Gerade heute habe ich sie wieder in meiner Twitter-Timeline gefunden, diese Gereiztheit: »Wann kapieren Unternehmen eigentlich mal den Unterschied zwischen Twittern und Spam?«, schrieb Sciarazz da und ich konnte sie so gut verstehen. Dabei habe ich ausgerechnet dieser Tage ein Beispiel für wirklich gelungenes, sogar für hervorragendes Social-Media-Marketing gesehen. Zwar von einer Firma, die ganz grässlich stinkende Männerpflegeprodukte herstellt, aber was soll's. Schon im Februar hatte Old Spice mit dem Werbespot »The Man Your Man Could Smell Like« eigentlich den Vogel abgeschossen. Doch als sei das nicht genug (Bis heute wurde der Clip bei YouTube über 13 Millionen Mal geklickt), setzte die Agentur des Old-Spice-Herstellers Procter & Gamble, Wieden + Kennedy, einfach noch einen oben drauf. (Weiterlesen …)
Gerade heute habe ich sie wieder in meiner Twitter-Timeline gefunden, diese Gereiztheit: »Wann kapieren Unternehmen eigentlich mal den Unterschied zwischen Twittern und Spam?«, schrieb Sciarazz da und ich konnte sie so gut verstehen. Dabei habe ich ausgerechnet dieser Tage ein Beispiel für wirklich gelungenes, sogar für hervorragendes Social-Media-Marketing gesehen. Zwar von einer Firma, die ganz grässlich stinkende Männerpflegeprodukte herstellt, aber was soll's. Schon im Februar hatte Old Spice mit dem Werbespot »The Man Your Man Could Smell Like« eigentlich den Vogel abgeschossen. Doch als sei das nicht genug (Bis heute wurde der Clip bei YouTube über 13 Millionen Mal geklickt), setzte die Agentur des Old-Spice-Herstellers Procter & Gamble, Wieden + Kennedy, einfach noch einen oben drauf. Seit einiger Zeit nämlich beantwortet Darsteller Isaiah Mustafa im Auftrag von Old Spice per Video auch Twitter-Nachrichten. Eine Win-Win-Situation: Old Spice bekommt seine mediale Aufmerksamkeit (vor a
Die Kombination aus Käse und Süßkram ist eines der ersten kulinarischen Experimente, an die ich mich erinnern kann. Kein Wunder, waren doch in den 80ern etwa der Käseigel aus Gouda und Weintrauben oder das Toast Hawaii mit Ananas und Scheibletten echte Klassiker. Später, in Frankreich, gab es die Kombination in Form von Pfirsichen oder Aprikosen mit Käse, und als ich vergangenes Jahr im Burgund den reichlich strengen Epoisses mit zuckersüßem Lebkuchen probiere durfte, glaubte ich, ich sei im Himmel. Insofern war ich nicht wirklich überrascht beim Gedanken an einen Salat aus Wassermelonen und Schafskäse. Dass er jedoch so gut sein würde, hatte ich nicht erwartet. (Weiterlesen …)
Foto: Trotzendorff (+)Die Kombination aus Käse und Süßkram ist eines der ersten kulinarischen Experimente, an die ich mich erinnern kann. Kein Wunder, waren doch in den 80ern etwa der Käseigel aus Gouda und Weintrauben oder das Toast Hawaii mit Ananas und Scheibletten echte Klassiker. Später, in Frankreich, gab es die Kombination in Form von Pfirsichen oder Aprikosen mit Käse, und als ich vergangenes Jahr im Burgund den reichlich strengen Epoisses mit zuckersüßem Lebkuchen probiere durfte, glaubte ich, ich sei im Himmel. Insofern war ich nicht wirklich überrascht beim Gedanken an einen Salat aus Wassermelonen und Schafskäse. Dass er jedoch so gut sein würde, hatte ich nicht erwartet. Das Rezept ist dabei recht einfach und stammt in seiner Grundform von Jamie Oliver, genauer: aus seinem Buch »Jamies Amerika«. Die Zutatenliste lässt eine längere Vorbereitungszeit vermuten, als wirklich nötig ist, ich habe sie zudem als Hauptmahlzeit hochgerechnet (für eine Vorspeise ist der Salat viel zu s
Ich gebe zu, ich habe es ziemlich leicht. Mein Blog besuchen tagtäglich eine Hand voll Leute, manche kommen wieder, einige kenne ich persönlich. Doch die Zahlen bleiben überschaubar, und insofern brauche ich mir um die Verwaltung meiner Kommentare keine besonders großen Sorgen zu machen. Ein Spamfilter trennt Gut von Böse, und selbst wenn einmal zehn oder mehr Kommentare untereinander stehen, findet man sich immer noch recht gut zurecht. Bei anderen Bloggern, insbesondere bei denen, die in diversen Ranglisten die oberen Plätze einnehmen, sieht das schon ganz anders aus, kommen bei diesen doch leicht einmal 20 oder 30, manchmal sogar 100 oder mehr Kommentare zusammen, wenn das Thema es hergibt. Das freut mich, aber es führt auch zu unnötigen Problemen. (Weiterlesen …)
Foto: photocase.com | © misterQMIch gebe zu, ich habe es ziemlich leicht. Mein Blog besuchen tagtäglich eine Hand voll Leute, manche kommen wieder, einige kenne ich persönlich. Doch die Zahlen bleiben überschaubar, und insofern brauche ich mir um die Verwaltung meiner Kommentare keine besonders großen Sorgen zu machen. Ein Spamfilter trennt Gut von Böse, und selbst wenn einmal zehn oder mehr Kommentare untereinander stehen, findet man sich immer noch recht gut zurecht. Bei anderen Bloggern, insbesondere bei denen, die in diversen Ranglisten die oberen Plätze einnehmen, sieht das schon ganz anders aus, kommen bei diesen doch leicht einmal 20 oder 30, manchmal sogar 100 oder mehr Kommentare zusammen, wenn das Thema es hergibt. Das freut mich, aber es führt auch zu unnötigen Problemen. Seit einiger Zeit nämlich werden die Funktionen in Weblogs immer weiter aufgebohrt. Da gibt es nicht mehr nur die klassischen per Hand eingetragenen Kommentare oder die Trackbacks, die anzeigen, wenn
- »Flattr, der Wert des Filterns und mentale Transaktionskosten« — 07/07/2010 — Dürfen fremde Inhalte geflattrt und somit bezahlt werden? Hat beispielsweise das Veröffentlichen eines Fettes-Brot-Videos auf Spreeblick einen Wert an sich? Marcel Weiß glaubt ja und liefert auf neunetz.com die Argumente dafür.
- »Die Google-Suche ist tot. Ganz sicher.« — 07/07/2010 — Wie konnte man nur auf die Idee kommen, »alle Seiten im Internet indizieren zu wollen, sie nach einer kalt berechnenden Logik mit einem Zahlenwert zu versehen und auf Anfrage in seitenlangen Listen auszuwerfen, von denen die User das Meiste ohnehin nicht gebrauchen konnten«, fragt Matthias Schwenk auf Carta. Für ihn hat Google den Wettlauf um die Vorherrschaft im Netz heute schon verloren — gegen Facebook.
- »Texperiment: ›der 7. tag‹ über Kommunikation im Jahr 2010« — 07/07/2010 — »Versprochen: Die Worte Revolution und Web 2.0 werden höchstens einmal, Hudson River und Christian Pfeiffer/Amoklauf keinmal auftauchen«, sagt Marcus Schwarze und man kann ihm das wohl glauben. Für die Hannoversche Allgemeine Zeitung hat er ein vielversprechendes Experiment gestartet: Für die HAZ-Wochenendbeilage »der 7. tag« sammelt er Notizen, Anekdoten und Erzählenswertes aus der Kommunikation im Jahr 2010. Und Mitmachen geht ganz einfach.
- »The Aesthetics of the iPad« — 07/07/2010 — »Because Ⅰ do spend solitary, darkened days in hippo-potato mode, consuming media in Brooklyn’s equivalent of a double-wide, Ⅰ figured I’d like the iPad«, schreibt Virginia Heffernan für die New York Times. Vielleicht der bisher beste Artikel, den ich über das iPad gelesen habe.
- »Der Vorkoster und die Radikaldemokraten« — 06/07/2010 — Wer glaubt, mit dem Kulturjournalismus gehe es bergab, der sollte den Text von Ruedi Widmer in der Neuen Zürcher Zeitung lesen. Danach öffnet das »›Labor‹ einer vom Internet geprägten Mediennutzungslogik« den klassischen kulturjournalistischen Formaten neue Möglichkeiten.
- »Neuer Journalismus. Jetzt.« — 29/06/2010 — Vieles von dem, was Johannes Kuhn da auf kopfzeiler.org schreibt, ist nicht neu. Doch es ist gut, seine »Elf Selbstverständlichkeiten zur Zukunft einer lädierten Profession« noch einmal gebündelt vorgesetzt zu bekommen.
- »Und wir nennen diesen Schrott auch noch schön« — 28/06/2010 — Ein Rant wider das heutige Bauen: »Gerade hat Deutschland den ›Tag der Architektur‹ gefeiert«, schreibt Martin Mosebach in der FAZ. »Wieder einmal wurde das Recht unserer Zeit auf eigenen, unverwechselbaren Ausdruck beschworen. Doch was ist all das in Beton gegossene Millimeterpapier unserer bauwütigen Epoche gegen die Schönheit der verschwindenden europäischen Stadt?«
- »Is Blogging A Dying Art?« — 28/06/2010 — Stirbt das Bloggen aus? Dieser Frage geht Caitlin Kelly auf True/Slant nach.
- »Tod eines einsamen Spielers« — 25/06/2010 — Frank Giering (Absolute Giganten) ist tot, gestorben mit 38 Jahren. Julia Jüttner hat für den Spiegel einen wunderbaren Nachruf geschrieben.
- »Everything you need to know about the internet« — 25/06/2010 — Das ist mal ein Riemen: In knapp 25.000 Anschlägen erzählt uns John Naughton im Guardian alles, was es Wissenswertes über das Internet gibt. Naja, fast alles.
Delicious ist ein Social-Bookmarking-Service, Sie finden mich dort als Trotzendorff.
»Flattr, der Wert des Filterns und mentale Transaktionskosten« — 07/07/2010 — Dürfen fremde Inhalte geflattrt und somit bezahlt werden? Hat beispielsweise das Veröffentlichen eines Fettes-Brot-Videos auf Spreeblick einen Wert an sich? Marcel Weiß glaubt ja und liefert auf neunetz.com die Argumente dafür.
»Die Google-Suche ist tot. Ganz sicher.« — 07/07/2010 — Wie konnte man nur auf die Idee kommen, »alle Seiten im Internet indizieren zu wollen, sie nach einer kalt berechnenden Logik mit einem Zahlenwert zu versehen und auf Anfrage in seitenlangen Listen auszuwerfen, von denen die User das Meiste ohnehin nicht gebrauchen konnten«, fragt Matthias Schwenk auf Carta. Für ihn hat Google den Wettlauf um die Vorherrschaft im Netz heute schon verloren — gegen Facebook.
»Texperiment: ›der 7. tag‹ über Kommunikation im Jahr 2010« — 07/07/2010 — »Versproch
Seien Sie gewarnt, es folgen ein paar Allgemeinplätze, und das, obwohl ich es bereuen würde, Sie gleich im ersten Absatz wieder zu verlieren. Doch was soll man schreiben über einen Mann, der seine Heimat Meppen verlassen hat, um in Berlin und Paris Design zu studieren, der heute zwischen der deutschen, der französischen und der mexikanischen Hauptstadt pendelt, der nach einem klassischen Singer-Songwriter-Album mit »Shore To Shore« eine Pop-Elektro-Platte aufgenommen hat und das auch noch mit Janne Lounatvuori, einem Finnen? Man muss ihn wohl einen Kosmopoliten nennen, einen Weltenbummler, einen Tausendsassa. All das ist Norman Palm und doch wird ihm keine der drei Beschreibungen wirklich gerecht. Norman Palm selbst sagt über sich, er sei ein »Freund des Gesamtkunstwerks«. Das kann man so stehen lassen. Und besser über die Musik sprechen, die der 29-Jährige macht. (Weiterlesen …)
Seien Sie gewarnt, es folgen ein paar Allgemeinplätze, und das, obwohl ich es bereuen würde, Sie gleich im ersten Absatz wieder zu verlieren. Doch was soll man schreiben über einen Mann, der seine Heimat Meppen verlassen hat, um in Berlin und Paris Design zu studieren, der heute zwischen der deutschen, der französischen und der mexikanischen Hauptstadt pendelt, der nach einem klassischen Singer-Songwriter-Album mit »Shore To Shore« eine Pop-Elektro-Platte aufgenommen hat und das auch noch mit Janne Lounatvuori, einem Finnen? Man muss ihn wohl einen Kosmopoliten nennen, einen Weltenbummler, einen Tausendsassa. All das ist Norman Palm und doch wird ihm keine der drei Beschreibungen wirklich gerecht. Norman Palm selbst sagt über sich, er sei ein »Freund des Gesamtkunstwerks«. Das kann man so stehen lassen. Und besser über die Musik sprechen, die der 29-Jährige macht. Zwar bin ich nicht der Stimme wegen auf Norman Palm aufmerksam geworden (Schuld daran ist ein umtriebiges Pressebüro), sie aber