Es ist schwer, mich von HipHop oder Rap zu überzeugen, soviel vorweg. In den meisten Fällen mag ich die Attitüde nicht, oft aber langweilt mich nach einer gewissen Zeit auch der Beat, ganz zu schweigen davon, dass eine Stimme in meinen Ohren schon einiges hergeben muss, um bei minutenlangem Sprechgesang nicht penetrant zu werden. Begeistern konnte ich mich bisher beispielsweise für Künstler wie den gerade verstorbenen Guru, vor allem für sein Projekt »Jazzmatazz«, den phänomenalen Busta Rhymes, und wirklich vom Hocker gerissen hat mich vor fünf Jahren der Istanbuler Ceza, der in Fatih Akins »Crossing the Bridge« seine Rap-Salven in die Kamera spucken darf. Doch das alles war, bevor ich Mos Def zum ersten Mal richtig gehört habe, wobei richtig in diesem Fall heißt: auf dem Mash-Up von Max Tannone. (Weiterlesen …)
Es ist schwer, mich von HipHop oder Rap zu überzeugen, soviel vorweg. In den meisten Fällen mag ich die Attitüde nicht, oft aber langweilt mich nach einer gewissen Zeit auch der Beat, ganz zu schweigen davon, dass eine Stimme in meinen Ohren schon einiges hergeben muss, um bei minutenlangem Sprechgesang nicht penetrant zu werden. Begeistern konnte ich mich bisher beispielsweise für Künstler wie den gerade verstorbenen Guru, vor allem für sein Projekt "Jazzmatazz", den phänomenalen Busta Rhymes, und wirklich vom Hocker gerissen hat mich vor fünf Jahren der Istanbuler Ceza, der in Fatih Akins "Crossing the Bridge" seine Rap-Salven in die Kamera spucken darf. Doch das alles war, bevor ich Mos Def zum ersten Mal richtig gehört habe, wobei richtig in diesem Fall heißt: auf dem Mash-Up von Max Tannone. Tannone, den einige vielleicht von seinem Projekt "Jaydiohead" (Jay-Z vs. Radiohead) kennen, ist ein New Yorker Musikproduzent, der sich kürzlich mit einigen alten und neuen Tracks von Mos Def in s
Beim russischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest nur auf Platz 3 gelandet: Die Babuschkas aus Buranow. Was wir stattdessen sehen müssen? Ihn hier.
- »Die erschreckende Tatsache, dass wir noch Gebrauchsanleitungen brauchen« — 28/05/2010 — Dass wir zum Benutzen einiger Produkte noch immer Gebrauchsanleitungen brauchen, lässt nur einen Schluss zu: Der Berufsstand der Designer hat versagt.
- »iPrüde« — 28/05/2010 — Malte Herwig darüber, wie Bild ihre iPad-App zensiert und der Spiegel die Welt verführt.
- Hook — Angelmagazin — 28/05/2010 — Wer Angeln für einen langweiligen Sport hält, wird Angelmagazine vermutlich für eine Einschlafhilfe halten. Muss aber nicht sein, beweist das Magazin Hook.
- »Volljournalismus. Wie die FAZ Peter Kruse erledigt« — 28/05/2010 — Wolfgang Michal über das Internet-Bashing der FAZ und ihren Versuch, Peter Kruse zu vernichten.
- »Findet Neo!« — 27/05/2010 — Tobias Moorstedts Essay über die Frage, warum das Kino immer noch keine gültigen Bilder für den Cyberkrieg gefunden hat.
- »Es geht erstaunlich gut« — 18/05/2010 — Das zumindest meint Wolfgang Blau, Chef von Zeit Online. Er beginnt seinen Essay für die Süddeutsche Zeitung und ihre Reihe mit dem Satz: »Die Frage ›Wozu noch Journalismus?‹ ist irritierend selbstmitleidig, um nicht zu sagen manipulativ.« Er kann es sich leisten.
- »Auf Twitter entsteht eine kollektive Intelligenz« — 18/05/2010 — Holger Schmidt schreibt über die Bedetung der Retweets bei Twitter und eine Studie, die zu dem Ergebnis kommt: Twitter ist eher ein Medium zur Verbreitung von Nachrichten als ein soziales Netzwerk. In dem Kurznachrichtendienst entsteht Einfluss durch die Zahl der Retweets, nicht durch die der Follower.
Delicious ist ein Social-Bookmarking-Service, Sie finden mich dort als Trotzendorff.
»Die erschreckende Tatsache, dass wir noch Gebrauchsanleitungen brauchen« — 28/05/2010 — Dass wir zum Benutzen einiger Produkte noch immer Gebrauchsanleitungen brauchen, lässt nur einen Schluss zu: Der Berufsstand der Designer hat versagt.
»iPrüde« — 28/05/2010 — Malte Herwig darüber, wie Bild ihre iPad-App zensiert und der Spiegel die Welt verführt.
Hook — Angelmagazin — 28/05/2010 — Wer Angeln für einen langweiligen Sport hält, wird Angelmagazine vermutlich für eine Einschlafhilfe halten. Muss aber nicht sein, beweist das Magazin Hook.
»Volljournalismus. Wie die FAZ Peter Kruse erledigt« — 28/05/2010 — Wolfgang Michal über das Internet-Bashing der FAZ und ihren Versuch, Peter Kruse zu vernichten.
»Findet Neo!« — 27/05/2010 — Tobias Moorstedts Essay über die Frage, warum das Kino immer noch keine gültige
Brichst du auf gen Bernabéu,
wünsch dir eine lange Partie,
voller Doppelpässe und schneller Angriffe.
Die Eto’os und Sneijders,
den zornigen Lucio fürchte nicht,
solcherlei wirst du auf deiner Fahrt nie finden,
wenn dein Denken hochgespannt, wenn edle
Regung deinen Geist und Körper anrührt.
Den Eto’os und Sneijders,
dem wütenden Lucio wirst du nicht begegnen,
falls du sie nicht in deiner Seele mit dir trägst,
falls deine Seele sie nicht vor dir aufbaut.
Wünsch dir eine lange Partie.
Der Sommerabende möchten viele sein,
da du, mit welcher Freude und Zufriedenheit!
in nie zuvor gesehene Stadien einfährst;
halte ein bei den Arenen der Franzosen
und erziel die schönsten Tore,
Ecken und Flanken, Abseitsfallen, Hackentricks
und erregende Spielzüge aller Art,
so reichlich du vermagst, erregende Spielzüge;
besuche viele Stadien in Italien,
damit du von den Eingeweihten lernst und wieder lernst.
Immer halte Madrid im Sinn.
Dort anzukommen, ist dir vorbestimmt.
Doch beeile nur nicht deine Reise.
Besser ist, sie dauere viele Minuten;
und alt geworden lege am Estadio Santiago Bernabéu an,
reich an dem, was du auf deiner Fahrt gewannst,
und hoffe nicht, dass das Finale dir Reichtum gäbe.
Das Finale gab dir die schöne Reise.
Du wärest ohne es nicht auf die Fahrt gegangen.
Nun hat es dir nicht mehr zu geben.
Auch wenn es sich dir ärmlich zeigt, das Spiel betrog dich nicht.
So weise, wie du wurdest, und in solchem Maß erfahren,
wirst du ohnedies verstanden haben, was die 90 Minuten bedeuten.
Konstantinos Kavafis: »Brichst du auf gen Ithaka … «
Foto: flickr | erlucho (CC)Brichst du auf gen Bernabéu,wünsch dir eine lange Partie,voller Doppelpässe und schneller Angriffe.Die Eto'os und Sneijders,den zornigen Lucio fürchte nicht,solcherlei wirst du auf deiner Fahrt nie finden,wenn dein Denken hochgespannt, wenn edleRegung deinen Geist und Körper anrührt.Den Eto'os und Sneijders,dem wütenden Lucio wirst du nicht begegnen,falls du sie nicht in deiner Seele mit dir trägst,falls deine Seele sie nicht vor dir aufbaut. Wünsch dir eine lange Partie.Der Sommerabende möchten viele sein,da du, mit welcher Freude und Zufriedenheit!in nie zuvor gesehene Stadien einfährst;halte ein bei den Arenen der Franzosenund erziel die schönsten Tore,Ecken und Flanken, Abseitsfallen, Hackentricksund erregende Spielzüge aller Art,so reichlich du vermagst, erregende Spielzüge;besuche viele Stadien in Italien,damit du von den Eingeweihten lernst und wieder lernst. Immer halte Madrid im Sinn.Dort anzukommen, ist dir vorbestimmt.Doch beeile nur nicht deine Re