Twitter ist ein gutes Frühwarnsystem für vieles, was im Netz passiert. Auch heute wieder. Da war am späten Nachmittag plötzlich Google nur noch schwer oder gar nicht mehr zu erreichen, zumindest für viele Nutzer, wie auch das Google Watchblog berichtet. Angeblich soll es sich nur um ein DNS-Problem gehandelt haben, der Aufruf der IP-Adresse 64.233.161.184 funktioniere nach wie vor, hieß es. Wer twittert, wusste von dem Ausfall, auch ohne selbst die Suchmaschine zu nutzen. »#google ist down. Möge Gott mit uns sein. ;-) #fail« twitterte etwa @derfreitag ironisch, andere aber schienen wirklich nicht weiter zu wissen. Oder händeringend nach Alternativen zu suchen. Sogar, dass ein Arbeiten ohne Google so einfach ja nicht sei, konnte man da lesen. Sind wir wirklich so abhängig von der großen bösen Datenkrake? Ist das Netz hilflos ohne Google? Ich will gar nicht wissen wie viele der Tweets zum Ausfall der Suchmaschine ernst gemeint waren, viele klangen so verzweifelt, dass man sich ein Schmunzeln oft nicht verkneifen konnte. Oder überlegte, sich denen anzuschließen, die Entzugskliniken weiterempfehlen wollten. All denen aber, die tatsächlich nur Google kennen, sei dieser Artikel von Heise empfohlen: »Googlehagel — Alternativen zum Marktführer«. Und das nicht nur, weil er bei der Google-Suche nach »Alternativen zu Google« als erster auftaucht.
Foto: Screenshot
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Die Debatte um Qualitätsjournalismus, Blogger und das Internet ist nicht neu, wird derzeit aber so heftig geführt wie selten zuvor. Die viel zitierten Artikel von Susanne Gaschke (Der Artikel ist bei faz.net leider nicht mehr zu finden) oder Miriam Meckel sind da nur zwei Beispiele. Stefan Niggemeier hat genau zu diesem Thema gestern einen langen und in vielen Punkten wahren Blogbeitrag verfasst, den er selbst »Wutmäander« nennt. Eine schöne Wortschöpfung. Was Stefan Niggemeier jedoch nicht thematisiert — und das soll überhaupt kein Vorwurf sein — ist ein neuer Graben, der sich derzeit seinen Weg durch die Medienlandschaft bahnt. (Weiterlesen …)
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Es gibt schon viele Menschen, die sich ähnlich zum Thema Filesharing geäußert haben, von Dieter Bohlen aber hätte ich wahrlich anderes erwartet. Vor allem vor eineinhalb Jahren.
Via Puhs Blog
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Zitat Meedia: »Erstaunlich ist der unglaubliche Zuwachs des noch frischen Angebotes News.de. Das Plus von 90,5 % kann selbstverständlich nicht mit natürlichem Wachstum begründet werden. Stattdessen liegt nahe, dass Betreiber Unister massiv für News.de geworben hat oder in Sachen SEO und SEM nachgelegt hat. Wie auch immer: Mit nun 2,00 Mio. Visits gelang es, den direkten Netz-Nachrichten-Konkurrenten netzeitung.de zu überholen. Bitter für die Netzeitung.«
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Die einen halten den Erfolg der Online-Petition gegen die geplanten Kinderpornosperren für ein Strohfeuer, die anderen feiern ihn als einen Triumph des Internets. Doch kann das Netz wirklich die Demokratie verändern? Dieser Frage bin ich für news.de heute nachgegangen:
Innerhalb von vier Tagen hat die Online-Petition gegen die Internetsperren mehr als 55.000 Unterstützer gefunden, mobilisiert auch durch Blogbeiträge und Twitter. «So langsam können wir anfangen, mit Blogs Politik zu machen», sagt auch der Gründer von Spreeblick, einem der meistgelesenen deutschen Blogs, Johnny Haeusler. Doch stimmt das auch?
Zunächst die Fakten: Die derzeitige Petition ist eine der erfolgreichsten überhaupt, nicht wenige fristen ein klägliches Dasein mit einer Handvoll Unterzeichner. Zwar bekam im Juni 2008 die Petition zur «Halbierung der Besteuerung von Diesel und Benzin» mit 128.193 Unterstützern deutlich mehr Zuspruch. Für diese aber war noch keine Anmeldung mit Name und E-Mail-Adresse nötig. Seit Oktober 2008 ist das Pflicht, «dadurch ist die Online-Petition restriktiver, aber auch wahrhaftiger geworden», so ein Sprecher des Petitionsausschusses im Bundestag. Und: Für die aktuelle Petition sind noch zwei Wochen Zeit.
Nun muss man sich das Internet anders vorstellen, als viele das offensichtlich tun. So etwas wie eine «Internetgemeinde» oder «die Blogosphäre» gibt es nicht. Doch es bilden sich Strukturen, sagt Blogger Markus Beckedahl (netzpolitik.org): «Die so genannten Early Adopters, die mit dem Internet aufgewachsen sind und die sich sonst politisch nicht äußern würden, fungieren inzwischen als Multiplikatoren an den wichtigen Schnittstellen im Netz.»
Weiterlesen? Den gesamten Text finden sie auf news.de, wie auch einen Kommentar zum selben Thema (»Der Knoten ist geplatzt«).
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