Bürokram
Musen sollen gefälligst aufhören mich zu küssen.
Die sollen den Bürokram machen.
Katz & Goldt
 
Im Schloss 
Im Schloss (11) | 19/05/2010
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Igor!

Mylord?

Igor, holen Sie den Gärtner.

Den Gärtner, Sir? Wir haben keinen Gärtner.

Wie meinen? Und warum weiß ich davon nichts, Igor? Hä?!

Sir, Sie haben doch selbst gesagt …

Ich weiß, was ich gesagt habe, Igor. Aber schauen Sie sich doch das Dilemma mal an. Ein Pflänzchen nach dem anderen, Igor. Ohne, dass man etwas dagegen machen könnte.

Denen fehlt bestimmt nur die gute transsilvanische Luft, Sir. Genau wie Ihnen.

Ach Igor, mein Gutester.

Ach Sir … *seufz*


 
 
Digipop 
Digitales Trinkgeld | 18/05/2010
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Alle Welt redet/twittert/bloggt über Flattr, die Einladungen (derzeit befindet sich Flattr noch im Beta-Status) kursieren ähnlich wie bei Google Wave, diese Plattform schickt sich an, das nächste große Ding im Netz zu werden. Ergo gibt es Flattr ab heute auch hier, auf diesem Blog. Auf den ersten Blick scheint dieses Tool etwas ähnliches zu bieten wie Paypal: einen Micropayment-Dienst. Doch das Prinzip funktioniert anders. Denn das Geld, das bei Flattr hin‑ und herwandert, wandert zwischen einzelnen Projekten hin und her. Und das geht so. (Weiterlesen …)


 
 
Delicious 
Delicious Links | 16/05/2010
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  • »Not quite like Beethoven ist für den Grimme Online Award nominiert« — 16/05/2010 — »Dreimal am Tag unkontrollierbare Grinsanfälle« — verständlich, wenn man, wie Alexander Görsdorf, mit seinem Blog für den wichtigsten deutschen Online-Preis nominiert ist. Und das auch noch verdientermaßen. Geht wählen!
  • »Die Gnade der Unerreichbarkeit« — 16/05/2010 — Das Funkhaus Wallrafplatz im WDR 5-Radio über die Frage, wie neue Medien unser Leben beschleunigen. Studiogäste: Uschi Braun und Sabria David (MP3).
  • »A Bewildering Tangle of Options« — 13/05/2010 — Unsicher, welche Einstellungen Facebook beim Thema Privatsphäre anbietet? Diese Grafik der »New York Times« klärt auf. 50 Einstellungen, 170 Optionen.
  • »Der schleichende Untergang von Social Media« — 12/05/2010 — Erhellend, schlicht, lesenswert: Sebastian Küpers erklärt, warum wir das Wörtchen »Social« aus den meisten Wortpaaren streichen können — auch und gerade aus »Social Media«.
  • »What Are You Going to Do When the Internet’s Gone?« — 11/05/2010 — Nicht ganz zu unrecht fragt sich Dave Pollard, was passiert, wenn das Internet nicht mehr funktioniert. Was fangen wir an mit all der Zeit, die wir dann nicht mehr im Netz verbringen können? Und obwohl sich niemand ernsthaft traut, über diese Frage nachzudenken, hat Pollard Antworten. »Instead of porn… well, use your imagination«
  • »Proudly content free« — 10/05/2010 — Nicht alles im Netz ist Remix. Der Respekt vor Medien‑ und Textgattungen darf bestehen bleiben, schreibt Miriam Meckel in der NZZ.
  • »Das Netz ist die Hölle der neuen Welt« — 03/05/2010 — Kunsthistoriker Bazon Brock und sein Rundumschlag (»Das, was die Lager der totalitär-faschistischen Regime, des stalinistischen oder des Hitler-Regimes waren, [ist] jetzt, als Weltlager, das Netz geworden.«) gegen das böse Internet.
  • »Freie Fahrt auf der Datenautobahn« — 30/04/2010 — Netzökonom Holger Schmidt über die Netzneutralität, ein fiktives Szenario und unkalkulierbare Risiken.
  • »Killer mit Ladehemmung« — 28/04/2010 — Mit viel Pomp hat das »Wall Street Journal« seine New Yorker Lokalausgabe gestartet. Mit ihr will Rupert Murdoch die »New York Times« von Intimfeind Arthur Sulzberger kaltstellen. Doch die erste Salve im Zeitungskrieg verpuffte.
  • »How social networks are using your email address book data — and what it means for journalists« — 28/04/2010 — Wenn Facebook nach dem persönlichen Adressbuch fragt, ist Vorsicht geboten. Besonders für Journalisten.

 
 
Macht & Geld 
Unterbeschaftigung? | 14/05/2010
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Das, was Sie auf dem nebenstehenden Foto sehen, meine Damen und Herren, ist allerfeinstes Zwielicht. Und der Mann im Bild, das könnte Wiktor Drogin sein (Ist er natürlich nicht). Wiktor kommt seinen Angaben zufolge aus der Ukraine, ist Direktor einer Firma namens Infosoft, und Wiktor hat mir geschrieben. Eine sehr nette Mail mit einem reizvollen (und offenen) Jobangebot (als Geldwäscher) und tollen Sätzen wie »In der Regel kommt ungefaehr von 10 Tagen bis 2–3 Woche mit Wochenende heraus« und auch die doppeldeutige Betreffzeile zeugt von fast schon literarischer Begabung. Vor allem die lieben Grüße jedoch und den Hinweis, nicht zu verlegen, falls ich verschiedenartige Fragen haben sollte, fand ich gut. Also, Herr Drogin (ein schöner Name), eine Frage hätte ich wirklich: Geht’s noch? (Weiterlesen …)


 
 
Digipop 
Endlich Fieber | 13/05/2010
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Foto: sxc.hu

Vor ungefähr einem Jahr habe ich mich verliebt — jetzt mache ich mir Vorwürfe. Warum nur habe ich solange gewartet? Ich wusste doch, das wird was, auf den ersten Blick schon. Gut, zugegeben, zwischendurch hab ich auch einfach nicht mehr dran gedacht, habe verdrängt und mich vermeintlich wichtigerem gewidmet. Seit heute aber läuft endlich Fever° auf meinem Server. Und was soll ich sagen? Es ist großartig, noch besser, als ich gedacht hätte. Jetzt endlich kann ich mich verabschieden von all den klassischen Feedreadern mit all ihren klassischen Unzulänglichkeiten.
 
Allerdings hatte ich ein wichtiges Detail nicht bedacht und so brauchte es auch einen kleinen Trick, um Fever° zu installieren. Wer sich jetzt fragt: »Wovon redet der eigentlich in seinem Wahn?«, dem sei gesagt: Das haben andere schon beantwortet, sehr gut sogar. Und so verweise ich beispielsweise auf diesen Blogbeitrag oder auf diesen. Oder auf diesen. Sie alle erklären, was Fever° ist. Kommen wir also zum Problem. (Weiterlesen …)


 
 
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(*) Ein eventueller Flattr-Überschuss wird abzüglich der Serverkosten und Flattr-Ausgaben (5 Euro/Monat) an Reporter ohne Grenzen gespendet.
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