Ich habe eine ganze Zeit lang überlegt, ob ich einen Service wie Delicious überhaupt brauche, wofür ich ihn brauchen könnte, und wie oft. Social Bookmarking, eigentlich eine schicke Sache. Aber nur für mich selbst? Sowieso nicht. Für andere? Ja, schon, aber vor allem, seit es Twitter gibt, kann man Links doch viel schneller und effektiver durchs Netz schicken. Doch Delicious kann mehr, es bietet mehr Platz, es bietet Verschlagwortung, und genauso wie Twitter eben ein Kommunikationskanal mehr ist, ist es Social Bookmarking auch. So ein Account ist ja auch schnell angelegt, die ersten Links sind schnell gefunden. Ich aber hatte von Anfang an vor, Delicious mit meinem Blog zu verknüpfen. Der Wunsch: Ein täglicher Blogpost aus meinen gesammelten Links. Wenn ich mal geahnt hätte, dass das nicht so einfach ist. (Weiterlesen …)
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- Palm ist zurück – zumindest für zwei Tage (NZZ) — »Der Pre ist ein gutes Smartphone«, schreibt Nico Luchsinger im BetaBlog der NZZ. »Ein sehr gutes sogar. Das kommt teilweise davon, dass er sich bei vielen Funktionen recht schamlos beim iPhone bedient – was wenig erstaunlich ist, denn sowohl der Chefentwickler des Pre als auch ein grosser Teil seines Teams hat von Apple zu Palm gewechselt.« Fraglich, ob das schon genügt, dem iPhone ernsthaft gefährlich zu werden.
- Obama on Obama (NYT) — Thomas Ⅼ. Friedman hat Barack Obama seinen Lieblingswitz über einen frommen Juden erzählt, der einfach nicht im Lotto gewinnen will. Warum? Nachzulesen in Friedmans New-York-Times-Blog.
- Freunde, nicht diese Töne (taz) — Huang Liaoyu, Institutsleiter für Germanistik an der Peking Universität, schreibt für die taz über die chinesische Sicht auf Europa. Seine These: Die Geschichte des modernen Chinas ist in hohem Grade eine Geschichte der Verwestlichung.
- Es ist etwas weniger komfortabel (FAZ) — Ausgerechnet die sonst nicht gerade internetaffine FAZ berichtet von zwei optimistischen Projekten aus Frankreich. Ein Redaktionsbesuch von Lena Bopp bei Médiapart und Rue89.
- Der Letzte macht das Licht aus (Deutsche Welle) — »Es ist dunkel geworden im Osten.« So beginnt Calle Kops seinen Bericht über die Situation der Bundesliga in den Neuen Ländern. Und die sieht düster aus.
Delicious ist ein Social-Bookmarking-Service, Sie finden mich dort als Trotzendorff.
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Ursula.
Du blindes Etwas du!
Blogger, mein grüner Egel.
Unter der Welt immerzu!
Protestiert — du mußt es schreien!
Seht!
Oh herzloses Glück!
Ursula du.
Belegt in endloser Nacht.
Blogger zwischen Schreien und Sehen.
Blogger heute so böse.
Selten etwas mit so viel Freude bedient wie das Poetron von Günter Gehl. Grimme-Preis, aber dalli!
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Heute: Die Suche nach Bildern vom Tiananmen-Platz bei Google Deutschland und Google China.
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Vier Tage vor der Europawahl wird langsam klar, dass es die Politik vielen Wählern ziemlich leicht gemacht hat in diesem Jahr. Zu viele Ohrfeigen wurden ausgeteilt, zumindest an die, die das Internet als ernsthaftes Medium betrachten. Zumindest an die, die mit dem Internet, im Internet, für das Internet leben und arbeiten. Eine Politik, die mit Mitteln aus analoger Zeit versucht, sich in einer digitalen Zeit zu behaupten und sie mit zu gestalten, mag dem einen die heimelige Sicherheit bieten, die er von seiner Sitzecke gewohnt ist, vielen aber erscheint sie als Kriegserklärung.
Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen. Die schlechte Nachricht: Es scheint nicht so einfach zu sein, sie auch tatsächlich als solche zu erkennen. Clemens Bomsdorf beispielsweise schrieb in der Zeit gestern über die Piratenpartei in einem Stück mit der Überschrift »Wenig Ziele, viele Anhänger« etwas von einem »monothematischen Programm«. Mit Sicherheit nicht ganz falsch, aber eben auch nicht ganz richtig. Oder zumindest zu kurz gegriffen. Ein Leserkommentar zu diesem Text aber legt noch eine Schippe drauf: »Diese Partei kommt in Schweden an die Regierung und setzt ihre drei Punkte durch. Warum sollte sie dann wiedergewählt werden? Wenn die Punkte Datenschutz, Überwachung und Urheberrecht bei den etablierten Parteien angekommen sind (und zwar in meinem Sinne), brauch ich die Piraten nicht mehr zu wählen.« Die Angst vor Veränderung konnte man in den vergangen Monaten ja des öfteren beobachten, dass aber jemand derart blind jede Form der Veränderung verneint … Als gebe es keine Entwicklung, als seien Probleme politisch endgültig lösbar. Difficile est saturam non scribere. (Weiterlesen …)
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