Spätestens, allerspätestens seit »Ratatouille« ist Pixar für mich eine der besten Filmschmieden derzeit. Im kommenden Jahr folgt der nächste Streich, »Up« startet am 29. Mai 2009 in den amerikanischen Kinos. Der Plot: Carl Fredricksen hat sein gesamtes Leben davon geträumt, die Welt zu entdecken und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Dann, im Alter von 78 Jahren, scheint das Leben an ihm vorübergezogen zu sein. Doch dank einer Wendung des Schicksals (und einem hartnäckigen, achtjährigen Entdecker namens Russell) bekommt er noch einmal eine Chance. »Up« nimmt das Publikum mit auf eine aufregende Reise, auf der das ungleiche Paar wildes Terrain betritt und unerwartet auf Bösewichte und Dschungelviecher trifft. Der kleine Pfadfinder übrigens erinnert mich irgendwie an Uter Zörker von den Simpsons («Ich bin voll mit Schoki!«).
Fotos: Screenshots
Wer immer schon wissen wollte, was Lego-Figuren treiben, wenn der Deckel der Spielzeugkiste geschlossen ist, der frage Jean-Charles de Castelbajac. Der Modedesigner hat für die Kollektion »Spring/Summer 3001« der kleinen Plastikmenschen die Entwürfe »geschneidert«, keine allzu große Überraschung, lieferte er doch auch schon für Woody Allen oder Brian De Palma Kostüme. Die flüssigen Bewegungen, das Licht und die Kameraführung, mit der Regisseur Fabrice Pathier diese viereinhalb Minuten gestaltet hat, machen einfach Spaß. Mit Musik von »The Aspirins for My Children».
Via Neatorama
Dass Barack Obama auch der jungen Wähler wegen gewonnen hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Warum aber gerade diese »Generation O« so begeistert an die Urnen gestürmt ist, was soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook damit zu tun haben und warum es zwischen Obama und John F. Kennedy vielleicht doch einige Parallelen gibt, das erzählt Damien Cave in einem interessanten Artikel für die New York Times. Vor allem aber zeigt er auf, welche Enttäuschungen es für diese »Generation O« im Januar geben könnte: »With two wars and a financial crisis to face, this generation may soon discover the limits of their consensus-oriented focus and unyielding faith in networks and communication.« Tatsächlich dürften Twitter, Facebook und andere technische Hilfsmittel für Obamas Sieg nicht ganz unwichtig gewesen sein. Doch: »Obama supporters know, of course, that the text messages from “Barack” are the work of a campaign aide, but that doesn’t mean that it’s not effective.« Und Cave hat noch mehr zu erzählen. Etwa die kleine Anekdote der alten Republikanerin Holly Hennessy, die im Chanelkostüm und auf goldenen Absätzen mit Gänsehaut aus der Wahlkabine kam, nachdem sie sich in letzter Minute doch noch für Obama entschieden hatte. »Enthusiasm has a way of spreading«, nennt Cave das. Den ganzen Artikel gibt es hier.
Foto: flickr/comicbase unter CC-Lizenz
Ort: Leipzig, Shakespearestraße
Abbruchhaus Ecke Bernhard-Göring-Straße
Maps: 51.326709, 12.376964
Nein, das auf dem unteren Foto ist nicht Lisa. Das oben aber ist Kevin. Lisa war Apples letztes Meisterstück (1983–84), bevor die eigentliche Revolution begann — der Apple Macintosh. Als einer der ersten PCs mit Maus und Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche war er eigentlich gut ausgestattet, leider nur zu teuer (9995 Dollar) und daher ein Flopp für Steve Jobs. Ein ziemlich großer sogar, denn die letzten 2700 Lisas, so schreibt Torsten Beyer, »hat Apple — und das ist wahrscheinlich einzigartig in der Geschichte des bemannten Computerbaus — auf einem Acker im Bundesstaat Utah vergraben. Was tut man nicht alles, um einen alten Rechner von der Steuer abzuschreiben …« Doch schon damals wusste Apple: »Business as usual isn’t anymore. That’s why we make the most avanced personal computers in the world. And why soon there’ll be just two kinds of people: Those who use computers — and those who use Apple.« Bloß, warum Kevin Kostner für diesen Rechner einen Spot gedreht hat, und warum er darin am Telefon »Yes, I’ll be home for breakfast« sagen muss, werden wir wohl nie erfahren. Aber der Hund ist süß.
Via Missing Pieces To The Game Of Salt And Onyx