Ahoi, Schwester!

Manufactum, Verkäufer des Wahren, Guten und Schönen, ist immer wieder mal für eine Überraschung gut. Erst kürzlich berichtete man mir von einer Ordensschwester, die in der Kölner Dependance seit einiger Zeit Waren an Mann und Frau zu bringen versucht, das allein aber verwundert noch nicht, gehört Klosterkultur doch für Marketer in eine Reihe mit Handarbeit, echten Werten und Rückbesinnung. Nun aber setzt das Waltroper Unternehmen (eine Tochter des Heine-Versands und damit der Otto-Gruppe) mit seinem Monatsbrief Dezember noch einen drauf. Unter der Überschrift »Mit kindlicher Freude, aber ohne Naivität« wird da auf den Seiten 16 und 17 eben jene Schwester Anne-Claire aus der klösterlichen Gemeinschaft von Jerusalem vorgestellt, die seit einigen Monaten in Köln für Manufactum arbeitet. Verwundert hat mich dabei nicht, dass sie einmal Jura studiert hat, verwundert hat mich auch nicht, dass sie ausgerechnet nach Köln wollte. Verwundert hat mich, was Manufactum als »Die Lieblingsprodukte von Sr. Anne-Claire« angibt. Weiterlesen

Mir fehlt nur vom Balkon …*

(Update) Vielleicht hätte ich mir den Mietspiegel vorher gar nicht erst nicht anschauen sollen. Um die fünf Euro pendelt sich der Quadratmeterpreis in Leipzig derzeit ein, und ich weiß ja auch, wie ungläubig die Reaktionen vieler Freunde immer wieder ausfielen, wenn wir ihnen erzählt haben, wie günstig wir hier wohnen. Und in Köln? Zwischen 6,40 und 8,90 zahlt man dort im Schnitt, je nach Baujahr der Bleibe. Sprich: Mit ein wenig Glück verdoppelt sich die Kaltmiete. Doch was solls, wer seinen Kaffee morgens auf einem Balkon mit Domblick genießen will, muss eben auch die Konsequenzen tragen. Weiterlesen