Igor!
Mylord?
Igor, kommen Sie mit in den Keller. Wir müssen eine Säge suchen.
Eine Säge, Sir?
Sie wissen schon, für die Reise. Für die Elche.
Elche, Sir? Sie meinen, Sie wollen Elche zersägen?
Aber nein, Igor. Ich habe endlich herausgefunden, wie man sie fängt. Einfache Sache das.
Mit einer Säge, Sir?
Richtig Igor, man sägt ihren Schlafbaum an!
Mit Verlaub, Sir. Das erscheint mir doch recht abenteuerlich.
Lesen Sie selbst, Igor.
…
Igor?
Ich denke, wir sollten eine Schrotsäge nehmen.
Mein Ich von 1998 und ich
Foto: Yet Another Blog (CC)
Es ist interessant, wie viele Menschen sich noch an ihre erste Handynummer erinnern. Nadine von Bremen auch. Sie erinnert sich aber nicht mehr genau an ihr erstes Handy, ein Nokia könnte es gewesen sein, schreibt sie, auf jeden Fall »so hoch [...] wie ein Portemonnaie«. Und das heißt bei Damenportemonnaies eine ganze Menge. Mein erstes Handy war von Sony, ich habe jedoch einen halben Tag gebraucht, um herauszufinden, was für ein Modell ich mir damals gekauft habe.
Sony selbst produziert inzwischen keine Handys mehr (Das Joint-Venture SonyEricsson hat diesen Zweig 2001 übernommen), und besonders stolz scheint man bei dem japanischen Konzern auf die Historie mobiler Telefone auch nicht zu sein. Im Netz finden sich kaum Hinweise, dass es da mal was gab, bei Sony selbst gar keine. Selbst Wikipedia verschweigt, dass Sony jemals Handy produziert hat. Oder ich bin zu blöd, um Wikipedia zu bedienen. Umso dankbarer bin ich, dass es bei Yet Another Blog zumindest von der Verpackung ein Foto gibt, dass unter CC-Lizenz steht. Knicks. Weiterlesen →
Der Berg der Schnee und Er
Das mit den Produktionsprozessen und dem Netz ist ja inzwischen ein alter Hut. Wir alle haben inzwischen Teil an der Entstehung von digitalem Zeug. Tobias Wimbauer aber hat jetzt ein Projekt gestartet, das ich neugierig beäuge: Er schreibt an einer Erzählung mit dem Arbeitstitel »Der Berg der Schnee und ich«. Und: Er lässt uns teilhaben. Denn er versucht es einmal mit öffentlichem Schreiben, wie er schreibt: »Ich twittere mit einem neuen Twitter (Zweit‑)Account die Erzählung, Satz für Satz.« So sind bisher 20 Tweets zustande gekommen. Der erste Satz nach Überschrift und der Kapitelziffer »1« lautete: »Haaallo…«, der letzte bisher: »›Scheisskalt, nicht wahr‹, sagte er.« Verfolgen. Bitte.
Maailmaa on jos jonnekin päin …
Foto: photocase.com | © markus212121
… sanoi akka, kun kepillä saunanluukusta koitti.* Nein, tut mir leid. Mehr Inhalt hat dieser Artikel nicht. Einfach nur die Vorfreude auf Karelien. Pardon.
*Wie ist die Welt doch gross und weit, sprach die Alte, als sie einen Stock zur Saunaluke hinausstreckte.
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- Radikal neu (economag) — 01/07/2009 — Cornelius Schubert betrachtet das Thema Innovation vom soziologischen Standpunkt aus.
- Der Bunker-Architekt (Deutsche Welle) — 01/07/2009 — Wohnen in einem Bunker? Der Umbau stellt Architekten vor besondere Herausforderungen, schließlich gelten die Gebäude als »unzerstörbar«. Ein Bremer Architekt hat sich auf den Umbau von Bunkern spezialisiert und macht daraus exklusive Luxuswohnungen.
- Giving up my iPod for a Walkman (BBC) — 01/07/2009 — Ein 13-jähriger Brite tauscht für einen Tag seinen iPod gegen einen Walkman. Lieblingszitat: »It took me three days to figure out that there was another side to the tape.«
- Offen für Neues? (NZZ) — 01/07/2009 — Das »Maimassaker« hat jede Menge Schweizer Journalisten ihren Job gekostet. Und wie sieht es in Ägypten aus?, fragt Kristina Bergmann, NZZ-Korrespondentin in Kairo in ihrem »Blog vom Nil«.
- »Ihnen ist egal, was wir denken« (Zeit) — 25/06/2009 — Ein Streitgespräch, dass seinen Namen tatsächlich verdient. Ursula von der Leyen und Franziska Heyne diskutieren über Netzsperren. Und mehr.
- Reverse Graffiti Project — 24/06/2009 — Making pictures by cleaning. Das Reverse Graffiti Project. Sehenswert.
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