»›Wer den Acker im Herbst nicht stürzt hat seine Ernte zur Hälfte gekürzt‹, so will es eine alte Bauernweisheit. Was das heißt, wissen wir auch nicht so genau. Und da fängt es schon an, unser Heft. Denn wir sind keine Bauern, sondern Stadtmenschen. Dachten wir. Aber bei der Auseinandersetzung mit dem Thema wurde uns klar, dass wir uns in den letzten 200 Jahren, auf dem Weg von der Agrargesellschaft ins Informationszeitalter, so weit gar nicht bewegt haben. Je weiter wir gegraben haben desto mehr zeigte sich, dass wir tiefe Wurzeln geschlagen haben.« Das neue FROH!-Magazin ist da. Jetzt überall, wo es FROH! gibt.
"'Wer den Acker im Herbst nicht stürzt hat seine Ernte zur Hälfte gekürzt', so will es eine alte Bauernweisheit. Was das heißt, wissen wir auch nicht so genau. Und da fängt es schon an, unser Heft. Denn wir sind keine Bauern, sondern Stadtmenschen. Dachten wir. Aber bei der Auseinandersetzung mit dem Thema wurde uns klar, dass wir uns in den letzten 200 Jahren, auf dem Weg von der Agrargesellschaft ins Informationszeitalter, so weit gar nicht bewegt haben. Je weiter wir gegraben haben desto mehr zeigte sich, dass wir tiefe Wurzeln geschlagen haben." Das neue FROH!-Magazin ist da. Jetzt überall, wo es FROH! gibt.
- »Eva Herman und der Kopp-Verlag — die Könige der Trolle« — 26/07/2010 — Warum bloß redet alle Welt derzeit wieder über Eva Hermann? Sogar die etablierten Medien? Thomas Knüwer jedenfalls meint: » Eva Hermann und der Kopp-Verlag arbeiten nicht anders. Sie wollen provozieren um Leser auf ihre Seiten zu locken. Füttern wir sie einfach nicht weiter: Hören wir auf, sie zu verlinken.«
- »Webseiten einfach abschalten?« — 26/07/2010 — Braucht eine Marke heute noch die alte Website? Oder erreichen Unternehmen mit einer Präsenz in sozialen Netzwerken womöglich eine höhere Zahl Kunden? Dieser Frage geht Jürgen Stüber in seinem Blog nach.
- »42 finale Thesen zum Internet« — 22/07/2010 — »Das Netz sagt: ›I can haz cheeseburger.‹« — nur eine von 42 großartigen Thesen zum Internet, die Marcel-André Casasola Merkle auf 137b.org zusammengetragen hat.
- »Der Datenschutz und ich« — 21/07/2010 — Was ist das eigentlich für eine seltsame Sorge, die Menschen um ihre Daten im Internet haben? Antje Schrupp versucht einmal sie zu beantworten, losgelöst von technischem Krimskrams und, wie es Michael Seemann ausdrückt, »ganz ohne Scheuklappen der ideologischen Diskurse«.
- »Texperiment, das Ergebnis: Wie Kommunikation 2010 funktioniert« — 20/07/2010 — »Wirklich coole Menschen haben eine erfüllte Beziehung, fünf Freunde zum Pferdestehlen, ein schnuckliges Heim und einen prima Job«, sagt der 37-jährige Daniel, Journalist aus Uelzen. Und Menschen, die einen Großteil ihrer Zeit online verbringen, zählt er offenbar nicht dazu. Doch Dirk Kirchberg meint: »Die Begriffe Internet und Freundschaft widersprechen sich nicht.« Nur zwei Meinungen, die bei Marcus Schwarzes »Texperiment« für die HAZ herausgekommen sind, einem Versuch, Zeitungslesern Kommunikation im digitalen Zeitalter zu erklären.
- »Die größten Selbstdarsteller im Netz« — 18/07/2010 — Die Süddeutsche Zeitung schreibt, »sie melden sich stets zu Wort« und vergisst damit zwar, dass sie auch ständig um ihr Wort gebeten werden — darüber hinaus aber ist ihre Fotostrecke der ständig präsenten Internet-Promis, »denen ein bisschen Offline-Zeit guttun würde«, böse, ein bisschen überzogen, aber im Kern eben auch wahr. »Die größten Selbstdarsteller im Netz«, von Sascha Lobo bis — zu uns.
- »I don’t have enough time« — 14/07/2010 — Es fehlt uns nicht an Zeit, um das zu tun, was wir wollen, es fehlt uns an Energie, schreibt Robert Twigger in seinem Blog-Eintrag, für den er übrigens nur zehn Minuten gebraucht haben will. Ein Aufruf an uns alle.
- «Jens Best: ›Datennutzung im öffentlichen Raum beschützen‹« — 09/07/2010 — Google Street View hat in Deutschland viel Staub aufgewirbelt und die Politik auf die Barrikaden gebracht. Der Blogger Jens Best hat eine Kampagne gestartet, die Bürger dazu aufruft, aus vermeintlichen Datenschutzgründen ausgeblendete Häuser erneut zu fotografieren und zu geogaggen. Im Interview mit Telemedicus spricht er über die Privatsphäre und Datenschutz.
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»Eva Herman und der Kopp-Verlag — die Könige der Trolle« — 26/07/2010 — Warum bloß redet alle Welt derzeit wieder über Eva Hermann? Sogar die etablierten Medien? Thomas Knüwer jedenfalls meint: » Eva Hermann und der Kopp-Verlag arbeiten nicht anders. Sie wollen provozieren um Leser auf ihre Seiten zu locken. Füttern wir sie einfach nicht weiter: Hören wir auf, sie zu verlinken.«
»Webseiten einfach abschalten?« — 26/07/2010 — Braucht eine Marke heute noch die alte Website? Oder erreichen Unternehmen mit einer Präsenz in sozialen Netzwerken womöglich eine höhere Zahl Kunden? Dieser Frage geht Jürgen Stüber in seinem Blog nach.
»42 finale Thesen zum Internet« — 22/07/2010 — »Das Netz sagt: ›I can haz cheeseburger.‹« — nur eine von 42 großartigen Thesen zum Internet, die Marcel-André Casasola Merkle
- »Flattr, der Wert des Filterns und mentale Transaktionskosten« — 07/07/2010 — Dürfen fremde Inhalte geflattrt und somit bezahlt werden? Hat beispielsweise das Veröffentlichen eines Fettes-Brot-Videos auf Spreeblick einen Wert an sich? Marcel Weiß glaubt ja und liefert auf neunetz.com die Argumente dafür.
- »Die Google-Suche ist tot. Ganz sicher.« — 07/07/2010 — Wie konnte man nur auf die Idee kommen, »alle Seiten im Internet indizieren zu wollen, sie nach einer kalt berechnenden Logik mit einem Zahlenwert zu versehen und auf Anfrage in seitenlangen Listen auszuwerfen, von denen die User das Meiste ohnehin nicht gebrauchen konnten«, fragt Matthias Schwenk auf Carta. Für ihn hat Google den Wettlauf um die Vorherrschaft im Netz heute schon verloren — gegen Facebook.
- »Texperiment: ›der 7. tag‹ über Kommunikation im Jahr 2010« — 07/07/2010 — »Versprochen: Die Worte Revolution und Web 2.0 werden höchstens einmal, Hudson River und Christian Pfeiffer/Amoklauf keinmal auftauchen«, sagt Marcus Schwarze und man kann ihm das wohl glauben. Für die Hannoversche Allgemeine Zeitung hat er ein vielversprechendes Experiment gestartet: Für die HAZ-Wochenendbeilage »der 7. tag« sammelt er Notizen, Anekdoten und Erzählenswertes aus der Kommunikation im Jahr 2010. Und Mitmachen geht ganz einfach.
- »The Aesthetics of the iPad« — 07/07/2010 — »Because Ⅰ do spend solitary, darkened days in hippo-potato mode, consuming media in Brooklyn’s equivalent of a double-wide, Ⅰ figured I’d like the iPad«, schreibt Virginia Heffernan für die New York Times. Vielleicht der bisher beste Artikel, den ich über das iPad gelesen habe.
- »Der Vorkoster und die Radikaldemokraten« — 06/07/2010 — Wer glaubt, mit dem Kulturjournalismus gehe es bergab, der sollte den Text von Ruedi Widmer in der Neuen Zürcher Zeitung lesen. Danach öffnet das »›Labor‹ einer vom Internet geprägten Mediennutzungslogik« den klassischen kulturjournalistischen Formaten neue Möglichkeiten.
- »Neuer Journalismus. Jetzt.« — 29/06/2010 — Vieles von dem, was Johannes Kuhn da auf kopfzeiler.org schreibt, ist nicht neu. Doch es ist gut, seine »Elf Selbstverständlichkeiten zur Zukunft einer lädierten Profession« noch einmal gebündelt vorgesetzt zu bekommen.
- »Und wir nennen diesen Schrott auch noch schön« — 28/06/2010 — Ein Rant wider das heutige Bauen: »Gerade hat Deutschland den ›Tag der Architektur‹ gefeiert«, schreibt Martin Mosebach in der FAZ. »Wieder einmal wurde das Recht unserer Zeit auf eigenen, unverwechselbaren Ausdruck beschworen. Doch was ist all das in Beton gegossene Millimeterpapier unserer bauwütigen Epoche gegen die Schönheit der verschwindenden europäischen Stadt?«
- »Is Blogging A Dying Art?« — 28/06/2010 — Stirbt das Bloggen aus? Dieser Frage geht Caitlin Kelly auf True/Slant nach.
- »Tod eines einsamen Spielers« — 25/06/2010 — Frank Giering (Absolute Giganten) ist tot, gestorben mit 38 Jahren. Julia Jüttner hat für den Spiegel einen wunderbaren Nachruf geschrieben.
- »Everything you need to know about the internet« — 25/06/2010 — Das ist mal ein Riemen: In knapp 25.000 Anschlägen erzählt uns John Naughton im Guardian alles, was es Wissenswertes über das Internet gibt. Naja, fast alles.
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»Flattr, der Wert des Filterns und mentale Transaktionskosten« — 07/07/2010 — Dürfen fremde Inhalte geflattrt und somit bezahlt werden? Hat beispielsweise das Veröffentlichen eines Fettes-Brot-Videos auf Spreeblick einen Wert an sich? Marcel Weiß glaubt ja und liefert auf neunetz.com die Argumente dafür.
»Die Google-Suche ist tot. Ganz sicher.« — 07/07/2010 — Wie konnte man nur auf die Idee kommen, »alle Seiten im Internet indizieren zu wollen, sie nach einer kalt berechnenden Logik mit einem Zahlenwert zu versehen und auf Anfrage in seitenlangen Listen auszuwerfen, von denen die User das Meiste ohnehin nicht gebrauchen konnten«, fragt Matthias Schwenk auf Carta. Für ihn hat Google den Wettlauf um die Vorherrschaft im Netz heute schon verloren — gegen Facebook.
»Texperiment: ›der 7. tag‹ über Kommunikation im Jahr 2010« — 07/07/2010 — »Versproch
Das Verhältnis zwischen Bloggern und Zeitungen war und ist nicht immer das beste. Seit einiger Zeit aber hat die FAZ mit ihren Blogs ihren Teil dazu beigetragen, das zu ändern. Eines der Blogs, das von Michael Seemann alias mspro, hat es nun erwischt. Es ist gelöscht worden, vermutlich, weil sich die FAZ es nicht gefallen lassen wollte, dass mspro einen Artikel, den die Redaktion aus bildrechtlichen Grünen offline genommen hat, ohne Bilder eigenmächtig wieder ins Netz gestellt hat (mspros Darstellungen findet sich hier, eine ebenfalls lesenswerte Zusammenfasung bei der ennomane). Man kann nun darüber streiten, ob das verhältnismäßig war, man kann darüber spekulieren, ob hinter dem kleinen Eklat Frank Schirrmacher steckt, man kann sich Sorgen um die Texte machen, in denen Seemann vom Kontrollverlust im Netz geschrieben hat (und sich freuen, dass sie dank der Errungenschaften des Internets nicht verloren sind). Doch das alles ist nur halb so wild, denkt man an die Konsequenzen. (Weiterlesen …)
Foto: flickr | Jonathas Rodrigues (CC)Das Verhältnis zwischen Bloggern und Zeitungen war und ist nicht immer das beste. Seit einiger Zeit aber hat die FAZ mit ihren Blogs ihren Teil dazu beigetragen, das zu ändern. Eines der Blogs, das von Michael Seemann alias mspro, hat es nun erwischt. Es ist gelöscht worden, vermutlich, weil sich die FAZ es nicht gefallen lassen wollte, dass mspro einen Artikel, den die Redaktion aus bildrechtlichen Grünen offline genommen hat, ohne Bilder eigenmächtig wieder ins Netz gestellt hat (mspros Darstellungen findet sich hier, eine ebenfalls lesenswerte Zusammenfasung bei der ennomane). Man kann nun darüber streiten, ob das verhältnismäßig war, man kann darüber spekulieren, ob hinter dem kleinen Eklat Frank Schirrmacher steckt, man kann sich Sorgen um die Texte machen, in denen Seemann vom Kontrollverlust im Netz geschrieben hat (und sich freuen, dass sie dank der Errungenschaften des Internets nicht verloren sind). Doch das alles ist nur halb so wild, denkt man an die