ein Spamfilter trennt Gut von Böse, und selbst wenn einmal zehn oder mehr Kommentare untereinander stehen, findet man sich immer noch recht gut zurecht. Bei anderen Bloggern, insbesondere bei denen, die in diversen Ranglisten die oberen Plätze einnehmen, sieht das schon ganz anders aus, kommen bei diesen doch leicht einmal 20 oder 30, manchmal sogar 100 oder mehr Kommentare zusammen, wenn das Thema es hergibt. Das freut mich, aber es führt auch zu unnötigen Problemen. (Weiterlesen …)


 
Delicious 
Delicious Links | 28/05/2010
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  • »Die erschreckende Tatsache, dass wir noch Gebrauchsanleitungen brauchen« — 28/05/2010 — Dass wir zum Benutzen einiger Produkte noch immer Gebrauchsanleitungen brauchen, lässt nur einen Schluss zu: Der Berufsstand der Designer hat versagt.
  • »iPrüde« — 28/05/2010 — Malte Herwig darüber, wie Bild ihre iPad-App zensiert und der Spiegel die Welt verführt.
  • Hook — Angelmagazin — 28/05/2010 — Wer Angeln für einen langweiligen Sport hält, wird Angelmagazine vermutlich für eine Einschlafhilfe halten. Muss aber nicht sein, beweist das Magazin Hook.
  • »Volljournalismus. Wie die FAZ Peter Kruse erledigt« — 28/05/2010 — Wolfgang Michal über das Internet-Bashing der FAZ und ihren Versuch, Peter Kruse zu vernichten.
  • »Findet Neo!« — 27/05/2010 — Tobias Moorstedts Essay über die Frage, warum das Kino immer noch keine gültigen Bilder für den Cyberkrieg gefunden hat.
  • »Es geht erstaunlich gut« — 18/05/2010 — Das zumindest meint Wolfgang Blau, Chef von Zeit Online. Er beginnt seinen Essay für die Süddeutsche Zeitung und ihre Reihe mit dem Satz: »Die Frage ›Wozu noch Journalismus?‹ ist irritierend selbstmitleidig, um nicht zu sagen manipulativ.« Er kann es sich leisten.
  • »Auf Twitter entsteht eine kollektive Intelligenz« — 18/05/2010 — Holger Schmidt schreibt über die Bedetung der Retweets bei Twitter und eine Studie, die zu dem Ergebnis kommt: Twitter ist eher ein Medium zur Verbreitung von Nachrichten als ein soziales Netzwerk. In dem Kurznachrichtendienst entsteht Einfluss durch die Zahl der Retweets, nicht durch die der Follower.

 
Medien 
Als das Heute noch morgen war | 27/02/2010
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Horst W. Opaschowski ist so etwas wie der Kurzzeit-Nostradamus unserer Tage. Man nennt ihn auch Mr. Zukunft, schlicht deshalb, weil er so gut wie alles voraussagt, was sich so voraussagen lässt. Natürlich nicht mehr anhand eines Blicks in die Sterne oder irgendwelcher Séancen, sondern aufgrund von soliden, wissenschaftlichen Berechnungen. 1997, vor 13 Jahren also, hat Opaschowski ein Buch geschrieben, das den Titel »Deutschland 2010: Wie wir morgen leben — Voraussagen der Wissenschaft zur Zukunft unserer Gesellschaft« trägt. Man darf sich nun nicht davon verunsichern lassen, dass dieses Buch seinerzeit die British American Tobacco herausgegeben hat, deren Stiftung unterhält das Freizeitforschungs-Institut, für das Opaschowski damals gearbeitet hat, so einfach ist das. Heute nun haben wir 2010, Zeit also, einmal nachzuschauen, was man 1997 alles gedacht hat über unser heutiges Heute.
 
Was man erwarten darf und was nicht, schreibt Opaschowski schon in der Einleitung: »Große gesellschaftliche Ereignisse sind nicht prognostizierbar, auch Kriege und Krisen nicht — voraussagbar aber sind die Lebensgewohnheiten der Menschen.« Nun gut, dann eben die. Und neben der Arbeitswelt, der Konsum‑, Sport‑, Urlaubs‑, Kultur‑ oder Sozialwelt hatte sich Opaschowski damals auch die Medienwelt vorgeknöpft. »Zwischen Quote und Qualität« heißt das Kapitel. Wollen doch mal sehen, was er damals sah. (Weiterlesen …)


 
Medien 
Der Berg der Schnee und Er | 02/07/2009
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Berg
Foto: flickr | kecko (CC)

Das mit den Produktionsprozessen und dem Netz ist ja inzwischen ein alter Hut. Wir alle haben inzwischen Teil an der Entstehung von digitalem Zeug. Tobias Wimbauer aber hat jetzt ein Projekt gestartet, das ich neugierig beäuge: Er schreibt an einer Erzählung mit dem Arbeitstitel »Der Berg der Schnee und ich«. Und: Er lässt uns teilhaben. Denn er versucht es einmal mit öffentlichem Schreiben, wie er schreibt: »Ich twittere mit einem neuen Twitter (Zweit‑)Account die Erzählung, Satz für Satz.« So sind bisher 20 Tweets zustande gekommen. Der erste Satz nach Überschrift und der Kapitelziffer »1« lautete: »Haaallo…«, der letzte bisher: »›Scheisskalt, nicht wahr‹, sagte er.« Verfolgen. Bitte.


 
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