»Sonderbar und unheimlich, wie auch der schönste und glühendste Sommer vergeht, wie plötzlich der Augenblick da ist, wo man fröstelnd und noch etwas verwundert in seinem Zimmer sitzt, auf den Regen draußen horcht und von einem grauen, schwachen, kühlen, strahlenlosen Licht umgeben ist, das man allzu gut wiedererkennt.« Eben noch war man in einer anderen Welt, in der Welt von Hermann Hesse, von dem diese Zeilen stammen und von dem im Folgenden aus Gründen noch öfter die Rede sein soll. Eben noch war man im Tessin und noch immer kann man kaum glauben, dass das die Schweiz gewesen sein soll. Sicher, dieser Kanton hinter dem Gotthard hat sein Berge, aber ebenso hat er seine blaugrünen Seen und seine Palmen. Hier wird ebenso italienisch gesprochen wie gefahren, und wenn es eines Beweises bedarf, dass auch der Massentourismus dieses Land längst erreicht hat, dann findet er sich an den Uferpromenaden von Lugano, Locarno oder Ascona, die nicht selten an die Riviera erinnern. Alle Bilder anschauen →
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