<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Trotzendorff &#187; Schottenmuster</title>
	<atom:link href="http://www.trotzendorff.de/category/schottenmuster/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.trotzendorff.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 13:36:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Scapa</title>
		<link>http://www.trotzendorff.de/2011/10/25/scapa/</link>
		<comments>http://www.trotzendorff.de/2011/10/25/scapa/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 16:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trotzendorff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schottenmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Whisky]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trotzendorff.de/?p=8092</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&#038;ll=58.901099,-3.059692&#038;spn=0.380201,1.352692" title="Link zu Google Maps">Scapa Flow</a>, eine Bucht im Süden der Orkney-Inseln, ist ein historischer Ort. Im eisigen Wasser liegen hier nicht nur Schiffe der kaiserlichen Hochseeflotte, sondern auch das britische Schlachtschiff HMS Royal Oak, das 1939 von einem deutschen U-Boot versenkt wurde &#8212; und so hat Scapa Flow seinen festen Platz in den Geschichtsbüchern. Weit weniger bekannt ist jedoch, das hier &#8212; an der Wasserverbindung zwischen Nordsee und Atlantik &#8212; in einer Bucht der größten Orkney-Insel Mainland gleich zweimal Whisky produziert wird. Während die deutlich größere der beiden Orkney-Destillerien, Highland Park, zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Inselgruppe gehört, hat sich die Brennerei <a href="http://www.scapamalt.com" title="Link zu Scapa">Scapa</a> in den vergangenen Jahren still und heimlich wieder nach oben gearbeitet. Wieder &#8212; weil in dieser Destillerie, obwohl schon 1885 gegründet, zwischen 1994 und 2004 gar kein Whisky gebrannt wurde. Seit sieben Jahre aber produziert ein kleines, vierköpfiges Team um Stuart Pirie wieder Single Malt, unter anderem einen großartigen 16-jährigen. Übrigens: Auch durch die überschaubare Anzahl von Mitarbeitern bei Scapa wird Highland Park bis auf weiteres Inselattraktion Nummer 1 bleiben &#8212; Scapa ist für Touristen schlicht nicht zu besichtigen. <a href="http://www.trotzendorff.de/2011/10/25/scapa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft"><img class="rounded-corners" src="/wp-content/uploads/2011/10/scapa_01.jpg" alt="Scala" title="Scapa" width="300" height="450" />
<p class="wp-caption-text">Foto: Trotzendorff</p>
</div>
<p><a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&#038;ll=58.901099,-3.059692&#038;spn=0.380201,1.352692" title="Link zu Google Maps">Scapa Flow</a>, eine Bucht im S&uuml;den der Orkney-Inseln, ist ein historischer Ort. Im eisigen Wasser liegen hier nicht nur Schiffe der kaiserlichen Hochseeflotte, sondern auch das britische Schlachtschiff HMS Royal Oak, das 1939 von einem deutschen U-Boot versenkt wurde &mdash; und so hat Scapa Flow seinen festen Platz in den Geschichtsb&uuml;chern. Weit weniger bekannt ist jedoch, das hier &mdash; an der Wasserverbindung zwischen Nordsee und Atlantik &mdash; in einer Bucht der gr&ouml;&szlig;ten Orkney-Insel Mainland gleich zweimal Whisky produziert wird. W&auml;hrend die deutlich gr&ouml;&szlig;ere der beiden Orkney-Destillerien, Highland Park, zu den meistbesuchten Sehensw&uuml;rdigkeiten der Inselgruppe geh&ouml;rt, hat sich die Brennerei <a href="http://www.scapamalt.com" title="Link zu Scapa">Scapa</a> in den vergangenen Jahren still und heimlich wieder nach oben gearbeitet. Wieder &mdash; weil in dieser Destillerie, obwohl schon 1885 gegr&uuml;ndet, zwischen 1994 und 2004 gar kein Whisky gebrannt wurde. Seit sieben Jahre aber produziert ein kleines, vierk&ouml;pfiges Team um Stuart Pirie wieder Single Malt, unter anderem einen gro&szlig;artigen 16-j&auml;hrigen. &Uuml;brigens: Auch durch die &uuml;berschaubare Anzahl von Mitarbeitern bei Scapa wird Highland Park bis auf weiteres Inselattraktion Nummer 1 bleiben &mdash; Scapa ist f&uuml;r Touristen schlicht nicht zu besichtigen.<span id="more-8092"></span></p>
<div class="wp-caption alignright"><img class="rounded-corners" src="/wp-content/uploads/2011/10/scapa_02.jpg" alt="Scala" title="Scapa" width="300" height="175" />
<p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com" title="Link zu flickr">flickr</a> | <a href="http://www.flickr.com/photos/8865295@N02/" title="Link zum flickr-Profil von seligr">seligr</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" title="Link zur CC-Lizenz">cc by-nc-sa 2.0</a>)&nbsp;</p>
</div>
<p>Vielleicht aber ist das auch ganz gut so, schlie&szlig;lich sollen sich Pirie und seine Kollegen auf das Whisky-Brennen konzentrieren. Mit gerade einmal 1.000.000 Litern pro Jahr ist die zu Pernod Ricard geh&ouml;rende Destillerie zwar eine der kleineren schottischen Whisky-Produzenten, doch ist sie auch der einzige, der noch mit einer &mdash; wenn auch umgebauten &mdash; Lomond wash still brennt. Nun ist zwar das Whisky-Brennen eine wahre Wissenschaft, und zwischen Lomond stills und Pot stills liegen mit Sicherheit Welten. Beim Whisky-Trinken aber geht es immer noch um das Endprodukt, und so verlinke ich f&uuml;r alle, die mehr zu diesem Verfahren wissen wollen, lieber auf <a href="http://www.celticmalts.com/journal.asp?cat=74&#038;hierarchy=0%7C4%7C9" title="Link zu celticmalts.com">celticmalts.com</a>. Interessanter f&uuml;r uns ist da schon das Wasser, mit dem bei Scapa gebrannt wird, denn es kommt aus dem Lingro Burn, einem Fluss, der auf seinem Weg den Geschmack von Heidekraut, Ginster und Wiesenblumen aufnimmt &mdash; sagen zumindest die Produzenten. Und da dieses Wasser an sich bereits sehr torfig ist, hat man bei Scapa beschlossen, f&uuml;r die Produktion ungetorftes Malz zu verwenden. Gelagert wird der Scapa f&uuml;r 16 Jahre in alten Bourbon-F&auml;ssern.</p>
<p>Was soll ich sagen? Der Aufwand, der hier im Norden Schottlands betrieben wird, lohnt sich &mdash; der Scapa hat eindeutig das Zeug zu einem Lieblingswhisky. Er duftet nach Heu, Buttertoffee und Orangenschalen, s&uuml;&szlig; und angenehm &ouml;lig. Zwar behaupten die Macher bei Scapa, er erinnere an endlose Sommerabende, f&uuml;r mich aber riecht dieser Whisky viel eher nach einem Nachmittagsspaziergang im goldenen Herbst. Und im Geschmack tendiert er sogar noch ein bisschen in Richtung Winter. Bratapfel&#8209; und Nussaromen mischen sich unter den Geschmack, dazu Mirabellen und eine f&uuml;r einen Whisky dieser Region ungew&ouml;hnlich zarte Torfnote mit Spuren von Salz, als h&auml;tte man eine winzige Prise &uuml;ber das Glas gestreut (Ich w&uuml;rde wetten, dieser Whisky passt perfekt zu einem St&uuml;ck Shortbread). Im langen, langen, langen Abgang schmeckt man ein wenig von der pfeffrigen Sch&auml;rfe, die so typisch ist f&uuml;r K&uuml;sten-Whiskys, sowie das Fass, sprich: die Eiche.</p>
<p>In jedem Fall ist der Scapa, insbesondere wenn man eine Flasche in der unteren Preisspanne ergattert, ein Whisky mit einem nahezu perfekten Preis-Leistungs-Verh&auml;ltnis. Und nicht zuletzt ist das Design der Flaschen und der Etiketten schlicht gelungen &mdash; so ein bisschen trinkt das Auge ja dann doch noch mit&#160;&#8230;</p>
<p><strong>Daten</strong> | Destillerie: Scapa | 16 Years | Alkohol: 40&#160;% | Gr&ouml;&szlig;e: 0,7 Liter | Preis: 50 bis 69 Euro</p>
<p> <div class="two-columns-one">
<p>Geschmack: 9 von 10 Gl&auml;sern<br />Preis/Leistung: 10 von 10 Gl&auml;sern</p>
<p> </div> <div class="two-columns-one last"> <img src="/img/glaeser/neunglaeser.gif" class="glaeser" alt="" /><br /><img src="/img/glaeser/zehnglaeser.gif" class="glaeser" alt="" /> </div> <div class="divider"></div></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trotzendorff.de/2011/10/25/scapa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auchentoshan &#187;Three Wood&#171;</title>
		<link>http://www.trotzendorff.de/2010/02/25/auchentoshan-%c2%bbthree-wood%c2%ab/</link>
		<comments>http://www.trotzendorff.de/2010/02/25/auchentoshan-%c2%bbthree-wood%c2%ab/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 13:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trotzendorff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schottenmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Whisky]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trotzendorff.de/?p=5474</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt heute in den schottischen Lowlands nur noch drei Brennereien, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Single-Malt-Whisky" title="Link zu Wikipedia">Single-Malt</a> herstellen, alle anderen haben entweder dicht gemacht oder sich auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Whisky#Grain_Whisky" title="Link zu Wikipedia">Grain-Whisky</a> zurückgezogen, meist schlicht aus wirtschaftlichen Gründen. Zu den drei Übriggebliebenen gehören das erst 1995 wieder in Betrieb genommene Familienunternehmen Bladnoch mit der genügsamen Produktionsmenge von 250.000 Litern und zwei mittlere Produzenten, Glenkinchie (1,7 Millionen Liter) und <a href="http://www.auchentoshan.co.uk/" title="Link zu Auchentoshan">Auchentoshan</a> (1,65 Millionen Liter).  Wobei das mit Auchentoshan (sprich: Och'n'tosh'n, gälisch für: Die Ecke des Feldes) und den Lowlands so eine Sache ist. Das Wasser nämlich, das das Unternehmen, das heute zur japanischen Santory-Gruppe gehört, für seine Whiskys nutzt, kommt aus dem Loch Katrine. Und der liegt in den Killpatrick Hills und damit eigentlich in den Highlands. Nun spielt das Wasser für den Geschmack eines Whiskys eine entscheidende Rolle und so könnte man lange darüber streiten, ob die Abfüllungen von Auchentoshan wirklich klassische Lowland-Whiskys sind. Doch Schwamm drüber. Kümmern wir uns lieber um das, was in der Flasche ist, genauer in einer mit dem Label "Three Wood". <a href="http://www.trotzendorff.de/2010/02/25/auchentoshan-%c2%bbthree-wood%c2%ab/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft"><img class="rounded-corners" src="/wp-content/uploads/2010/02/threewood.jpg" alt="Three Wood" title="Three Wood" width="300" height="200" class="alignnone size-full wp-image-4900" />
<p class="wp-caption-text">Foto: Trotzendorff</p>
</div>
<p>Es gibt heute in den schottischen Lowlands nur noch drei Brennereien, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Single-Malt-Whisky" title="Link zu Wikipedia">Single-Malt</a> herstellen, alle anderen haben entweder dicht gemacht oder sich auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Whisky#Grain_Whisky" title="Link zu Wikipedia">Grain-Whisky</a> zur&uuml;ckgezogen, meist schlicht aus wirtschaftlichen Gr&uuml;nden. Zu den drei &Uuml;briggebliebenen geh&ouml;ren das erst 1995 wieder in Betrieb genommene Familienunternehmen Bladnoch mit der gen&uuml;gsamen Produktionsmenge von 250.000 Litern und zwei mittlere Produzenten, Glenkinchie (1,7 Millionen Liter) und <a href="http://www.auchentoshan.co.uk/" title="Link zu Auchentoshan">Auchentoshan</a> (1,65 Millionen Liter).  Wobei das mit Auchentoshan (sprich: Och&#8217;n&#8217;tosh&#8217;n, g&auml;lisch f&uuml;r: Die Ecke des Feldes) und den Lowlands so eine Sache ist. Das Wasser n&auml;mlich, das das Unternehmen, das heute zur japanischen Santory-Gruppe geh&ouml;rt, f&uuml;r seine Whiskys nutzt, kommt aus dem Loch Katrine. Und der liegt in den Killpatrick Hills und damit eigentlich in den Highlands. Nun spielt das Wasser f&uuml;r den Geschmack eines Whiskys eine entscheidende Rolle und so k&ouml;nnte man lange dar&uuml;ber streiten, ob die Abf&uuml;llungen von Auchentoshan wirklich klassische Lowland-Whiskys sind. Doch Schwamm dr&uuml;ber. K&uuml;mmern wir uns lieber um das, was in der Flasche ist, genauer in einer mit dem Label &#187;Three Wood&#171;.<span id="more-5474"></span></p>
<div class="bildschatten" style="margin-top: 15px"><img class="rounded-corners alignright" src="/wp-content/uploads/2010/02/auchentoshan.jpg" alt="Auchentoshan" title="Auchentoshan" width="300" height="225" />
<p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com" title="Link zu flickr">flickr</a> | <a href="http://www.flickr.com/photos/betsian/" title="Link zum flickr-Profil von Betsian">Betsian</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" title="Link zur CC-Lizenz">CC</a>)</p>
</div>
<p>Bevor wir zum eigentlichen Namen kommen, &#187;Three Wood&#171;, noch ein weiteres Detail zu Auchentoshan, das auch mit der Zahl 3 zu tun hat. Das Handwerk. Das Unternehmen ist n&auml;mlich das letzte in Schottland, das bis heute nach der traditionellen <a href="http://www.auchentoshan.co.uk/triple_distillation/" title="Link zu Auchentoshan">Dreifach-Destillation</a> brennt (Der Alkoholgehalt des &#187;new makes&#171;, des frisch gebrannten Whiskys, liegt daher bei &uuml;ppigen 80 bis 82 Prozent, vor dem Abf&uuml;llen in die F&auml;sser allerdings wird er auf etwa 63,5 Prozent abgebremst). Zudem verwendet die Brennerei nur leicht getorftes Malz, sodass Auchentoshan von Haus aus eher mild ist. Dem Vergn&uuml;gen aber schadet das nicht, im Gegenteil. Schon gar nicht beim &#187;Three Wood&#171;, der &mdash; und damit w&auml;ren wir schon wieder bei der Drei &mdash; in drei verschiedenen F&auml;ssern lagert: mindestens zehn Jahre in amerikanischen Bourbon-F&auml;ssern, ein Jahr in Oloroso-Sherry-F&auml;ssern und noch einmal sechs Monate in Pedro-Ximenez-Sherry-F&auml;ssern. Kein Wunder also, dass da neben der kr&auml;ftigen Farbe erst einmal viel Holz ist &mdash; und dann lange nichts.</p>
<p>Das mit dem Holz allerdings ist schon ein Hammer: Der &#187;Three Wood&#171; riecht und schmeckt nach Eiche, kr&auml;ftig, durchdringend, dahinter kommen Sherry und die typischen Holzbegleiter &mdash; sehr dunkles Karamell, Tabak, Vanille &mdash; und irgendwann, ganz hinten, ein kleiner Obstkorb. Klingt langweilig? Von wegen! Allein schon die Karamellnote wird nach einer Zeit derart kr&auml;ftig s&uuml;&szlig;, wie man das nur von wenigen anderen Whiskys kennt. Dazu kommen N&uuml;sse, der Geschmack von Orangenschale, fast schon wie ein guter Cookie, nur nicht so knackig.</p>
<p>Die Fr&uuml;chte k&ouml;nnten so auch aus einem Rumtopf kommen, da gibt es Kirschen, Pflaumen und Johannisbeeren, dazu Schokolade und schon wieder Holz: Str&auml;ucher wie Zeder, Wachholder und S&uuml;&szlig;holz. Ein wenig erinnert der &#187;Three Wood&#171; an einen Eisstil, auf dem man nach noch herumkaut w&auml;hrend das Eis l&auml;ngst weg ist. So eing&auml;ngig, wie dieser zugegeben wirklich milde Whisky auf den ersten Blick scheint, ist er dann aber vielleicht doch nicht. Er braucht etwas mehr Zeit, mehr Ruhe als andere, er ist einer von denen, die einen abgewetzten Ledersessel fordern oder ein Kaminfeuer, bestenfalls beides, wenigstens aber eine Platte von <a href="http://www.colinsteele.com/" title="Link zur Homepage von Colin Steele">Colin Steele</a>. Er versteht sich nicht gut auf die Zur&uuml;ckhaltung, schlicht: Er verlangt Aufmerksamkeit. Doch Vorsicht: Schenkt man ihm die, zieht er einen in die Tiefe.</p>
<p><strong>Daten</strong> | Destillerie: Auchentoshan | Name: &#187;Three Wood&#171; | Alkohol: 43&#160;% | Gr&ouml;&szlig;e: 0,7 Liter | Dreifach destilliert, gereift in Bourbon&#8209;, nachgereift in Sherry-F&auml;ssern | Preis: 40 bis 55 Euro</p>
<p> <div class="two-columns-one">
<p>Geschmack: 8 von 10 Gl&auml;sern<br />Preis/Leistung: 9 von 10 Gl&auml;sern</p>
<p> </div> <div class="two-columns-one last"> <img src="/img/glaeser/achtglaeser.gif" class="glaeser" alt="" /><br /><img src="/img/glaeser/neunglaeser.gif" class="glaeser" alt="" /> </div> <div class="divider"></div></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trotzendorff.de/2010/02/25/auchentoshan-%c2%bbthree-wood%c2%ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;The Snow Grouse&#171;</title>
		<link>http://www.trotzendorff.de/2009/08/24/the-snow-grouse/</link>
		<comments>http://www.trotzendorff.de/2009/08/24/the-snow-grouse/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 16:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trotzendorff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schottenmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Whisky]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trotzendorff.de/?p=4899</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.thefamousgrouse.com" title="Link zu Famous Grouse">"The Famous Grouse"</a>, hergestellt in der Glenturret Destillery im schottischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crieff" title="Link zu Wikipedia">Crieff</a>, ist nicht umsonst einer der beliebtesten und meistverkauften Blended Malts Schottlands. Dieser Whisky schmeckt überdurchschnittlich gut (was unter anderem daran liegt, dass er mit Highland Park und Macallan verschnitten wird) und hat ein sehr ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Seit einigen Jahren schon macht der Hersteller des berühmten Moorhuhns mit seinem Marketing auf sich aufmerksam, unter anderem mit hübschen und witzigen <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=famous+grouse&#038;search_type=&#038;aq=f" title="Link zu YouTube">Werbespots</a>. Das aber genügte wohl auf Dauer nicht mehr und so entschloss man sich in Crieff, zwei neue Ableger auf den Markt zu schmeißen, die es bisher interessanterweise nur in den Duty-Free-Läden größerer Flughäfen und im Internet gibt: "The Black Grouse", ein mit Islay-Whisky verschnittener Blend und "The Snow Grouse", ein Blended <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Whisky#Unterscheidung_nach_Getreideart" title="Link zu Wikipedia">Grain</a> Scotch. <a href="http://www.trotzendorff.de/2009/08/24/the-snow-grouse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft"><img class="rounded-corners" src="/wp-content/uploads/2009/08/snowgrouse.jpg" alt="Snow Grouse" title="Snow Grouse" width="300" height="450" />
<p class="wp-caption-text">Foto: Trotzendorff</p>
</div>
<p><a href="http://www.thefamousgrouse.com" title="Link zu Famous Grouse">&#187;The Famous Grouse&#171;</a>, hergestellt in der Glenturret Destillery im schottischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crieff" title="Link zu Wikipedia">Crieff</a>, ist nicht umsonst einer der beliebtesten und meistverkauften Blended Malts Schottlands. Dieser Whisky schmeckt &uuml;berdurchschnittlich gut (was unter anderem daran liegt, dass er mit Highland Park und Macallan verschnitten wird) und hat ein sehr ordentliches Preis-Leistungs-Verh&auml;ltnis. Seit einigen Jahren schon macht der Hersteller des ber&uuml;hmten Moorhuhns mit seinem Marketing auf sich aufmerksam, unter anderem mit h&uuml;bschen und witzigen <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=famous+grouse&#038;search_type=&#038;aq=f" title="Link zu YouTube">Werbespots</a>. Das aber gen&uuml;gte wohl auf Dauer nicht mehr und so entschloss man sich in Crieff, zwei neue Ableger auf den Markt zu schmei&szlig;en, die es bisher interessanterweise nur in den Duty-Free-L&auml;den gr&ouml;&szlig;erer Flugh&auml;fen und im Internet gibt: &#187;The Black Grouse&#171;, ein mit Islay-Whisky verschnittener Blend und &#187;The Snow Grouse&#171;, ein Blended <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Whisky#Unterscheidung_nach_Getreideart" title="Link zu Wikipedia">Grain</a> Scotch.<span id="more-4899"></span></p>
<p>
<div class="wp-caption alignright"><img class="rounded-corners" src="/wp-content/uploads/2009/08/famousgrouse.jpg" alt="Famous Grouse" title="Famous Grouse" width="300" height="250" />
<p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com" title="Link zu flickr">flickr</a> | <a href="http://www.flickr.com/photos/paulwatson/" title="Link zum flickr-Profil von Paul Watson">Paul Watson</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" title="Link zur CC-Lizenz">CC</a>)</p>
</div>
<p>Nun bin ich schon grunds&auml;tzlich skeptisch, was solche Versuche angeht, mit Grain Whisky wie auch mit Bourbon habe ich bisher aber auch einfach keine guten Erfahrungen gemacht. Doch die Neugier hat gesiegt, vor allem aufgrund der Empfehlung, man solle diesen Whisky kalt trinken. Zweite Entscheidungshilfe, auch hier punktet das Marketing von Famous Grouse wieder: Die Milchglasflasche mit dem Schneehuhn, an dessen R&uuml;cken man eine winterliche Berglandschaft sieht, angeblich die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cuillin" title="Link zur englischen Wikipedia">Cuillin Mountains</a> &mdash; was auch immer die da zu suchen h&auml;tten. Der Preis schwankt offensichtlich deutlich, je nachdem, an welchem Flughafen man zuschl&auml;gt, zwischen 23 und 33 Euro.</p>
<p>Ich habe bei diesem Whisky auf den Dreistufentest verzichtet und den Snow Grouse stattdessen einmal bei Zimmertemperatur, einmal nach &#187;Gebrauchsanweisung&#171; direkt aus dem Eisfach getrunken. Eisw&uuml;rfel schienen mir &mdash; und das hat sich bewahrheitet &mdash; zu geeignet, das ohnehin schwache Aroma noch mehr zu verw&auml;ssern. Wer hat und mag, sollte auf Eisw&uuml;rfel aus Speckstein zur&uuml;ckgreifen.</p>
<p><span class="pinkquote">Au&szlig;en:</span> Der Snow Grouse ist hell, fast schon strohgelb. Er riecht scharf, ein wenig nach L&ouml;sungsmitteln, dahinter versuchen Vanille und Aprikose durchzukommen, sind jedoch fast chancenlos.</p>
<p><span class="pinkquote">Bei Zimmertemperatur:</span> Schon beim ersten Schluck f&auml;llt der enorme Unterschied zu Malt-Whisky auf, selbst zu einfachen Blends. Es fehlt die Aromenvielfalt, der K&ouml;rper. Der Snow Grouse ist recht flach, daf&uuml;r aber auch recht mild und ein wenig karamellig. Im Abgang kommt ein wenig Zitrone durch, zudem wird der Vogel leicht nussig. Nach L&ouml;sungsmitteln, wie der Geruch bef&uuml;rchten lie&szlig;, schmeckt er gl&uuml;cklicherweise nicht. Mehr ist leider kaum zu sagen.</p>
<p><span class="pinkquote">Eiskalt:</span> Gro&szlig;es Plus: Der Geschmack des Whiskys ver&auml;ndert sich durch die K&auml;lte kaum, lediglich die Konsistenz wird ein wenig z&auml;h. Gro&szlig;es Minus: Ansonsten bleibt die Entt&auml;uschung &auml;hnlich gro&szlig; wie zuvor. Dem Snow Grouse fehlt jede Struktur, jede Ausgewogenheit, vielleicht eignet er sich f&uuml;r einen ordentlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sour" title="Link zu Wikipedia">Whisky Sour</a> &mdash; mal ausprobieren. Zu mehr aber taugt er leider kaum. Eine herbe Entt&auml;uschung, vor allem, wenn man bedenkt, wie gut dagegen der dazu noch preiswertere Famous Grouse schmeckt, ganz zu schweigen vom Port Wood Finish der Marke.</p>
<p><strong>Daten</strong> | Destillerie: Glenturret | Name: &#187;The Snow Grouse&#171; | Alkohol: 40&#160;% | Gr&ouml;&szlig;e: 1,0 Liter | Kalt gefiltert | Preis: 23 bis 33 Euro.</p>
<p><div class="two-columns-one">
<p>Geschmack: 3 von 10 Gl&auml;sern<br />Preis/Leistung: 2,5 von 10 Gl&auml;sern</p>
<p> </div> <div class="two-columns-one last"> <img src="/img/glaeser/dreiglaeser.gif" class="glaeser" alt="" /><br /><img src="/img/glaeser/zweieinhalbglaeser.gif" class="glaeser" alt="" /> </div> <div class="divider"></div></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trotzendorff.de/2009/08/24/the-snow-grouse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Glenmorangie &#187;Quinta Ruban&#171;</title>
		<link>http://www.trotzendorff.de/2008/12/30/glenmorangie-quinta-ruban/</link>
		<comments>http://www.trotzendorff.de/2008/12/30/glenmorangie-quinta-ruban/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 11:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trotzendorff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schottenmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Whisky]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trotzendorff.de/blog/?p=914</guid>
		<description><![CDATA[Die Geschichte der Whisky-Brennerei von <a href="http://www.glenmorangie.com" title="Link zur Homepage von Glenmorangie">Glenmorangie</a> (»Das Tal der tiefen Ruhe«), die in der kleinen schottischen Stadt Tain liegt, am Rand der nördlichen Highlands, beginnt gleich mit einem Stilbruch. Denn William Matheson, der den Betrieb 1848 in einer alten Brauerei gründet, kauft nicht etwa die typischen, zwiebelförmigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brennblase" title="Link zu Wikipedia">Brennblasen</a>, sondern schlankere Gin-Stills. Das muss man erstmal verdauen. <a href="http://www.trotzendorff.de/2008/12/30/glenmorangie-quinta-ruban/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft"><img class="rounded-corners" src="/wp-content/uploads/2008/12/glenmorangie.jpg" alt="Glenmorangie" title="Glenmorangie" width="300" height="175" />
<p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com" title="Link zu flickr">flickr</a>&nbsp;/&nbsp;<a href="http://www.flickr.com/photos/tyla/" title="Link zum Profil von Tyla">Tyla</a>&nbsp;/&nbsp;<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de" title="Link zur CC-Lizenz">cc by-nc 2.0</a></p>
</div>
<p>Die Geschichte der Whisky-Brennerei von <a href="http://www.glenmorangie.com" title="Link zur Homepage von Glenmorangie">Glenmorangie</a> (&raquo;Das Tal der tiefen Ruhe&laquo;), die in der kleinen schottischen Stadt Tain liegt, am Rand der n&ouml;rdlichen Highlands, beginnt gleich mit einem Stilbruch. Denn William Matheson, der den Betrieb 1848 in einer alten Brauerei gr&uuml;ndet, kauft nicht etwa die typischen, zwiebelf&ouml;rmigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brennblase" title="Link zu Wikipedia">Brennblasen</a>, sondern schlankere Gin-Stills. Das muss man erstmal verdauen. Doch trotz dieses vermeintlichen Fauxpas hat sich das Unternehmen erfolgreich entwickelt (Jahresproduktion 2,5 Millionen Liter), auch, wenn es &mdash; wie so viele Destillerien in Schottland &mdash; schon lange nicht mehr in Familienbesitz ist. Seit 2004 geh&ouml;rt es zur <strike>Krake</strike> Gruppe <a href="http://www.lvmh.com/" title="Link zu LVMH">Mo&euml;t Hennessy Louis Vuitton</a>. Diese Fremdherrschaft &auml;ndert aber nichts daran, dass von <a href="http://maps.google.de/maps?t=k&#038;q=57.825565,-4.075533&#038;ie=UTF8&#038;ll=57.825565,-4.075533&#038;spn=0.124683,0.30899&#038;z=12" title="Link zu Google Maps">hier</a>, vom Nordostzipfel der schottischen K&uuml;ste, immer noch einige der besten Whiskys der Welt kommen. Einer von ihnen macht den Auftakt f&uuml;r die &#187;Schottenmuster&#171;: Der Glenmorangie &#187;Quinta Ruban&#171;. Wie regelm&auml;&szlig;ig diese Serie erweitert wird, l&auml;sst sich schwer voraussagen. Wird wohl darauf ankommen, wie schnell ich trinke, um neuen Whisky kaufen zu k&ouml;nnen.
<div class="wp-caption alignright"><img class="rounded-corners" src="/wp-content/uploads/2008/12/quintaruban.jpg" alt="Quinta Ruban" title="Quinta Ruban" width="300" height="400" />
<p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/joergbattermann/" title="Link zum Profil von Jörg Battermann">J&ouml;rg Battermann</a>&nbsp;/&nbsp;<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de" title="Link zur CC-Lizenz">cc by-nc-nd 2.0</a></p>
</div>
<p>Bis 2007 war der Glenmorangie &#187;Quinta Ruban&#171; unter dem gel&auml;ufigeren Namen &#187;Portwood Finish&#171; zu bekommen, der noch eher auf seine Entstehung schlie&szlig;en lie&szlig;. Denn er wird nach den ersten zehn Jahren Lagerung zum Nachreifen erst in Bourbon&#8209; und anschlie&szlig;end in Portweinf&auml;sser umgef&uuml;llt. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Whisky#Weitere_Bezeichnungen" title="Link zu Wikipedia">Keine unbeliebte Methode</a>. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quinta_(Weingut)" title="Link zu Wikipedia">&#187;Quinta&#171;</a> hei&szlig;en in Portugal Bauernh&ouml;fe, besonders die Weing&uuml;ter von Portwein im Douro-Tal werden so genannt. Glenmorangie selbst schreibt sinngem&auml;&szlig; &uuml;ber seinen &#187;Quinta Ruban&#171;, er sei ein &#187;samtweich strukturierter Single-Malt-Whisky f&uuml;r selbstsichere, farbenfrohe und dynamische Trinker, die gerne in Luxus schwelgen und die F&uuml;hrung &uuml;bernehmen&#171;. Die Herausforderung nehme ich an.<span id="more-914"></span></p>
<p>Beim Probieren halte ich mich an die drei Stufen zum Gl&uuml;ck: Auge in Auge k&uuml;mmere ich mich um Aussehen und Geruch, dann das erste Glas pur &mdash; ohne Wasser, Eis und Schischi (Eis und Schischi w&auml;ren hier wohl ohnehin mein Todesurteil) &mdash; und zum Schluss das zweite Glas mit einem Spritzer Wasser. Warum? Das Wasser &ouml;ffnet den Whisky, sagt man, einige Aromen treten h&ouml;flich zur&uuml;ck, andere kommen auf die B&uuml;hne. Bei torfigen oder rauchigen Whiskys kann es zudem den Geschmack ein wenig abmildern, f&uuml;r alle, denen etwa ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islay#Whisky" title="Link zu Wikipedia">Islay</a> zu harter Stoff ist.</p>
<p>Au&szlig;en: &#187;Ruban&#171; ist dieser Whisky eigentlich nicht, so ganz wird er seinem Namen also nicht gerecht. Eher bernsteinrot. Die Nase erschnuppert auf den ersten Metern Vanille, fast schon Milcheis, Pflaumenmus kommt dahinter, er riecht fruchtig und ziemlich leicht, vor allem aber &uuml;berfordert er mich nicht mit zu vielen Aromen. Vielf&auml;ltig ja, &uuml;berladen nein.</p>
<p>Erstes Glas: Der dominierende Geschmack ist auf jeden Fall der Port, der Fassgeruch. Zusammen mit Himbeere, Schokolade, Karamell, Zimt und Honig vermischt sich dieser Grundton tats&auml;chlich zu einem samtweichen Tropfen. Erster Gedanke: &#187;Lecker&#171;. Mit Abgang ist weniger als erwartet, was aber nicht als Kritik gemeint ist. Er hinterl&auml;sst Eindruck, vielleicht etwas mehr im Kopf als auf der Zunge.</p>
<p>Zweites Glas: Die Fruchtaromen werden ein wenig deutlicher, Orangenschalen kommen dazu, au&szlig;erdem ein paar Kr&auml;utert&ouml;ne wie Melisse und Minze. Das k&ouml;nnte aber auch am Melissenduftl&auml;mpchen in der Wohnung gelegen haben. Ganz zum Schluss N&uuml;sse &mdash; nat&uuml;rlich ger&ouml;stet. Der &#187;Quinta Ruban&#171; ist ein netter Geselle, umkompliziert, fast schon s&uuml;&szlig; &mdash; ein Whisky f&uuml;r jede Gelegenheit. Und das ist ein Kompliment. Ganz gef&auml;hrlich. Es gibt ja auch <a href="http://www.johnnyrockandroll.com/b-log/2007/12/06/glenmorangie-ruined-a-product-the-quinta-ruban/" title="Link zu The DropRocket">Menschen, die meinen</a>, Glenmorangie h&auml;tte mit dem &#187;Quinta Ruban&#171; den Vorg&auml;nger &#187;Portwood Finish&#171; ruiniert. Ohne den zu kennen, sage ich nur: Das kann eigentlich nicht sein.</p>
<p><strong>Daten</strong> | Destillerie: Glenmorangie | Name: &#187;Quinta Ruban&#171; | Alkohol: 46&#160;% | Gr&ouml;&szlig;e: 0,7 Liter (auch als Literflasche) | Nicht k&uuml;hl gefiltert | Keine Farbstoffe | Nachgereift in Bourbon&#8209; und Portweinf&auml;ssern | Preis: 40 bis 50 Euro (0,7 l).</p>
<p> <div class="two-columns-one">
<p>Geschmack: 8,5 von 10 Gl&auml;sern<br />Preis/Leistung: 9 von 10 Gl&auml;sern</p>
<p> </div> <div class="two-columns-one last">
<p><img src="/img/glaeser/achteinhalbglaeser.gif" class="glaeser" alt="" /><br /><img src="/img/glaeser/neunglaeser.gif" class="glaeser" alt="" /></p>
<p> </div> <div class="divider"></div></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trotzendorff.de/2008/12/30/glenmorangie-quinta-ruban/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

