Bürokram
Musen sollen gefälligst aufhören mich zu küssen.
Die sollen den Bürokram machen.
Katz & Goldt
 

Tag: »Kino«

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Delicious Links | 28/05/2010
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  • »Die erschreckende Tatsache, dass wir noch Gebrauchsanleitungen brauchen« — 28/05/2010 — Dass wir zum Benutzen einiger Produkte noch immer Gebrauchsanleitungen brauchen, lässt nur einen Schluss zu: Der Berufsstand der Designer hat versagt.
  • »iPrüde« — 28/05/2010 — Malte Herwig darüber, wie Bild ihre iPad-App zensiert und der Spiegel die Welt verführt.
  • Hook — Angelmagazin — 28/05/2010 — Wer Angeln für einen langweiligen Sport hält, wird Angelmagazine vermutlich für eine Einschlafhilfe halten. Muss aber nicht sein, beweist das Magazin Hook.
  • »Volljournalismus. Wie die FAZ Peter Kruse erledigt« — 28/05/2010 — Wolfgang Michal über das Internet-Bashing der FAZ und ihren Versuch, Peter Kruse zu vernichten.
  • »Findet Neo!« — 27/05/2010 — Tobias Moorstedts Essay über die Frage, warum das Kino immer noch keine gültigen Bilder für den Cyberkrieg gefunden hat.
  • »Es geht erstaunlich gut« — 18/05/2010 — Das zumindest meint Wolfgang Blau, Chef von Zeit Online. Er beginnt seinen Essay für die Süddeutsche Zeitung und ihre Reihe mit dem Satz: »Die Frage ›Wozu noch Journalismus?‹ ist irritierend selbstmitleidig, um nicht zu sagen manipulativ.« Er kann es sich leisten.
  • »Auf Twitter entsteht eine kollektive Intelligenz« — 18/05/2010 — Holger Schmidt schreibt über die Bedetung der Retweets bei Twitter und eine Studie, die zu dem Ergebnis kommt: Twitter ist eher ein Medium zur Verbreitung von Nachrichten als ein soziales Netzwerk. In dem Kurznachrichtendienst entsteht Einfluss durch die Zahl der Retweets, nicht durch die der Follower.

 
Medien 
Parteiisch, theatralisch, großartig | 22/08/2009
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Ric O’Barry kennen heute wohl nur noch die wenigsten, sein berühmter Schützling aber ist geradezu zu einem Synonym für eine ganze Spezies geworden: Flipper. O’Barry war Tiertrainer für die Hauptdarsteller dieser Serie (1964–1967) und somit einer der Auslöser des Delfin-Booms, der auch zu Freizeitparks wie Sea World geführt hat — heute ein Milliardengeschäft. Und dieses Geschäft kostet tausende von Delfinen jährlich das Leben. Darüber hat Louie Psihoyos mit O’Barry einen Film gedreht, der in den USA bereits für Schlagzeilen gesorgt hat und der am 22. Okotober auch in den deutschen Kinos anläuft: »The Cove«. Er erzählt vom großen Delfin-Schlachten in der japanischen Stadt Taiji, in der jedes Jahr ab September innerhalb weniger Wochen 23.000 dieser Tiere getötet werden. Er erzählt von Verbraucherbetrug und politischen Lügen, vom Geschäft mit der Natur und der Faszination der Delfine. Ein Werk, das den Namen Dokumentarfilm eigentlich nicht verdient, und das ist ein Kompliment. Der Film ist absolut parteiisch, dramaturgisch perfekt inszeniert, theatralisch und einfach großartig. Ein Thriller, der seines Gleichen sucht, der einem die Tränen in die Augen treibt und die Wut in den Bauch.
 
Mehr Informationen unter takepart.com/thecove/.


 
Medien 
This ain’t no game | 12/06/2009
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Wikipedia notiert als Trivia zum Film »Super Mario Bros.« von 1993 unter anderem: »Dennis Hopper bezeichnete seine Mitwirkung in Super Mario Bros. als größten Fehler seiner Karriere, Bob Hoskins wiederum nennt die Dreharbeiten an dem Film ›Einen Albtraum‹ und den Film selbst ›Das schlimmste, was er je drehen musste‹.« Wörtlich liest sich das beim Guardian dann so: »The worst thing Ⅰ ever did? Super Mario Brothers. It was a fuckin’ nightmare. The whole experience was a nightmare. It had a husband-and-wife team directing, whose arrogance had been mistaken for talent. After so many weeks their own agent told them to get off the set! Fuckin’ nightmare. Fuckin’ idiots.« Was für ein Glück, dass der Film heute Abend auf Tele 5 läuft. Pflichtprogramm.


 
Digipop 
Star Wars Yoga | 20/01/2009
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Star Wars YogaStar Wars Yoga. Empfohlene Übungen: »Saber One«, »Speeder Bike« und — hier im Bild zu sehen — der »Tie Fighter Advanced«. Nichts für Anfänger. Vor allem aber sollten Interessierte ganz vorne anfangen, um wirklich alles zu verstehen. Denn eigentlich geht es um die Zukunft von LucasFilm.
 
Via Kottke | Foto: Screenshot


 
Medien 
Up | 12/11/2008
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Spätestens, allerspätestens seit »Ratatouille« ist Pixar für mich eine der besten Filmschmieden derzeit. Im kommenden Jahr folgt der nächste Streich, »Up« startet am 29. Mai 2009 in den amerikanischen Kinos. Der Plot: Carl Fredricksen hat sein gesamtes Leben davon geträumt, die Welt zu entdecken und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Dann, im Alter von 78 Jahren, scheint das Leben an ihm vorübergezogen zu sein. Doch dank einer Wendung des Schicksals (und einem hartnäckigen, achtjährigen Entdecker namens Russell) bekommt er noch einmal eine Chance. »Up« nimmt das Publikum mit auf eine aufregende Reise, auf der das ungleiche Paar wildes Terrain betritt und unerwartet auf Bösewichte und Dschungelviecher trifft. Der kleine Pfadfinder übrigens erinnert mich irgendwie an Uter Zörker von den Simpsons («Ich bin voll mit Schoki!«).
 
Fotos: Screenshots


 
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