- Eine Erwiderung auf Peter Schneider (Thomas Schmid) — Seite heute, 12 Uhr, bloggt Welt-Chefredakteur Thomas Schmid. Sein erster Post: Eine Erwiderung auf Peter Schneider. Richtig, es geht um Ohnesorg, Kurras und die Stasi.
- Ein Text für den Preis einer Kippe (Spiegel) — Jürgen Neffe denkt über die Zukunft der Zeitung und Paid Content nach. Und er denkt weiter als andere.
- Merkel vs. Steinmeier: Die Nachrichtenlage (Carta) — Carta stellt die Nachrichten zu Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier nebeneinander.
- Twitter Launches Verified Accounts (TechCrunch) — Mit einem experimentellen Feature, so genannten »verified accounts«, will der Microblogging-Dienst Twitter Fake-Promis das Leben schwer machen.
- Geschmackssache Geschnatter (Zeit) — Kürzlich zog Jens Uehlecke in einer »Glosse« für die Zeit über Twitter her und musste dafür herbe Kritik einstecken. Die Zeit reagiert beleidigt.
- Weltkarte der führenden Social Networks (Leander Wattig) — Vincenzo Cosenza hat auf Basis der Daten von Alexa und Google Trends eine Weltkarte erstellt, auf der die in den jeweiligen Ländern im Juni 2009 führenden Social Networks abzulesen sind. Leander Wattig wertet sie aus.
- Amtliches Endergebnis Du dumme Sau (Blogroyal) — »Die Menschen haben sich in der Mehrzahl verwählt oder sind gar nicht erst hingegangen zur Wahl«, ärgert sich Huck Haas. Doch in eines jeden Ghetto und natürlich bei Twitter ist die Welt noch in Ordnung, »dort haben die Menschen noch ein Herz, dort sind sie zickig, dort haben sie die gleichen Probleme wie ich.« Fazit: Fischstäbchen.
Delicious ist ein Social-Bookmarking-Service, Sie finden mich dort als Trotzendorff.
Eine Erwiderung auf Peter Schneider (Thomas Schmid) — Seite heute, 12 Uhr, bloggt Welt-Chefredakteur Thomas Schmid. Sein erster Post: Eine Erwiderung auf Peter Schneider. Richtig, es geht um Ohnesorg, Kurras und die Stasi.
Ein Text für den Preis einer Kippe (Spiegel) — Jürgen Neffe denkt über die Zukunft der Zeitung und Paid Content nach. Und er denkt weiter als andere.
Merkel vs. Steinmeier: Die Nachrichtenlage (Carta) — Carta stellt die Nachrichten zu Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier nebeneinander.
Twitter Launches Verified Accounts (TechCrunch) — Mit einem experimentellen Feature, so genannten »verified accounts«, will der Microblogging-Dienst Twitter Fake-Promis das Leben schwer machen.
Geschmackssache Geschnatter (Zeit) — Kürzlich zog Jens Uehlecke in einer »Glosse« für die Zeit über Twitter her und musste dafür herbe Kritik einstecken. Die Zeit reagiert beleidigt.
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Kein großer Wahltag für die deutsche Piratenpartei, könnte man meinen. Den ersten Hochrechnungen zufolge oft unter einem Prozent geblieben, manchmal knapp an die zwei Prozent herangerobbt, in Leipzig nach derzeitigem Stand bei 1,7 gelandet (Lediglich in Hamburg scheinen kleinere und größere Erfolge gefeiert zu werden, in Schweden hingegen erreicht die Partei 8,1 Prozent). Kein großer Wahltag? Von wegen. Es hat sich — zumindest für mich — etwas verändert an diesem Sonntag. Diese Wahl war ein Meilenstein, und ob die Piratenpartei das genauso sieht oder nicht, ist mir in diesem Moment herzlich egal. Denn ich bin heute morgen aufgestanden und habe mich gefreut, dass Wahltag ist. Ich bin Frühstücken gegangen und habe zwischendurch gerne an die Wahl gedacht. Und ich habe mich in die Wahlkabine gestellt und habe, das erste Mal überhaupt, seit ich wählen darf, mein Kreuzchen nicht mit einem gewissen Maß an Verlegenheit gemacht. Ich habe mich, zum ersten Mal, seit ich wählen darf, nicht für das kleinste unter mehreren Übeln entschieden. Ich habe nicht nur gerne gewählt, ich habe meine Stimme voller Überzeugung abgegeben, und ohne noch einmal darüber nachzudenken, ob das Kreuzchen richtig sitzt. Wählen hat Spaß gemacht. Dieser Sonntag war für mich ein Tag, der keine Politikverdrossenheit kennt. Und Schuld daran ist — ganz alleine — eine kleine, oft belächelte Partei mit schwedischem Migrationshintergrund. Danke dafür!
Das Bild ist fies geklaut vom baltasar. Danke dafür.
Foto: flickr | peasap (CC)Kein großer Wahltag für die deutsche Piratenpartei, könnte man meinen. Den ersten Hochrechnungen zufolge oft unter einem Prozent geblieben, manchmal knapp an die zwei Prozent herangerobbt, in Leipzig nach derzeitigem Stand bei 1,7 gelandet (Lediglich in Hamburg scheinen kleinere und größere Erfolge gefeiert zu werden, in Schweden hingegen erreicht die Partei 8,1 Prozent). Kein großer Wahltag? Von wegen. Es hat sich — zumindest für mich — etwas verändert an diesem Sonntag. Diese Wahl war ein Meilenstein, und ob die Piratenpartei das genauso sieht oder nicht, ist mir in diesem Moment herzlich egal. Denn ich bin heute morgen aufgestanden und habe mich gefreut, dass Wahltag ist. Ich bin Frühstücken gegangen und habe zwischendurch gerne an die Wahl gedacht. Und ich habe mich in die Wahlkabine gestellt und habe, das erste Mal überhaupt, seit ich wählen darf, mein Kreuzchen nicht mit einem gewissen Maß an Verlegenheit gemacht. Ich habe mich, zum ersten Mal, seit ic
Vier Tage vor der Europawahl wird langsam klar, dass es die Politik vielen Wählern ziemlich leicht gemacht hat in diesem Jahr. Zu viele Ohrfeigen wurden ausgeteilt, zumindest an die, die das Internet als ernsthaftes Medium betrachten. Zumindest an die, die mit dem Internet, im Internet, für das Internet leben und arbeiten. Eine Politik, die mit Mitteln aus analoger Zeit versucht, sich in einer digitalen Zeit zu behaupten und sie mit zu gestalten, mag dem einen die heimelige Sicherheit bieten, die er von seiner Sitzecke gewohnt ist, vielen aber erscheint sie als Kriegserklärung.
Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen. Die schlechte Nachricht: Es scheint nicht so einfach zu sein, sie auch tatsächlich als solche zu erkennen. Clemens Bomsdorf beispielsweise schrieb in der Zeit gestern über die Piratenpartei in einem Stück mit der Überschrift »Wenig Ziele, viele Anhänger« etwas von einem »monothematischen Programm«. Mit Sicherheit nicht ganz falsch, aber eben auch nicht ganz richtig. Oder zumindest zu kurz gegriffen. Ein Leserkommentar zu diesem Text aber legt noch eine Schippe drauf: »Diese Partei kommt in Schweden an die Regierung und setzt ihre drei Punkte durch. Warum sollte sie dann wiedergewählt werden? Wenn die Punkte Datenschutz, Überwachung und Urheberrecht bei den etablierten Parteien angekommen sind (und zwar in meinem Sinne), brauch ich die Piraten nicht mehr zu wählen.« Die Angst vor Veränderung konnte man in den vergangen Monaten ja des öfteren beobachten, dass aber jemand derart blind jede Form der Veränderung verneint … Als gebe es keine Entwicklung, als seien Probleme politisch endgültig lösbar. Difficile est saturam non scribere. (Weiterlesen …)
Foto: photocase.com | © nurmalsoVier Tage vor der Europawahl wird langsam klar, dass es die Politik vielen Wählern ziemlich leicht gemacht hat in diesem Jahr. Zu viele Ohrfeigen wurden ausgeteilt, zumindest an die, die das Internet als ernsthaftes Medium betrachten. Zumindest an die, die mit dem Internet, im Internet, für das Internet leben und arbeiten. Eine Politik, die mit Mitteln aus analoger Zeit versucht, sich in einer digitalen Zeit zu behaupten und sie mit zu gestalten, mag dem einen die heimelige Sicherheit bieten, die er von seiner Sitzecke gewohnt ist, vielen aber erscheint sie als Kriegserklärung. Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen. Die schlechte Nachricht: Es scheint nicht so einfach zu sein, sie auch tatsächlich als solche zu erkennen. Clemens Bomsdorf beispielsweise schrieb in der Zeit gestern über die Piratenpartei in einem Stück mit der Überschrift "Wenig Ziele, viele Anhänger" etwas von einem "monothematischen Programm". Mit Sicherheit nicht ganz falsch, ab