Vor ungefähr einem Jahr habe ich mich verliebt — jetzt mache ich mir Vorwürfe. Warum nur habe ich solange gewartet? Ich wusste doch, das wird was, auf den ersten Blick schon. Gut, zugegeben, zwischendurch hab ich auch einfach nicht mehr dran gedacht, habe verdrängt und mich vermeintlich wichtigerem gewidmet. Seit heute aber läuft endlich Fever° auf meinem Server. Und was soll ich sagen? Es ist großartig, noch besser, als ich gedacht hätte. Jetzt endlich kann ich mich verabschieden von all den klassischen Feedreadern mit all ihren klassischen Unzulänglichkeiten.
Allerdings hatte ich ein wichtiges Detail nicht bedacht und so brauchte es auch einen kleinen Trick, um Fever° zu installieren. Wer sich jetzt fragt: »Wovon redet der eigentlich in seinem Wahn?«, dem sei gesagt: Das haben andere schon beantwortet, sehr gut sogar. Und so verweise ich beispielsweise auf diesen Blogbeitrag oder auf diesen. Oder auf diesen. Sie alle erklären, was Fever° ist. Kommen wir also zum Problem. (Weiterlesen …)
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Fotos: Screenshots
Seien wir doch mal ehrlich: Verschiedene Klötzchen innerhalb eines festgelegten Rasters ineinanderzustapeln, ist eigentlich keine große Herausforderung. Ja, gut, es macht Spaß. Mehr aber irgendwie auch nicht, oder? Trotzdem ist Tetris eines der erfolgreichsten Computerspiele überhaupt geworden. Doch es gibt Konkurrenz, zumindest für das iPhone. Zwar nicht so zielgruppenunabhängig wie das Original, dafür aber sicher einen Happen origineller: Kern.
Die Entwickler von Formation nennen es eine »minimalist typography experience« und genau das ist es auch. Ziel: Einen fehlenden Buchstaben möglichst passgenau in einem Wort platzieren, das, ähnlich wie die Tetris-Klötzchen, nach unten sinkt. Dabei werden die Platzierungsgenauigkeit gemessen und die Punkte anhand der Schriftgröße errechnet. Bei zu viel Abweichung von der perfekten Linie verliert man einen von fünf »ligature tokens«, sind alle Token aufgebraucht, ist man tot. Sozusagen.
Wer sich das einmal in Echt anschauen will, kann sich entweder bei Vimeo die Videodemo zu Gemüte führen oder das Spiel einfach für 79 Cent im App-Store runterladen. Doch Vorsicht! Es macht abhängig. Und wer das dann irgendwann geworden ist, der kann seinen Highscore auch gleich noch im dazugehörigen flickr-Photopool einstellen. Der könnte mit 12 Mitgliedern und acht Scores ohnehin etwas Leben vertragen.
Via fireabend
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Foto: Screenshot | © Cultured Code
Es gibt nicht viele Software-Schmieden, bei denen ich alle Programme restlos großartig finde. Cultured Code aber gehört dazu. Gut, bis jetzt hat das Stuttgarter Unternehmen auch nur zwei Produkte auf den Markt geworfen — mit Things und Xyle Scope aber echte Spitzenware. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich für Xyle Scope irgendwann einmal Geld ausgegeben, es war nicht die Welt, aber es war echtes Geld. Inzwischen ist das Tool umsonst, und ich finde, das könnten die Jungs von Cultured Code wiedergutmachen. Irgendwie schulden die mir noch was. Die Chance dazu haben sie gerade selbst ergriffen, Ben alias Devblogger haben sie nämlich zwei Things-Lizenzen für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt, für die man etwas darüber bloggen soll, warum man das Programm unbedingt haben will. Noch Fragen? Das Programm stünde zwar ohnehin auf meinem digitalen Einkaufszettel, aber so …
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- Wie hört sich meine Schwerhörigkeit an? Hörbeispiele im Netz (Not quite like Beethoven) — Sie wollen wissen, wie es sich anhört, schwerhörig zu sein? Not quite like Beethoven hat Hörbeispiele dafür gefunden. Unbedingt reinhören!
- Monkey Island: E3 2009-Trailer und erste Screenshots von der Spielemesse (PC Games) — Monkey Island kehrt zurück. Den Screenshots und dem Trailer nach zu urteilen jedoch hat es nicht einmal ansatzweise den Charme, den die ersten Teile hatten.
- Das kleinere Übel (Don Dahlmann) — Auch Don Dahlmann wählt die Piraten. Und das, obwohl die Grünen für ihn so etwas wie eine alte Liebe sind. Und, obwohl er weiß, dass sie in Deutschland vorerst keine große Rolle spielen werden. Eine verschenkte Stimme?
- Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung (netzpolitik.org) — Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung im Wirtschaftsausschuss im Deutschen Bundestag vom 27. Mai steht noch nicht online, daher veröffentlicht es Markus Beckedahl in der unkorrigierten Fassung.
- Wunderkammer der Warenwelt (Tagesspiegel) — »Im Warenhaus konzentrieren sich die Reize zum Rausch«, schreibt Michael Rutschky im Tagesspiegel. Er hat eine kleine Kulturgeschichte des Kaufhauses notiert.
- Inkompetenz (wirres.net) — Felix Schwenzel erklärt, lang aber lesenswert, warum ihm als einzige Wahlalternative die Piratenpartei bleibt. Arrrrrrrr.
Delicious ist ein Social-Bookmarking-Service, Sie finden mich dort als Trotzendorff.
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Lange habe ich SafariPlus nachgetrauert und mich darüber geärgert, dass Safari keine anständige Cookie-Verwaltung mitbringt. Damit ist jetzt Schluss, seit dem 12. April gibt es Safari Cookies, das auf dem Quellcode von SafariPlus (Creative-Commons-Lizenz) und Safari Adblock (GPL-Lizenz) basiert. Voraussetzung für Safari Cookies ist Mac OS 10.5, am 10. Mai ist Version 0.6.3 erschienen. Obwohl sich die Cookie-Verwaltung noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befindet, scheint sie ordentlich zu funktionieren, nach einem ersten Test gab es bei mir keine Probleme.
Das Plugin gibt eine Liste der gespeicherten Cookies aus, von der sich per Hand die unerwünschten Kekse löschen lassen. Noch komfortabler ist die Verwaltung über eine Cookie-Whitelist, die einzelnen Domains erlaubt, ihre Cookies auf dem Rechner abzulegen. Alle Cookies, die nicht auf dieser Liste stehen, können auf Wunsch gelöscht werden, sobald Safari beendet wird, für Fans von Protokollen gibt es zudem die Möglichkeit, ein Logfile über alle Cookie-Aktivitäten anlegen zu lassen. Ich bin begeistert. Fast genauso schön ist übrigens, dass der Inquisitor endlich wieder unter Safari funktioniert (gefunden in den Kommentaren im fscklog).
Foto: flickr | Mrs Magic unter dieser CC-Lizenz
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