Yes, Virginia, there is a Santa Claus

»Im Jahr 1897 wurde Philip O’Hanlon, der Assistent eines Untersuchungsrichters (‹Coroner‹) in Manhattans Upper West Side, von seiner acht Jahre alten Tochter Virginia gefragt, ob Santa Claus wirklich existiere. Virginia hatte zu zweifeln begonnen, ob es einen Weihnachtsmann gäbe, weil ihre Freunde ihr erklärt hatten, dass es ihn nicht gibt. Ihr Vater antwortete ausweichend, war aber damit einverstanden, dass sie an die New York Sun schreibe, einer zu jener Zeit bedeutenden New Yorker Zeitung, ihr dabei versichernd, dass das Blatt die Wahrheit sagen würde. Während er die Verantwortung damit los war, gab er unversehens einem Redakteur der Zeitung, Francis P. Church, eine Gelegenheit, über die einfache Frage nachzudenken und die philosophischen Sachverhalte hinter ihr anzusprechen.« Weiterlesen

The same procedure as every year

Sexismus in Weihnachtsliedern? Anita Sarkeesian hat ihre Top 5 zusammengetragen, auf mal bitterernste, mal wunderbar ironische Art und Weise. Und obwohl sie selbst sagt, mensch könne wohl kaum ändern, dass alle Jahre wieder die gleichen Lieder im Radio rauf und runter laufen, obwohl sie Sterotype wiederkäuen und (alte) Geschlechterrollen zementieren, hat sie eine interessante Idee: »Maybe you can use them as a way to engage in a conversation about sexism with your friends and families over the holidays«, schlägt sie vor und verspricht interessante und lebhafte Debatten. Da würde ich über Weihnachten gerne mal bei der ein oder anderen Runde Mäuschen spielen.

Weiterlesen

Meine neuen Begleiter*

»Guten Morgen, ihr Hübschen! Ich hoffe euch geht’s gut und ihr genießt das Wetter genauso wie ich.« »Es gibt Dinge, ganz speziell Schuhe, die lassen mein Herz stehen bleiben. Ich kriege feuchte Hände, einen trockenen Mund, Schmetterlinge im Bauch und ich stammle wirres Zeug. Dann ist es meistens schon um mich geschehen, ich bin verliebt und ich muss den Schuh haben. Da beißt keine Maus den Faden ab.« Weiterlesen

That’s, what makes a family!

»Die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ist eines der umstrittensten Themen in der US-amerikanischen Gesellschaft. [...] Die Ehe zwischen Homosexuellen ist in den meisten Bundesstaaten durch einfache Gesetze (sog. statutory law) verboten. In dreißig Staaten ist das Verbot sogar in der Verfassung verankert. Das Land ist in dieser Hinsicht geografisch unterteilt. Im traditionell liberalen Neuengland haben bisher vier von sechs Staaten die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet. Auch der restliche Nordosten gilt als homofreundlich. In den Staaten der Westküste gibt es eingetragene Partnerschaften. Dagegen gibt es in den religiös-konservativen Südstaaten, den dünn besiedelten Mountain States, sowie Teilen des Mittleren Westens verfassungsrechtliche Verbote gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. [...]

Weiterlesen