Ein Aufeinandertreffen von Engländern und Deutschen. Immer wieder ein Vergnügen.
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»Don’t mention the war!« | 25/06/2010Ein Aufeinandertreffen von Engländern und Deutschen. Immer wieder ein Vergnügen.
Bevor heute nachmittag die USA wieder auf dem Platz stehen, eine kurze Erläuterung von John Cleese zum Unterschied zwischen Fußball und American Football.
Und ganz grundsätzlich und ein für alle Mal: Abseits, abschließend erklärt.
Ich schätze Finnland für zu viel, um alles aufzuzählen. Dafür etwa, dass man sich dort selbst beim Nichtstun nicht langweilt, dass einem die Ruhe und die menschenleere Landschaft genug sind oder dass man in diesem Land spürt, willkommen zu sein, ohne sich als Tourist zu fühlen. Dementsprechend haben meine Tage zwischen Hauptstadt und Koli aber auch immer ausgesehen: Rumliegen, Himmel, Wind und Wasser genießen oder Helsinki entdecken. Mehr als genug Aufgaben für drei Leben eigentlich. Wenn ich mir jedoch anschaue, was der 23-jährige Finne Nalle Hukkataival in seiner Freizeit so macht (das Video ist ein Ausschnitt aus dem Film »Core« von Chuck Fryberger), dann sollte ich in meinem nächsten Urlaub vielleicht doch einmal ausnutzen, dass einige Finnen ganz schön einen an der Klatsche haben. Glücklicherweise. Beachten Sie bitte vor allem Nalles Versuch, auf Deutsch zu fluchen (Minute 3 : 09, »Oh …! Scheiß gemachen!«) und seine beruhigende Äußerung bei Minute 5 : 18 — »Haha! Don’t worry. I have no idea what I’m doing.« Ach ja: Und beachten Sie bitte ganz grundsätzlich Minute 5:20ff.
Noch drei Stunden, dreiundvierzig Minuten und 27 Sekunden.
Brichst du auf gen Bernabéu,
wünsch dir eine lange Partie,
voller Doppelpässe und schneller Angriffe.
Die Eto’os und Sneijders,
den zornigen Lucio fürchte nicht,
solcherlei wirst du auf deiner Fahrt nie finden,
wenn dein Denken hochgespannt, wenn edle
Regung deinen Geist und Körper anrührt.
Den Eto’os und Sneijders,
dem wütenden Lucio wirst du nicht begegnen,
falls du sie nicht in deiner Seele mit dir trägst,
falls deine Seele sie nicht vor dir aufbaut.
Wünsch dir eine lange Partie.
Der Sommerabende möchten viele sein,
da du, mit welcher Freude und Zufriedenheit!
in nie zuvor gesehene Stadien einfährst;
halte ein bei den Arenen der Franzosen
und erziel die schönsten Tore,
Ecken und Flanken, Abseitsfallen, Hackentricks
und erregende Spielzüge aller Art,
so reichlich du vermagst, erregende Spielzüge;
besuche viele Stadien in Italien,
damit du von den Eingeweihten lernst und wieder lernst.
Immer halte Madrid im Sinn.
Dort anzukommen, ist dir vorbestimmt.
Doch beeile nur nicht deine Reise.
Besser ist, sie dauere viele Minuten;
und alt geworden lege am Estadio Santiago Bernabéu an,
reich an dem, was du auf deiner Fahrt gewannst,
und hoffe nicht, dass das Finale dir Reichtum gäbe.
Das Finale gab dir die schöne Reise.
Du wärest ohne es nicht auf die Fahrt gegangen.
Nun hat es dir nicht mehr zu geben.
Auch wenn es sich dir ärmlich zeigt, das Spiel betrog dich nicht.
So weise, wie du wurdest, und in solchem Maß erfahren,
wirst du ohnedies verstanden haben, was die 90 Minuten bedeuten.
Konstantinos Kavafis: »Brichst du auf gen Ithaka … «