Wenn man das Gefühl, das von all diesen Ecken und Winkeln und Menschen ausgeht und sich über die Stadt verströmt, erst einmal tief in sich aufgesogen hat und es wirken lässt, dann wird man irgendwann, wohin man auch blickt, in der Lage sein, es förmlich zu sehen, so wie man an kalten Wintermorgen, wenn plötzlich die Sonne durchbricht, über den Wassern des Bosporus zitternd einen hauchdünnen Dunst aufsteigen sieht.

Orhan Pamuk über »Hüzün«

Delicious Links

»Flattr, der Wert des Filterns und mentale Transaktionskosten« — 07/07/2010 — Dürfen fremde Inhalte geflattrt und somit bezahlt werden? Hat beispielsweise das Veröffentlichen eines Fettes-Brot-Videos auf Spreeblick einen Wert an sich? Marcel Weiß glaubt ja und liefert auf neunetz.com die … Weiterlesen

Delicious Links

»›Bei einer Weltmeisterschaft pfeifen nicht die Besten‹« — 23/06/2010 — Der frühere Referee Bernd Heynemann muss es wissen. Im Interview mit der Zeit sagt er: »Die Hälfte der Karten waren okay.« Und er sagt auch: Mit der Entscheidung, Schiedsrichter etwa … Weiterlesen