Bürokram
Musen sollen gefälligst aufhören mich zu küssen.
Die sollen den Bürokram machen.
Katz & Goldt
 

Tag: »Politik«

Leben 
Freies Hasch für Holocaust‑Überlebende | 04/02/2009
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Green Leaf PartyEin kurioses Video zu einem ernsten Thema mit einem seltsamen Beigeschmack. Es stammt von der israelischen »Green Leaf Party« («Ale Yarok«), derzeit nicht in der Knesset vertreten. Die Partei scheint noch am ehesten dafür bekannt zu sein, Cannabis legalisieren zu wollen, in diesem Video fordern sie auch noch, die Droge für Holocaust‑Überlebende zugänglich zu machen. Darin sagt ein junger Mann den Satz: »Es ist unsere moralische Pflicht, ihnen [den 250.000 Holocaust-Überlebenden in Israel] zu ermöglichen, den Rest ihres Lebens in Ehre zu leben.« Später fügt ein deutlich älterer Herr hinzu: »Für uns, die Holocaust‑Überlebenden, ist es unsere moralische Pflicht, es [Cannabis] zu legalisieren.« Um den Slogan unter dem Cannabis-Blatt am Ende des Videos oder die Zwischentitel zu entziffern, reichen meine Hebräisch-Kenntnisse leider nicht aus. Ich bin aber auch so schon verwirrt genug.
 
Via United Liberty | Foto: Screenshot

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Macht & Geld 
Von Obama lernen … | 22/01/2009
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… heißt siegen lernen. Das dachte sich scheinbar auch SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier und produzierte dieses unfassbare Video. Und das lässt Angela Merkel nun wirklich alt aussehen. Und Barack Obama erst recht. Denn Während der »President-elect« seinen Wählern bloß eine irre Fete zur Amtseinführung versprochen hatte (die es ja auch tatsächlich gab), wird Steinmeier einfach die Welt retten. Als Super Frank. Simpler Plan. Das Problem ist nur: Im Kanzleramt hat man davon Wind bekommen und sofort zum Gegenschlag ausgeholt. Super Angela strikes back!
 
23.01.2009: Die Seite scheint Ladeprobleme zu haben. Ich würde mich entschuldigen, wenn es mein Fehler wäre. Oder kann irgendjemand die Videos anschauen?

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Macht & Geld 
Obama vs. Bush | 21/01/2009
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ObamaEin simpler Vergleich. Oben die Antrittsrede, die Barack Obama gestern zu seiner Vereidigung gehalten hat, darunter die von Ex-Präsident George W. Bush aus dem Jahr 2005. Beide Reden wurden einfach einmal durch den Wordle-Generator gejagt, der aus den wichtigsten Schlagwörtern Tagclouds zaubert.
 
BushAuffällig sind schon die Unterschiede bei den am häufigsten vertretenen Begriffen, »Nation«, »unsere« und »unserer« bei Barack Obama, »Freiheit« ganz vorne bei George W. Bush, dahinter mit schon einigem Abstand »Vereinigten«, »Staaten« und »unserer«. Gerade ein Blick auf die kleinen, scheinbar unbedeutenden Worte aber ist aufschlussreich.

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Macht & Geld 
Angst vor der Überdosis | 11/12/2008
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Seit Wochen freuen sich Kaffeetrinker über die immer weiter fallenden Kaffeepreise, ein Pfund kostet derzeit so wenig wie zuletzt vor drei Jahren. Das passt den Kaffee exportierenden Staaten überhaupt nicht. Sie wollen das Angebot weiter verknappen.
 
Nach einem Rückgang des Kaffeepreises von 1,31 auf 1,08 Dollar pro Pfund will die Organisation Kaffee exportierender Staaten (Ocec) das Angebot verknappen, um den Preis zu stabilisieren. Der Ocec-Präsident und brasilianische Landwirtschaftsminister Reinhold Stephanes sagte gestern, die 14 Mitglieder der Organisation seien sich darin einig, die Fördermenge deutlich zu verringern. Sie kommen am 17. Dezember in der kolumbischen Stadt Cartagena de Indias zusammen.
 
Wie stark das Kartell den Kaffeehahn zudrehen will, sagte Stephanes nicht. Er sprach aber von einer »ernsten« Maßnahme und wies darauf hin, dass einige Branchenbeobachter eine Drosselung um bis zu fünf Millionen Pfund am Tag angekündigt hätten. Ein klares Signal an die Märkte solle den Preisverfall stoppen, sagte Stephanes und fügte hinzu: »Es ist am besten, sie zu überraschen.« (Weiterlesen …)

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Macht & Geld 
Generation O | 09/11/2008
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Dass Barack Obama auch der jungen Wähler wegen gewonnen hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Warum aber gerade diese »Generation O« so begeistert an die Urnen gestürmt ist, was soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook damit zu tun haben und warum es zwischen Obama und John F. Kennedy vielleicht doch einige Parallelen gibt, das erzählt Damien Cave in einem interessanten Artikel für die New York Times. Vor allem aber zeigt er auf, welche Enttäuschungen es für diese »Generation O« im Januar geben könnte: »With two wars and a financial crisis to face, this generation may soon discover the limits of their consensus-oriented focus and unyielding faith in networks and communication.« Tatsächlich dürften Twitter, Facebook und andere technische Hilfsmittel für Obamas Sieg nicht ganz unwichtig gewesen sein. Doch: »Obama supporters know, of course, that the text messages from “Barack” are the work of a campaign aide, but that doesn’t mean that it’s not effective.« Und Cave hat noch mehr zu erzählen. Etwa die kleine Anekdote der alten Republikanerin Holly Hennessy, die im Chanelkostüm und auf goldenen Absätzen mit Gänsehaut aus der Wahlkabine kam, nachdem sie sich in letzter Minute doch noch für Obama entschieden hatte. »Enthusiasm has a way of spreading«, nennt Cave das. Den ganzen Artikel gibt es hier.
 
Foto: flickr/comicbase unter CC-Lizenz

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