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  1. Eine Erwiderung auf Peter Schneider (Thomas Schmid) — Seite heute, 12 Uhr, bloggt Welt-Chefredakteur Thomas Schmid. Sein erster Post: Eine Erwiderung auf Peter Schneider. Richtig, es geht um Ohnesorg, Kurras und die Stasi.
  2. Ein Text für den Preis einer Kippe (Spiegel) — Jürgen Neffe denkt über die Zukunft der Zeitung und Paid Content nach. Und er denkt weiter als andere.
  3. Merkel vs. Steinmeier: Die Nachrichtenlage (Carta) — Carta stellt die Nachrichten zu Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier nebeneinander.
  4. Twitter Launches Verified Accounts (TechCrunch) — Mit einem experimentellen Feature, so genannten »verified accounts«, will der Microblogging-Dienst Twitter Fake-Promis das Leben schwer machen.
  5. Geschmackssache Geschnatter (Zeit) — Kürzlich zog Jens Uehlecke in einer »Glosse« für die Zeit über Twitter her und musste dafür herbe Kritik einstecken. Die Zeit reagiert beleidigt.
  6. Weltkarte der führenden Social Networks (Leander Wattig) — Vincenzo Cosenza hat auf Basis der Daten von Alexa und Google Trends eine Weltkarte erstellt, auf der die in den jeweiligen Ländern im Juni 2009 führenden Social Networks abzulesen sind. Leander Wattig wertet sie aus.
  7. Amtliches Endergebnis Du dumme Sau (Blogroyal) — »Die Menschen haben sich in der Mehrzahl verwählt oder sind gar nicht erst hingegangen zur Wahl«, ärgert sich Huck Haas. Doch in eines jeden Ghetto und natürlich bei Twitter ist die Welt noch in Ordnung, »dort haben die Menschen noch ein Herz, dort sind sie zickig, dort haben sie die gleichen Probleme wie ich.« Fazit: Fischstäbchen.

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Was für ein Tag!

Piratin

Foto: flickr | peasap (CC)

Kein großer Wahltag für die deutsche Piratenpartei, könnte man meinen. Den ersten Hochrechnungen zufolge oft unter einem Prozent geblieben, manchmal knapp an die zwei Prozent herangerobbt, in Leipzig nach derzeitigem Stand bei 1,7 gelandet (Lediglich in Hamburg scheinen kleinere und größere Erfolge gefeiert zu werden, in Schweden hingegen erreicht die Partei 8,1 Prozent). Kein großer Wahltag? Von wegen. Es hat sich — zumindest für mich — etwas verändert an diesem Sonntag. Diese Wahl war ein Meilenstein, und ob die Piratenpartei das genauso sieht oder nicht, ist mir in diesem Moment herzlich egal. Denn ich bin heute morgen aufgestanden und habe mich gefreut, dass Wahltag ist. Ich bin Frühstücken gegangen und habe zwischendurch gerne an die Wahl gedacht. Und ich habe mich in die Wahlkabine gestellt und habe, das erste Mal überhaupt, seit ich wählen darf, mein Kreuzchen nicht mit einem gewissen Maß an Verlegenheit gemacht. Ich habe mich, zum ersten Mal, seit ich wählen darf, nicht für das kleinste unter mehreren Übeln entschieden. Ich habe nicht nur gerne gewählt, ich habe meine Stimme voller Überzeugung abgegeben, und ohne noch einmal darüber nachzudenken, ob das Kreuzchen richtig sitzt. Wählen hat Spaß gemacht. Dieser Sonntag war für mich ein Tag, der keine Politikverdrossenheit kennt. Und Schuld daran ist — ganz alleine — eine kleine, oft belächelte Partei mit schwedischem Migrationshintergrund. Danke dafür!

Das Bild ist fies geklaut vom baltasar. Danke dafür.

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  1. Wie hört sich meine Schwerhörigkeit an? Hörbeispiele im Netz (Not quite like Beethoven) — Sie wollen wissen, wie es sich anhört, schwerhörig zu sein? Not quite like Beethoven hat Hörbeispiele dafür gefunden. Unbedingt reinhören!
  2. Monkey Island: E3 2009-Trailer und erste Screenshots von der Spielemesse (PC Games) — Monkey Island kehrt zurück. Den Screenshots und dem Trailer nach zu urteilen jedoch hat es nicht einmal ansatzweise den Charme, den die ersten Teile hatten.
  3. Das kleinere Übel (Don Dahlmann) — Auch Don Dahlmann wählt die Piraten. Und das, obwohl die Grünen für ihn so etwas wie eine alte Liebe sind. Und, obwohl er weiß, dass sie in Deutschland vorerst keine große Rolle spielen werden. Eine verschenkte Stimme?
  4. Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung (netzpolitik.org) — Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung im Wirtschaftsausschuss im Deutschen Bundestag vom 27. Mai steht noch nicht online, daher veröffentlicht es Markus Beckedahl in der unkorrigierten Fassung.
  5. Wunderkammer der Warenwelt (Tagesspiegel) — »Im Warenhaus konzentrieren sich die Reize zum Rausch«, schreibt Michael Rutschky im Tagesspiegel. Er hat eine kleine Kulturgeschichte des Kaufhauses notiert.
  6. Inkompetenz (wirres.net) — Felix Schwenzel erklärt, lang aber lesenswert, warum ihm als einzige Wahlalternative die Piratenpartei bleibt. Arrrrrrrr.

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