Das Internet? Egal …!

(Update) Um es vorweg zu sagen: Dies kann noch kein Fazit sein. Nur ein erster Eindruck, vom ersten Tag beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland. »Verändern und Verantworten« heißt das Motto, von Veränderung habe ich heute noch nicht viel gehört, lediglich das Wort »Bedrohung« fiel im Zusammenhang mit dem Internet des Öfteren. Doch wenn »Verantworten« in diesem Fall etwas mit Bewahren des Status Quo zu tun hat, gibt es nicht wenige, die das Ziel der drei Tage wohl schon erreicht haben. Weiterlesen

Zwei Drittel re:publica

Ich weiß, Stefan Niggemeier hat auf der re:publica’09 bemängelt, dass zu wenige Blogs in Deutschland eigenen Content liefern. Und ganz Unrecht hat er damit ja auch nicht. Ich aber habe eine Ausrede, warum ich über die re:publica nicht mehr ausufernd schreiben mag: Ich hab das schon getan. Die zwei Tage, die ich in Berlin war, habe ich für news.de berichtet und da unter anderem der @babylonier einen Bericht gefordert hatte, bleibt mir nur noch, dass Geschriebene hier nochmal feilzubieten. Weiterlesen

Der Krieg der Bilder

Jeden Tag werden den Redaktionen dieser Welt dutzende, vielleicht hunderte Fotos von den Krisenherden rund um den Globus angeboten. Die wenigsten davon schaffen es in die Zeitungen oder auf Nachrichtenportale. Immer wieder schaue ich diese Fotos durch, in letzter Zeit vor allem aus dem Gazastreifen, und frage mich, welches davon für den jeweiligen Artikel geeignet wäre. Die Bilder der Agenturen zeigen alles: die Zerstörung, das Elend, Leichen, verzweifelte Menschen. Doch wenn die Medien dieser Tage über den Gazakrieg berichten, werden meist Fotos ausgewählt, die aus sicherer Entfernung aufgenommen sind. Manchmal sogar romantisch wirkende Bilder, mit Soldaten vor Sonnenuntergängen. Selten aber sind die Aufnahmen nah dran. Weiterlesen