Das mit den Produktionsprozessen und dem Netz ist ja inzwischen ein alter Hut. Wir alle haben inzwischen Teil an der Entstehung von digitalem Zeug. Tobias Wimbauer aber hat jetzt ein Projekt gestartet, das ich neugierig beäuge: Er schreibt an einer Erzählung mit dem Arbeitstitel »Der Berg der Schnee und ich«. Und: Er lässt uns teilhaben. Denn er versucht es einmal mit öffentlichem Schreiben, wie er schreibt: »Ich twittere mit einem neuen Twitter (Zweit‑)Account die Erzählung, Satz für Satz.« So sind bisher 20 Tweets zustande gekommen. Der erste Satz nach Überschrift und der Kapitelziffer »1« lautete: »Haaallo…«, der letzte bisher: »›Scheisskalt, nicht wahr‹, sagte er.« Verfolgen. Bitte.
Foto: flickr | kecko (CC)Das mit den Produktionsprozessen und dem Netz ist ja inzwischen ein alter Hut. Wir alle haben inzwischen Teil an der Entstehung von digitalem Zeug. Tobias Wimbauer aber hat jetzt ein Projekt gestartet, das ich neugierig beäuge: Er schreibt an einer Erzählung mit dem Arbeitstitel "Der Berg der Schnee und ich". Und: Er lässt uns teilhaben. Denn er versucht es einmal mit öffentlichem Schreiben, wie er schreibt: "Ich twittere mit einem neuen Twitter (Zweit-)Account die Erzählung, Satz für Satz." So sind bisher 20 Tweets zustande gekommen. Der erste Satz nach Überschrift und der Kapitelziffer "1" lautete: "Haaallo...", der letzte bisher: "'Scheisskalt, nicht wahr', sagte er." Verfolgen. Bitte.
Ich bin ein großer Fan von Jacques Berndorf und seinen Eifel-Krimis, einer der vielleicht besten deutschen Krimireihen überhaupt, auch, wenn Berndorf in den vergangenen Jahren etwas nachlässt. Überdurchschnittlich aber ist jedes einzelne seiner Bücher dennoch, vor allem, weil dieser bemerkenswerte Mann, der früher unter anderem für Stern und Spiegel geschrieben hat, nun schon etliche Jahre in Dreis-Brück lebt und man jeder Zeile anmerkt, wie sehr er diese Landschaft liebt und wie gut er sie kennt. Auch deshalb ist Berndorf prädestiniert dafür, einen Reiseführer über die Eifel zu schreiben. Und das hat er denn auch getan und 2008 das Buch »Gebrauchsanweisung für die Eifel« verfasst, erschienen im Piper-Verlag. Durchaus gelungen, fast ein typischer Berndorf, aber auch einer mit Schönheitsfehlern, wie ein kleines Zitat aus dem Kapitel »Unheil über der Eifel« zeigt: (Weiterlesen …)
Ich bin ein großer Fan von Jacques Berndorf und seinen Eifel-Krimis, einer der vielleicht besten deutschen Krimireihen überhaupt, auch, wenn Berndorf in den vergangenen Jahren etwas nachlässt. Überdurchschnittlich aber ist jedes einzelne seiner Bücher dennoch, vor allem, weil dieser bemerkenswerte Mann, der früher unter anderem für Stern und Spiegel geschrieben hat, nun schon etliche Jahre in Dreis-Brück lebt und man jeder Zeile anmerkt, wie sehr er diese Landschaft liebt und wie gut er sie kennt. Auch deshalb ist Berndorf prädestiniert dafür, einen Reiseführer über die Eifel zu schreiben. Und das hat er denn auch getan und 2008 das Buch "Gebrauchsanweisung für die Eifel" verfasst, erschienen im Piper-Verlag. Durchaus gelungen, fast ein typischer Berndorf, aber auch einer mit Schönheitsfehlern, wie ein kleines Zitat aus dem Kapitel "Unheil über der Eifel" zeigt:"Wenn Sie von Naunheim hinüber nach Münstermaifeld fahren, so wird Ihnen das Städtchen an einem dunstigen Sommertag oder einem leich
Igor!
Mylord?
Igor, sagen Sie bitte Johannes Bescheid.
Sir?
Johannes. Er soll zum Vorlesen kommen.
Vorlesen, Sir? Sie meinen das Päckchen, das der Bote heute gebracht hat?
Genau das, Igor: Trüffel, Käse, Wein — und eine Leiche. Den Tempranillo soll er gleich mitbringen.
Tempranillo, Sir? Zu einem solchen Anlass? Nicht vielleicht doch lieber einen Burgunder?
Igor!
Sehr wohl, Sir.
Igor!Mylord?Igor, sagen Sie bitte Johannes Bescheid.Sir?Johannes. Er soll zum Vorlesen kommen.Vorlesen, Sir? Sie meinen das Päckchen, das der Bote heute gebracht hat?Genau das, Igor: Trüffel, Käse, Wein — und eine Leiche. Den Tempranillo soll er gleich mitbringen.Tempranillo, Sir? Zu einem solchen Anlass? Nicht vielleicht doch lieber einen Burgunder?Igor!Sehr wohl, Sir.