Und bei uns die Straße runter üben sie jeden Samstag mit Plastikschwertern … Tss …
Via Ignored Prayers
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Horst W. Opaschowski ist so etwas wie der Kurzzeit-Nostradamus unserer Tage. Man nennt ihn auch Mr. Zukunft, schlicht deshalb, weil er so gut wie alles voraussagt, was sich so voraussagen lässt. Natürlich nicht mehr anhand eines Blicks in die Sterne oder irgendwelcher Séancen, sondern aufgrund von soliden, wissenschaftlichen Berechnungen. 1997, vor 13 Jahren also, hat Opaschowski ein Buch geschrieben, das den Titel »Deutschland 2010: Wie wir morgen leben — Voraussagen der Wissenschaft zur Zukunft unserer Gesellschaft« trägt. Man darf sich nun nicht davon verunsichern lassen, dass dieses Buch seinerzeit die British American Tobacco herausgegeben hat, deren Stiftung unterhält das Freizeitforschungs-Institut, für das Opaschowski damals gearbeitet hat, so einfach ist das. Heute nun haben wir 2010, Zeit also, einmal nachzuschauen, was man 1997 alles gedacht hat über unser heutiges Heute.
Was man erwarten darf und was nicht, schreibt Opaschowski schon in der Einleitung: »Große gesellschaftliche Ereignisse sind nicht prognostizierbar, auch Kriege und Krisen nicht — voraussagbar aber sind die Lebensgewohnheiten der Menschen.« Nun gut, dann eben die. Und neben der Arbeitswelt, der Konsum‑, Sport‑, Urlaubs‑, Kultur‑ oder Sozialwelt hatte sich Opaschowski damals auch die Medienwelt vorgeknöpft. »Zwischen Quote und Qualität« heißt das Kapitel. Wollen doch mal sehen, was er damals sah. (Weiterlesen …)
Es gibt heute in den schottischen Lowlands nur noch drei Brennereien, die Single-Malt herstellen, alle anderen haben entweder dicht gemacht oder sich auf Grain-Whisky zurückgezogen, meist schlicht aus wirtschaftlichen Gründen. Zu den drei Übriggebliebenen gehören das erst 1995 wieder in Betrieb genommene Familienunternehmen Bladnoch mit der genügsamen Produktionsmenge von 250.000 Litern und zwei mittlere Produzenten, Glenkinchie (1,7 Millionen Liter) und Auchentoshan (1,65 Millionen Liter). Wobei das mit Auchentoshan (sprich: Och’n’tosh’n, gälisch für: Die Ecke des Feldes) und den Lowlands so eine Sache ist. Das Wasser nämlich, das das Unternehmen, das heute zur japanischen Santory-Gruppe gehört, für seine Whiskys nutzt, kommt aus dem Loch Katrine. Und der liegt in den Killpatrick Hills und damit eigentlich in den Highlands. Nun spielt das Wasser für den Geschmack eines Whiskys eine entscheidende Rolle und so könnte man lange darüber streiten, ob die Abfüllungen von Auchentoshan wirklich klassische Lowland-Whiskys sind. Doch Schwamm drüber. Kümmern wir uns lieber um das, was in der Flasche ist, genauer in einer mit dem Label »Three Wood«. (Weiterlesen …)