»Kitty S.O.S.« via Laugh Lines Blog
Die brotlose Kunst ist eine kotlose Brunst
Foto: Screenshot
Lassen Sie diesen Text doch bitte einfach mal auf sich wirken: »Jetzt hat er es geschafft, der baumlange verrückte Deutsche aus dem hohen Norden: Roman Schatz, der einzige deutsche Bestsellerautor und TV-Star in Finnland, erobert endlich auch die eigene Bananenrepublik Deutschland. Der Song ›Edel sei der Mensch‹ — das Liedchen besteht ganz aus Schüttelreimen — ist seit Wochen auf Platz 1 der deutschen Charts. Der exildeutsche Schriftsteller, TV-Moderator, Produzent, Schauspieler und Musiker lebt seit über zwanzig Jahren in Finnland. Er meint: ›Deutschland saugt. Und zwar leider an der falschen Stelle. Nur die Sprache ist geil.‹ ›Am liebsten mit einem Bein in Finnland und mit einem in Deutschland, dann hängt die Mitte schön kühl über der Ostsee‹ Und sein armer kleiner, grosser Bruder muss den ganzen Unfug mit ansehen.«
Sie haben natürlich längst gemerkt, worum es hier geht: Um den Sommerhit 2009, »Edel sei der Mensch«, von eben diesen Schatz-Brüdern. Auf www.schatz.de/edel/ gibt es in einer 192kbps-Variante einen ersten Eindruck, in einer 64kbps-Variante die Vollversion und das Ganze noch einmal zum Mitlesen. Im Sommer geht es nach Finnland — und dieser Hit muss mit.
CD-Verlosung — Voltaires letztes bisschen Etikette
Foto: © Voltaire
Vergangene Woche habe ich mit Roland von »Voltaire« ein schickes Interview geführt, nun folgt der zweite Streich, um diese Band endlich zu ihrem wohlverdienten Erfolg zu führen. Denn heute ist das Promo-Päckchen aus Köln angekommen, das ich nun ins Volk werfen darf. Roland sei Dank. Darin enthalten: Das Promo-Album »Das letzte bisschen Etikette« (11 Titel, Papphülle, Stereo) und die Promo-Singles »Die gute Art« und »Hier«. Auf »Hier« enhalten ist eine Sensation: Das Stück »Bloss nix wolln«, das weder auf dem Album noch im Laden zu bekommen sein wird, sondern nur bei iTunes. Oder eben hier. Die folgenden Packerl habe ich geschnürt:
1. Dreierpack aus Album und beiden Singles
2. Einmal die Single »Die gute Art«
3. Einmal die Single »Hier«.
Was dafür zu tun ist? Nicht viel, einfach in den Kommentaren vermerken, dass man gewinnen will — fertig. Und in diesem Fall bitte die E-Mail-Adresse nicht vergessen, sonst weiß ich nicht, wie ich die Gewinner erreichen soll. Letzter Tag der Aktion ist der 31. März, um null Uhr ist Feierabend, danach werden aus den Kommentaren die Sieger ausgelost und ebenfalls dort bekannt gegeben. Wer dabei kein Glück haben sollte, kann Voltaire ab April übrigens auch live sehen. Marian & Roland touren dann als Support des legendären John Watts (Fischer-Z) durchs Land, Voltaire folgen mit einer eigenen Tour und allen Schikanen. Die Termine gibt’s hier. Bonne chance.
Noch 48 Wochen und zwei Tage
Das war’s für mich, Ende der Fastenzeit, erstmal einen Schritt zurücktreten und sich das Malheur anschauen. Nach dem ersten Spötteln und den ersten Rechtfertigungen stelle ich fest: Nein, ich habe nicht versagt, bin nicht gescheitert. Denn es ging nicht darum, mir etwas zu beweisen. Das hatte ich schon. In den Jahren zuvor, mit den teilweise krampfhaften Versuchen, sieben Woche ohne Alkohol oder Zigaretten auszukommen. Doch inzwischen geht es beim Fasten um etwas anderes.
Es geht darum, eine neue Perspektive auf Abghängigkeit und Genuss zu bekommen, um eine neue Wahrnehmung. Eine kleine Reise durch die eigene Psyche. Und die tritt man besser nicht unter Druck an. Dafür braucht es einen freien Kopf, Neugier und vor allem Konzentration. In einer Zeit aber, in der der Kopf besetzt, die Neugier schon fest gebucht und die Konzentration nahezu ausverkauft ist, wird die Fastenzeit zum Gegenteil dessen, was sie sein soll. Zum Krampf. Sie fordert nicht, sondern sie zehrt. Das war nicht das Ziel. Aus diesem Grund habe ich jetzt noch 338 Tage bis Aschermittwoch, 48 Wochen und zwei Tage bis zur nächsten Fastenzeit. Es geht mir gut.
