Bürokram
Musen sollen gefälligst aufhören mich zu küssen.
Die sollen den Bürokram machen.
Katz & Goldt
 

Tag: »Medien«

Unterwegs 
Eifach e huere guete Zyt | 04/02/2010
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Foto: Screenshot graubuenden.ch

Ich weiß noch gut, was ich geantwortet habe, als ich vor zwei Jahren, die Vorbereitungen für das Buch »Graubünden erlesen« liefen gerade auf Hochtouren, gefragt wurde, mit welchen Worten ich meine Wochen in Graubünden beschreiben würde: »Eifach e huere guete Zyt« habe ich gesagt, einfach eine verdammt gute Zeit. Und meine Antwort, sie würde heute noch genau so ausfallen wie vor zwei Jahren. Das Buch erschien seinerzeit zum 10-jährigen Jubiläum des »Graubünden Nachwuchspreis für Reisejournalisten«, einer Veranstaltung, die in diesem Jahr, nach einer kleinen Pause, endlich wieder aufgelegt wird.
 
Das Prinzip: »Auf Einladung von Graubünden Ferien sowie touristischen Partnern weilen einmal pro Jahr um die 20 Nachwuchskräfte aus dem Reise-Journalismus — allesamt unter 32 Jahren — zu einem einwöchigen Recherche-Seminar in Graubünden. Während dieser Woche recherchieren sie zu einem vorher frei gewählten Thema. Die Klammer bilden zwei Seminarblöcke, in welchen Fachdozent Peter Linden den Teilnehmern Grundlagen der journalistischen Form ›Reportage‹ vermittelt und mithilft, dem zusammengetragenen ›Rohmaterial‹ Dramaturgie und Struktur zu verleihen. Die danach innerhalb einer gesetzten Frist veröffentlichten Reportagen gelangen in die Wertung, die von einer hochkarätigen Jury vorgenommen wird. Die Autoren der drei besten Texte werden schliesslich ausgezeichnet und mit Geldpreisen belohnt.« Das ist doch PR, wird mancher jetzt denken, doch das ist nur die halbe Wahrheit. (Weiterlesen …)

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Im Schloss 
Im Schloss (10) | 01/01/2010
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Igor?

Mylord?

Wie spät ist es, Igor?

Es ist sechs Uhr, Sir. Same procedure as last year?

The same procedure als every year, Igor.

Das tut mir leid, Sir. Soll ich Sie geleiten? Oder finden Sie Ihren Schreibtisch allein?

Grmpfl.

Viel Vergnügen, Sir.

Und lassen Sie den Champagner hier, Sir. Bitte.

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Medien 
Pssssssst … | 14/12/2009
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Ging das schnell. Schon wieder liegt eine neue Ausgabe von FROH! vor mir, irgendwie eine Weihnachtsnummer, zumindest aber eine für den Winter, für die stille Jahreszeit oder all diejenigen, die sich mehr Stille wünschen: »Eigentlich kann man ein Magazin nur lesen und betrachten. Man kann darin blättern und sich daran satt sehen. Aber wenn man ganz leise ist, und sein Ohr auf das Papier legt, hört man Stimmen, die Geschichten erzählen, und Orte, die in der Ferne rauschen. Unsere Winterausgabe ist ein sehr stilles Heft geworden, eines für das man selbst still werden muss, um nichts zu überhören.« (Weiterlesen …)

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Medien 
Zweimal werden wir noch wach … | 23/09/2009
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Froh! Magazin
Foto: frohmagazin.de

Ich bin, das muss ich sagen, ein klitzekleines bisschen aufgeregt. Am Freitag nämlich fahre ich nach Köln. Nun bin ich nicht wegen Köln aufgeregt, was wiederum nicht bedeuten soll, dass ich Köln nicht mag oder dass man wegen Köln nicht aufgeregt sein könnte. Im Gegenteil. Ist ja auch ein Stück Heimat. Mir aber geht es um den Abend und eine kleine feine Veranstaltung in Ehrenfeld. Da nämlich wird das neue FROH! Magazin vorgestellt. Thema: Wenden. Und zufällig, rein zufällig, habe ich einen Beitrag zu diesem Heft geleistet. (Weiterlesen …)

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Leben 
So sieht guter Service aus | 12/08/2009
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Es gibt nicht viele Firmen, die mich mit ihrem Service bis jetzt wirklich begeistern konnten, insbesondere mit Callcentern stehe ich eher auf dem Kriegsfuß. Und man liest ja auch sonst wenig Gutes. Doch manchmal gibt es auch da positive Überraschungen, so etwa heute mit einem Anruf beim Kundenservice von Burda. Vor einem Jahr hatte ich dort ein Geschenkabo von »Meine Familie & Ich« bestellt, das ich heute kündigen wollte. Leider ohne eine Kundennummer oder etwas ähnliches zur Hand zu haben, also musste ich es auf gut Glück versuchen. Nach einer kurzen Bandanasage hatte ich eine junge Dame an der Strippe, der ich mein Problem schilderte. Ihre Antwort? »Das ist gar kein Problem, Herr Blaschke, ich hab hier schon alles auf dem Schirm, die Kündigung habe ich aufgenommen, die Bestätigung bekommen sie dann per Post.«
 
Ich war wohl tatsächlich zu baff, um zu fragen, wie sie das gemacht hat. Wahrscheinlich ist die Antwort ganz einfach, wahrscheinlich anhand meiner Telefonnummer. Dennoch: So sieht guter Service für mich aus. Da konnte ich es auch verkraften, dass sie mir am Ende doch noch ein bisschen was verkaufen wollte. Doch auch hier positiv: Ein kurzes Nein von mir, ein kurzes Danke von ihr und dann gingen wir wieder auseinander. Sogar mein Kaffee war noch warm.

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