Lange habe ich SafariPlus nachgetrauert und mich darüber geärgert, dass Safari keine anständige Cookie-Verwaltung mitbringt. Damit ist jetzt Schluss, seit dem 12. April gibt es Safari Cookies, das auf dem Quellcode von SafariPlus (Creative-Commons-Lizenz) und Safari Adblock (GPL-Lizenz) basiert. Voraussetzung für Safari Cookies ist Mac OS 10.5, am 10. Mai ist Version 0.6.3 erschienen. Obwohl sich die Cookie-Verwaltung noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befindet, scheint sie ordentlich zu funktionieren, nach einem ersten Test gab es bei mir keine Probleme.
Das Plugin gibt eine Liste der gespeicherten Cookies aus, von der sich per Hand die unerwünschten Kekse löschen lassen. Noch komfortabler ist die Verwaltung über eine Cookie-Whitelist, die einzelnen Domains erlaubt, ihre Cookies auf dem Rechner abzulegen. Alle Cookies, die nicht auf dieser Liste stehen, können auf Wunsch gelöscht werden, sobald Safari beendet wird, für Fans von Protokollen gibt es zudem die Möglichkeit, ein Logfile über alle Cookie-Aktivitäten anlegen zu lassen. Ich bin begeistert. Fast genauso schön ist übrigens, dass der Inquisitor endlich wieder unter Safari funktioniert (gefunden in den Kommentaren im fscklog).
Foto: flickr | Mrs Magic unter dieser CC-Lizenz









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