Bürokram
Musen sollen gefälligst aufhören mich zu küssen.
Die sollen den Bürokram machen.
Katz & Goldt
 
Gassenhauer 
A Hundred Million Suns | 08/11/2008
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Was ist nur los mit mir? Ich habe das neue Album der derzeit wahrscheinlich besten Band der Welt verpasst. Um satte zwei Wochen! Seit dem 24. Oktober haben Snow Patrol »A Hundred Million Suns« auf dem Markt, gestern habe ich zum ersten Mal die neue Single »Take Back The City« gehört und – Gary Lightbodys Stimme nicht erkannt. Zumindest nicht auf den ersten Metern. Heute also kräftig in Grund und Boden geschämt, nachdem mich Band und Sänger im letzten Sommer auf ihrer Tour so sprachlos zurückgelassen haben. Das Album steht so gut wie in meinem Regal. Wer sich die Single schonmal anhören und das Video dazu angucken mag, der schaue hier. Schneller, großartiger Clip, vielversprechender Song.
 
Foto: Screenshot


 
Digipop 
Poolga | 08/11/2008
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Das Leben wird schöner, bunter, einfach besser. Das Übel: Hintergrundbilder. Hier dürfte es etwa mit dem iPhone kaum anders sein als mit dem heimischen oder mobilen Rechner, der Desktop tut mit der Zeit in den Augen weh, langweilt das Gemüt, ein Tapetenwechsel muss her. Gute Wallpaper aber sind selten, die Standards meist nicht lang zu ertragen. Zumindest für das iPhone und den iPod Touch schafft Poolga jetzt Abhilfe. Ein paar Hände voll originieller und handwerklich guter Stücke haben sie schon zusammen (Die beiden oben stammen von Pancho Tolchinsky, die darunter von Rbelion), Updates sollen alle paar Tage folgen. Und: Alle sind umsonst. Übrigens: Wer Poolga selbst mit Werken bereichern möchte, muss auf eine Einladung hoffen.
 
Via Stylespion


 
Macht & Geld 
»Change has come to America.« Und sonst? | 05/11/2008
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John McCain hat verloren. Nicht nur gegen Barack Obama, nein, gleich gegen die ganze »Obama-Bewegung», wie Bill Clinton das mal genannt hat. Nun ist der erste Schwarze Präsident der USA, der wohl mächtigste Mann der Welt. Ein Sieg der Bewegung, der Performance, des gelungenen Auftritts. »Change has come to America«, sagte Obama in seiner Siegesrede in Chicago. Doch was wird außerhalb der Staaten passieren? Dieser Sieg nämlich dürfte auch ein Sieg sein, der den Umgang mit Amerika für viele Länder dieser Welt nicht gerade einfacher machen wird. Allen voran für die europäischen Staaten.
 
Barack Obama nämlich ist keine so einfache, manchmal sogar berechenbare Figur wie George W. Bush, vor allem aber keine so einfache Figur, wie sie sich mancher Politiker wohl gewünscht haben wird. So recht taugt der gebürtige Hawaiiner nicht dazu, sich an ihm zu reiben. Und zum Feindbild taugt er erst recht nicht, zu smart, zu inspirierend, zu clever. Zu schwarz? Nicht wenige dürften sich dieser Tage beim »positiven Rassismus« erwischt haben. Auch das wird es Obama in Zukunft bei harten Entscheidungen wohl kaum leichter machen Im Gegenteil. (Weiterlesen …)


 
Macht & Geld 
»Sorry, Dad, Ⅰ voted for Obama« | 05/11/2008
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Die Sorge vieler konservativer Intellektueller scheint berechtigt gewesen zu sein. Es ist 3:11 Uhr Mitteleuropäischer Winterzeit am 5. November, der richtige Zeitpunkt für eine Mütze Schlaf. Denn die derzeitige Entwicklung, nach der die Demokraten den nächsten Präsidenten der USA stellen, dürfte sich, so glaube ich, kaum noch einmal drehen. Die letzten Zahlen (Obama zu McCain):
 
ARD: 175 : 76
ZDF: 171 : 40
CNN: 174 : 49
BBC: 175 : 76
NBC: 175 : 70
SkyNews: 144 : 72
New York Times: 62 : 8
Washington Times: 81 : 34
RTL: 174 : 54
Sat.1/N24: 174 : 49
NTV: 175 : 49
 
Gute Nacht, da draußen, was immer Du sein magst.
 
Foto: flickr/Wa-J unter CC-Lizenz


 
Medien 
Bla-Bla-Blogger | 03/11/2008
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Kritik an Bloggern hat es immer gegeben, es wird sie auch immer geben, interessanterweise aber kommt sie immer von zwei Seiten: Von Verweigerern oder den Medien. So auch am vergangenen Wochenende, als die Schweizer Sonntagszeitung mit dem Artikel »Bla-Bla-Blogger — Die Rebellen versinken im Mittelmaß« mal wieder versucht hat, etwas Staub aufzuwirbeln. Zumindest in der Blogosphäre scheint das geklappt zu haben, wie unter anderem die Reaktion auf medienlese.com zeigt. Die Gegenwehr von Ronnie Grob: »Ich glaube, etwas Empörung ist von Leserseite, von Bloggerseite schon angebracht, wenn etablierte Medien, die viel Geld hinter sich haben und behaupten, immer Journalismus zu betreiben, Blödsinn produzieren.« (Weiterlesen …)


 
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