»Ich hoffe, wir haben die Pubertät hinter uns«

Foto: © FROH!-Magazin

Gestern Abend haben sich die Macher des Gesellschafts-Magazins FROH! in Essen ihren Red-Dot-Award abgeholt. Nur ein Zeichen von vielen, das zeigt: Dieses Projekt wird wahrgenommen. Erst kürzlich wurde in Köln die fünfte Ausgabe des werbefreien non-profit-Magazins vorgestellt, das für mich zu den großartigsten journalistischen Projekten gehört, die es in den vergangenen Jahren gegeben hat. Und weil ich mich jedes Mal wieder freue, wenn die Herausgeber Dirk Brall und Michael Schmidt, Chefredakteur Sebastian Pranz und Art-Direktor Klaus Neuburg eine neue Ausgabe machen (obwohl sie eigentlich nach der ersten gleich wieder aufhören wollten), habe ich Michael und Sebastian einige Fragen zu FROH! gestellt. Herausgekommen ist ein Interview über Geld und Ideale, Credibility und christliche Werte, Angela Merkel und David Hasselhoff. Und eines, das mit einer offenen Frage endet. Weiterlesen →

Delicious Links

  1. »Creating pixel-perfect text of small size in Adobe Photoshop« — 03/12/2010 — Der Titel sagt es doch schon, oder? Prima Tutorial, um auch kleine Schriftgrößen sauber darstehen zu lassen.
  2. »Vom Argwohn gegenüber der eigenen Saturiertheit« — 02/12/2010 — Oliver Gehrs regt sich ein wenig auf im Dummyblog, über die »Reporter von Zeit, FAZ, SZ oder GEO« und entdeckt bei ihnen »eine Art Selbsthass — ein Argwohn der eigenen Saturiertheit gegenüber, das Bedauern der verpassten Chance, irgendwann in seinem Leben mal echte Solidarität gegenüber schlechter Gestellten geübt zu haben«. Worum es geht? Um Berlin.
  3. »Zensur: Facebook schmeißt Konkurrenten raus« — 24/11/2010 — Die Überschrift ist zwar ziemlich daneben, denn um einen Konkurrenten handelt es sich bei »Lamebook« ganz sicher nicht, doch der Artikel in der Zeit trifft ansonsten ins Schwarze: »Facebook hat seinen Nutzern verboten, das Wort Lamebook zu verwenden. Damit hat das Netzwerk gezeigt, wie abhängig wir von seiner Gnade sind.«
  4. »Don’t call it Social Media« — 22/11/2010 — Lange habe er zum Thema geschwiegen, schreibt Sachar Kriwoj, doch nun muss offenbar etwas raus. Also nimmt er die Social-Media-Aktivitäten von Unternehme unter die Lupe und findet »lustige Gewinnspielaktionen, Coupons, Spiele und anderen Kram, der mich eher an das Verkaufsfernsehen erinnert denn an das, was ich unter Social Media verstehe«.
  5. »FFFFinding inspiration« — 16/11/2010 — »ffffound! is both a blessing and a curse«, schreibt Tom Crabtree auf Design Assembly. In einem schönen Essay beschreibt er die Art und Weise, wie Bilderdienste wie flickr und ffffound! seinen Umgang mit Design und Inspiration verändert haben. »It crept up on me so subtly that Ⅰ didn’t even notice it at first.« Wird dem ein oder anderen seltsam bekannt vorkommen.

Delicious ist ein Social-Bookmarking-Service, Sie finden mich dort als Trotzendorff.

Vielleicht zieh ich in mein iPhone um?

Atelier Pfister

Foto: Screenshot (Lightbox)

Das Atelier Pfister aus dem schweizerischen Suhr macht Möbel, schöne Möbel — Punkt. Damit hat es in Sachen Gestaltung ohnehin schon mein Herz erobert, inzwischen aber bin ich schlicht über beide Ohren verliebt. Schuld daran: die iPhone-App des Unternehmens. Halb Möbelkatalog, halb Hochglanzmagazin bietet sie über das hinaus die Möglichkeit, Produkte am Bildschirm in der eigenen oder auch einer virtuellen Wohnung zu platzieren und zu testen, wie sie wirken. Noch schöner wäre es eigentlich nur noch, wenn sie zeitgleich auch noch die Preise der Möbelstücke mit dem eigenen Konto abgleichen und gegebenenfalls eine Warnmeldung ausgeben würde. So ist man zwar immer wieder entzückt — aber eben auch enttäuscht zugleich.

Im Schloss (12)

Igor!
 
Mylord?
 
Igor, holen Sie den Schlitten aus dem Keller.
 
Den Schlitten, Sir? Wegen der paar Zentimeter?
 
Keine Widerrede, Igor! Und bringen Sie auch gleich dieses Rentierkostüm mit. Das mit dem niedlichen Puschel hintendran.
 
Sir, meinen Sie wirklich, das wird Emma noch passen?
 
Wieso Emma, Igor?
 
Mit Verlaub, Sir, Sie hatten mir versprochen …
 
Iiigooor …
 
Orrrr …

»Wir brauchen vor Facebook keine Angst zu haben«

Sonja

Fotos: loca.li/Screenshot (Lightbox)

Wollte Twitter noch wissen, was wir gerade machen, interessieren sich Location Based Services vor allem für das Wo. Und während sich Anbieter wie Foursquare oder Gowalla schon etabliert haben, die Werbeindustrie bereits mit den Hufen scharrt und inzwischen auch Facebook mit seinem Places-Dienst auf dem Geodaten-Markt mitmischt, steckt loca.li noch in den Kinderschuhen. Aufgebaut haben das in Wiesbaden beheimatete Projekt Sonja Ludscheidt und Jesse Adler. Doch ist da noch Platz zwischen all den Anbietern? Lässt sich mit Location Based Services Geld verdienen? Und wie hält es loca.li mit dem Datenschutz? Das und mehr habe ich Sonja gefragt. Über manches hat sie offen gesprochen, über manches aber schweigt sie auch — noch. Weiterlesen →