Bürokram
Musen sollen gefälligst aufhören mich zu küssen.
Die sollen den Bürokram machen.
Katz & Goldt
 

Tag: »Medien«

Medien 
Als das Heute noch morgen war | 27/02/2010
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Horst W. Opaschowski ist so etwas wie der Kurzzeit-Nostradamus unserer Tage. Man nennt ihn auch Mr. Zukunft, schlicht deshalb, weil er so gut wie alles voraussagt, was sich so voraussagen lässt. Natürlich nicht mehr anhand eines Blicks in die Sterne oder irgendwelcher Séancen, sondern aufgrund von soliden, wissenschaftlichen Berechnungen. 1997, vor 13 Jahren also, hat Opaschowski ein Buch geschrieben, das den Titel »Deutschland 2010: Wie wir morgen leben — Voraussagen der Wissenschaft zur Zukunft unserer Gesellschaft« trägt. Man darf sich nun nicht davon verunsichern lassen, dass dieses Buch seinerzeit die British American Tobacco herausgegeben hat, deren Stiftung unterhält das Freizeitforschungs-Institut, für das Opaschowski damals gearbeitet hat, so einfach ist das. Heute nun haben wir 2010, Zeit also, einmal nachzuschauen, was man 1997 alles gedacht hat über unser heutiges Heute.
 
Was man erwarten darf und was nicht, schreibt Opaschowski schon in der Einleitung: »Große gesellschaftliche Ereignisse sind nicht prognostizierbar, auch Kriege und Krisen nicht — voraussagbar aber sind die Lebensgewohnheiten der Menschen.« Nun gut, dann eben die. Und neben der Arbeitswelt, der Konsum‑, Sport‑, Urlaubs‑, Kultur‑ oder Sozialwelt hatte sich Opaschowski damals auch die Medienwelt vorgeknöpft. »Zwischen Quote und Qualität« heißt das Kapitel. Wollen doch mal sehen, was er damals sah. (Weiterlesen …)

 
Unterwegs 
Eifach e huere guete Zyt | 04/02/2010
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Foto: Screenshot graubuenden.ch

Ich weiß noch gut, was ich geantwortet habe, als ich vor zwei Jahren, die Vorbereitungen für das Buch »Graubünden erlesen« liefen gerade auf Hochtouren, gefragt wurde, mit welchen Worten ich meine Wochen in Graubünden beschreiben würde: »Eifach e huere guete Zyt« habe ich gesagt, einfach eine verdammt gute Zeit. Und meine Antwort, sie würde heute noch genau so ausfallen wie vor zwei Jahren.
 
Das Buch erschien seinerzeit zum 10-jährigen Jubiläum des »Graubünden Nachwuchspreis für Reisejournalisten«, einer Veranstaltung, die in diesem Jahr, nach einer kleinen Pause, endlich wieder aufgelegt wird. Das Prinzip: »Auf Einladung von Graubünden Ferien sowie touristischen Partnern weilen einmal pro Jahr um die 20 Nachwuchskräfte aus dem Reise-Journalismus — allesamt unter 32 Jahren — zu einem einwöchigen Recherche-Seminar in Graubünden. Während dieser Woche recherchieren sie zu einem vorher frei gewählten Thema. Die Klammer bilden zwei Seminarblöcke, in welchen Fachdozent Peter Linden den Teilnehmern Grundlagen der journalistischen Form ›Reportage‹ vermittelt und mithilft, dem zusammengetragenen ›Rohmaterial‹ Dramaturgie und Struktur zu verleihen. Die danach innerhalb einer gesetzten Frist veröffentlichten Reportagen gelangen in die Wertung, die von einer hochkarätigen Jury vorgenommen wird. Die Autoren der drei besten Texte werden schliesslich ausgezeichnet und mit Geldpreisen belohnt.« Das ist doch PR, wird mancher jetzt denken, doch das ist nur die halbe Wahrheit. (Weiterlesen …)

 
Im Schloss 
Im Schloss (10) | 01/01/2010
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Igor?

Mylord?

Wie spät ist es, Igor?

Es ist sechs Uhr, Sir. Same procedure as last year?

The same procedure als every year, Igor.

Das tut mir leid, Sir. Soll ich Sie geleiten? Oder finden Sie Ihren Schreibtisch allein?

Grmpfl.

Viel Vergnügen, Sir.

Und lassen Sie den Champagner hier, Sir. Bitte.

 
Medien 
Pssssssst … | 14/12/2009
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Ging das schnell. Schon wieder liegt eine neue Ausgabe von FROH! vor mir, irgendwie eine Weihnachtsnummer, zumindest aber eine für den Winter, für die stille Jahreszeit oder all diejenigen, die sich mehr Stille wünschen: »Eigentlich kann man ein Magazin nur lesen und betrachten. Man kann darin blättern und sich daran satt sehen. Aber wenn man ganz leise ist, und sein Ohr auf das Papier legt, hört man Stimmen, die Geschichten erzählen, und Orte, die in der Ferne rauschen. Unsere Winterausgabe ist ein sehr stilles Heft geworden, eines für das man selbst still werden muss, um nichts zu überhören.« (Weiterlesen …)

 
Medien 
Zweimal werden wir noch wach … | 23/09/2009
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Froh! Magazin
Foto: frohmagazin.de

Ich bin, das muss ich sagen, ein klitzekleines bisschen aufgeregt. Am Freitag nämlich fahre ich nach Köln. Nun bin ich nicht wegen Köln aufgeregt, was wiederum nicht bedeuten soll, dass ich Köln nicht mag oder dass man wegen Köln nicht aufgeregt sein könnte. Im Gegenteil. Ist ja auch ein Stück Heimat. Mir aber geht es um den Abend und eine kleine feine Veranstaltung in Ehrenfeld. Da nämlich wird das neue FROH! Magazin vorgestellt. Thema: Wenden. Und zufällig, rein zufällig, habe ich einen Beitrag zu diesem Heft geleistet. (Weiterlesen …)

 
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