- Wie hört sich meine Schwerhörigkeit an? Hörbeispiele im Netz (Not quite like Beethoven) — Sie wollen wissen, wie es sich anhört, schwerhörig zu sein? Not quite like Beethoven hat Hörbeispiele dafür gefunden. Unbedingt reinhören!
- Monkey Island: E3 2009-Trailer und erste Screenshots von der Spielemesse (PC Games) — Monkey Island kehrt zurück. Den Screenshots und dem Trailer nach zu urteilen jedoch hat es nicht einmal ansatzweise den Charme, den die ersten Teile hatten.
- Das kleinere Übel (Don Dahlmann) — Auch Don Dahlmann wählt die Piraten. Und das, obwohl die Grünen für ihn so etwas wie eine alte Liebe sind. Und, obwohl er weiß, dass sie in Deutschland vorerst keine große Rolle spielen werden. Eine verschenkte Stimme?
- Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung (netzpolitik.org) — Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung im Wirtschaftsausschuss im Deutschen Bundestag vom 27. Mai steht noch nicht online, daher veröffentlicht es Markus Beckedahl in der unkorrigierten Fassung.
- Wunderkammer der Warenwelt (Tagesspiegel) — »Im Warenhaus konzentrieren sich die Reize zum Rausch«, schreibt Michael Rutschky im Tagesspiegel. Er hat eine kleine Kulturgeschichte des Kaufhauses notiert.
- Inkompetenz (wirres.net) — Felix Schwenzel erklärt, lang aber lesenswert, warum ihm als einzige Wahlalternative die Piratenpartei bleibt. Arrrrrrrr.
Delicious ist ein Social-Bookmarking-Service, Sie finden mich dort als Trotzendorff.
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Ich habe eine ganze Zeit lang überlegt, ob ich einen Service wie Delicious überhaupt brauche, wofür ich ihn brauchen könnte, und wie oft. Social Bookmarking, eigentlich eine schicke Sache. Aber nur für mich selbst? Sowieso nicht. Für andere? Ja, schon, aber vor allem, seit es Twitter gibt, kann man Links doch viel schneller und effektiver durchs Netz schicken. Doch Delicious kann mehr, es bietet mehr Platz, es bietet Verschlagwortung, und genauso wie Twitter eben ein Kommunikationskanal mehr ist, ist es Social Bookmarking auch. So ein Account ist ja auch schnell angelegt, die ersten Links sind schnell gefunden. Ich aber hatte von Anfang an vor, Delicious mit meinem Blog zu verknüpfen. Der Wunsch: Ein täglicher Blogpost aus meinen gesammelten Links. Wenn ich mal geahnt hätte, dass das nicht so einfach ist. (Weiterlesen …)
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- Palm ist zurück – zumindest für zwei Tage (NZZ) — »Der Pre ist ein gutes Smartphone«, schreibt Nico Luchsinger im BetaBlog der NZZ. »Ein sehr gutes sogar. Das kommt teilweise davon, dass er sich bei vielen Funktionen recht schamlos beim iPhone bedient – was wenig erstaunlich ist, denn sowohl der Chefentwickler des Pre als auch ein grosser Teil seines Teams hat von Apple zu Palm gewechselt.« Fraglich, ob das schon genügt, dem iPhone ernsthaft gefährlich zu werden.
- Obama on Obama (NYT) — Thomas Ⅼ. Friedman hat Barack Obama seinen Lieblingswitz über einen frommen Juden erzählt, der einfach nicht im Lotto gewinnen will. Warum? Nachzulesen in Friedmans New-York-Times-Blog.
- Freunde, nicht diese Töne (taz) — Huang Liaoyu, Institutsleiter für Germanistik an der Peking Universität, schreibt für die taz über die chinesische Sicht auf Europa. Seine These: Die Geschichte des modernen Chinas ist in hohem Grade eine Geschichte der Verwestlichung.
- Es ist etwas weniger komfortabel (FAZ) — Ausgerechnet die sonst nicht gerade internetaffine FAZ berichtet von zwei optimistischen Projekten aus Frankreich. Ein Redaktionsbesuch von Lena Bopp bei Médiapart und Rue89.
- Der Letzte macht das Licht aus (Deutsche Welle) — »Es ist dunkel geworden im Osten.« So beginnt Calle Kops seinen Bericht über die Situation der Bundesliga in den Neuen Ländern. Und die sieht düster aus.
Delicious ist ein Social-Bookmarking-Service, Sie finden mich dort als Trotzendorff.
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Nun blogge ich schon einige Jahre mit mehr oder weniger großem Erfolg Vergnügen und entdecke immer noch so vieles, das ich doch noch nicht entdeckt habe. Zum Beispiel eine »Initiative« von Christian Fischer und Pia Drießen aus dem Jahr 2005 (!) — die X-Blogger. Vielleicht aktueller denn je:
»Es gibt A-List-Blogger, Business-Blogger, ›Ich bin auch dabei‹-Blogger, Blogger im Umkreis um X, die dafür nicht mit Y können, reiche Blogger, arme Blogger, Blogger im Umkreis um Y, die dafür nicht mit Z aber immerhin ein bisschen mit X können, kommerzielle Blogger, die uns alle verraten haben, nicht-kommerzielle Blogger, die einfach nichts begreifen, journalistische Blogger, die natürlich besser sind als die Tagebuchschreiber, Powerblogger, literarische Blogger, ›hingerotzt und abgeschickt‹-Blogger, Fotoblogger und Ascii-Blogger. Und noch so viel mehr. Inklusive jeder Menge Grabenkämpfe zwischen allen.
Und es gibt — seit dem gestrigen Chat-Abend mit Fräulein Pia die X-Blogger.
Wir lassen uns nicht in Schubladen stecken; wir lesen und kommentieren wiedewiedewie es uns gefällt.
Denn die Wahrheit ist irgendwo da draußen.«
Unterschrieben. »Natürlich gibt’s auch einen Button (Buttons sind wichtig!) zum mitnehmen und verlinken. Ist doch klar.« Den (rechts unten) aber musste ich etwas anpassen. Farblich. Pardon.
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Ich weiß ja, dass es Unternehmer gibt, die sich für ganz ausgefuchst halten und glauben, neue Wege in Sachen Werbung gehen zu müssen. Das gilt mit Sicherheit auch für Anbieter von »exklusiven Gartenmöbeln«, wie Sie einer sind. Vielleicht aber ist die Idee auch gar nicht auf Ihrem Mist gewachsen, vielleicht haben Sie sich ja bloß an irgendeine überbezahlte Werbe-Klitsche in Hamburg gewendet, die Ihnen das als »das nächste große Ding« oder als Guerilla-Marketing verkauft hat. Ich hoffe, man hat Sie ordentlich dafür blechen lassen. Inzwischen nämlich geht es mir mächtig auf den Zeiger, dass es Menschen gibt, die hier in meinem Blog wahllos Kommentare mit so sinnigem Wortlaut wie »Tolles Blog« oder »Super :)« hinterlassen und auf verschiedene Seiten Ihres Online-Katalogs verlinken. Zudem können Sie mir glauben, dass auch meine Leser zwar sicherlich irgendwelchen Zielgruppen zuzuordnen sind, Interessenten für »exklusive Gartenmöbel und Sonnenschirme für private Domizile und Luxushotels weltweit« aber werden Sie hier eher nicht finden.
Ich gehe davon aus, dass wir uns verstanden haben und verbleibe hochachtungsvoll und mit exklusiven hanseatischen Grüßen.
Foto: flickr | Kongstein unter dieser CC-Lizenz
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