Lieber Stefan Niggemeier!

Wie das mit dem Musikverbreiten ganz ohne Datenträger gehen soll, von dem Du hier schreibst, würde mich ernsthaft interessieren. Ich kratze schonmal mein Erspartes zusammen, das Kind schaukeln wir zu einer Kulturrevolution! Doch zum Ernsthaften: Ein wenig von dem Enthusiasmus, dem Ärger, vielleicht sogar der Wut, die in diesem Text steckt (bei dem ich einfach mal davon ausgehe, dass er weniger Zeit in Anspruch genommen hat, als das viel diskutierte Internet-Manifest), hätten sich viele glaube ich auch beim Manifest gewünscht. Weiterlesen

Kleine Gastrokritiker-Kritik

Ich liebe Essen. Und ich liebe es, das zu lesen, was andere über Essen schreiben. Ob Rezepte, Restaurantkritiken oder Bücher wie die von Anthony Bourdain oder Bill Bufford. Unter anderem deshalb bin ich trotz aller Schwächen nach wie vor einer großer Fan der Magazine von Süddeutscher Zeitung und Zeit. Eine Ausgabe kann mich noch so sehr enttäuschen — immer aber steht etwas vom Essen darin.So auch im aktuellen Zeit-Magazin, das ich erst heute beim Frühstück durchblättern konnte. Nicht nur, dass Günter Wallraff darin unter dem Titel »Unfeine Küche« einen soliden Text über die Arbeits‑ und Ausbildungsbedingungen eines Gourmetrestaurants geschrieben hat, Wolfram Siebeck findet dort in seiner Kolumne auch noch »viele Spitzenköche modisch und austauschbar. Umso mehr freut er sich über eine Entdeckung in Basel.« Das freut mich, denn ich mag Basel. Und obwohl ich Wolfram Siebeck bisher leider nicht kennenlernen durfte, schätze ich ihn. Ich habe schon so manchen schönen Text von ihm gelesen. Basel und Siebeck — also eine perfekte Kombination? Weiterlesen

Delicious Links

Radikal neu (economag) — 01/07/2009 — Cornelius Schubert betrachtet das Thema Innovation vom soziologischen Standpunkt aus. Der Bunker-Architekt (Deutsche Welle) — 01/07/2009 — Wohnen in einem Bunker? Der Umbau stellt Architekten vor besondere Herausforderungen, schließlich gelten die Gebäude als »unzerstörbar«. … Weiterlesen

Who’s Bad?

Es gibt bei umstrittenen Themen dieses furchtbar wacklige Totschlagargument von so manchem Chefredakteur, die Leute wollten bestimmte Dinge einfach lesen. Wacklig deshalb, weil es jegliche journalistische Kompetenz verneint, selbst zu entscheiden, was relevant ist. Genau darüber gibt es auch im Fall Michael Jackson Diskussionen. Berichten die Medien zu viel? Schlachten sie den Tod des Stars lediglich aus? Weiterlesen