The same procedure as every year

Sexismus in Weihnachtsliedern? Anita Sarkeesian hat ihre Top 5 zusammengetragen, auf mal bitterernste, mal wunderbar ironische Art und Weise. Und obwohl sie selbst sagt, mensch könne wohl kaum ändern, dass alle Jahre wieder die gleichen Lieder im Radio rauf und runter laufen, obwohl sie Sterotype wiederkäuen und (alte) Geschlechterrollen zementieren, hat sie eine interessante Idee: »Maybe you can use them as a way to engage in a conversation about sexism with your friends and families over the holidays«, schlägt sie vor und verspricht interessante und lebhafte Debatten. Da würde ich über Weihnachten gerne mal bei der ein oder anderen Runde Mäuschen spielen.

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That’s, what makes a family!

»Die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ist eines der umstrittensten Themen in der US-amerikanischen Gesellschaft. [...] Die Ehe zwischen Homosexuellen ist in den meisten Bundesstaaten durch einfache Gesetze (sog. statutory law) verboten. In dreißig Staaten ist das Verbot sogar in der Verfassung verankert. Das Land ist in dieser Hinsicht geografisch unterteilt. Im traditionell liberalen Neuengland haben bisher vier von sechs Staaten die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet. Auch der restliche Nordosten gilt als homofreundlich. In den Staaten der Westküste gibt es eingetragene Partnerschaften. Dagegen gibt es in den religiös-konservativen Südstaaten, den dünn besiedelten Mountain States, sowie Teilen des Mittleren Westens verfassungsrechtliche Verbote gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. [...]

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Wenn man das Gefühl, das von all diesen Ecken und Winkeln und Menschen ausgeht und sich über die Stadt verströmt, erst einmal tief in sich aufgesogen hat und es wirken lässt, dann wird man irgendwann, wohin man auch blickt, in der Lage sein, es förmlich zu sehen, so wie man an kalten Wintermorgen, wenn plötzlich die Sonne durchbricht, über den Wassern des Bosporus zitternd einen hauchdünnen Dunst aufsteigen sieht.

Orhan Pamuk über »Hüzün«