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	<title>Kommentare zu: Der gr&#252;ne Aufstand im Netz</title>
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		<title>Von: Trotzendorff</title>
		<link>http://www.trotzendorff.de/2009/06/16/der-grune-aufstand-im-netz/comment-page-1/#comment-461</link>
		<dc:creator>Trotzendorff</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 22:20:01 +0000</pubDate>
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		<description>Tschuldigung, das mit dem Siezen passiert ganz automatisch. Sollte ich mir langsam wirklich mal abgewöhnen.

Ohne den Text zu kennen: Wundern würde mich das zumindest ein bisschen. Nicht, dass sich die Süddeutsche Informationen über Twitter holt, sondern dass sie sich die ausschließlich über Twitter holt. Und die fehlende Quellenangabe spricht eigentlich auch nicht gerade für die sonst (meist) überdurchschnittliche Sorgfalt dieses Blattes.

Ich gebe Dir aber recht: Journalisten müssen sich daran gewöhnen, dass Twitter ein Nachrichtenkanal ist/wird, ohne ihn gleich als Konkurrenten zu betrachten. Und das ganz gleich, ob dieser Dienst im Speziellen nun die kommenden Jahre überlebt oder nicht. Denn sonst kommt ein anderer Anbieter, ein anderer Dienst. Und in 140 Zeichen machen kann man Nachrichten ja nicht erst seit Twitter, sondern schon immer. Es gibt da den schönen Begriff des Küchenzurufs, der &lt;a href=&quot;http://www.wegweiser-journalistenpreis.de/kuechenzuruf.html&quot; title=&quot;Link zur Erklärung des Küchenzurufs&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; ganz gut erklärt ist. Bei Nachrichten ist Twitter nichts anderes.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tschuldigung, das mit dem Siezen passiert ganz automatisch. Sollte ich mir langsam wirklich mal abgew&ouml;hnen.</p>
<p>Ohne den Text zu kennen: Wundern w&uuml;rde mich das zumindest ein bisschen. Nicht, dass sich die S&uuml;ddeutsche Informationen &uuml;ber Twitter holt, sondern dass sie sich die ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Twitter holt. Und die fehlende Quellenangabe spricht eigentlich auch nicht gerade f&uuml;r die sonst (meist) &uuml;berdurchschnittliche Sorgfalt dieses Blattes.</p>
<p>Ich gebe Dir aber recht: Journalisten m&uuml;ssen sich daran gew&ouml;hnen, dass Twitter ein Nachrichtenkanal ist/wird, ohne ihn gleich als Konkurrenten zu betrachten. Und das ganz gleich, ob dieser Dienst im Speziellen nun die kommenden Jahre &uuml;berlebt oder nicht. Denn sonst kommt ein anderer Anbieter, ein anderer Dienst. Und in 140 Zeichen machen kann man Nachrichten ja nicht erst seit Twitter, sondern schon immer. Es gibt da den sch&ouml;nen Begriff des K&uuml;chenzurufs, der <a href="http://www.wegweiser-journalistenpreis.de/kuechenzuruf.html" title="Link zur Erklärung des Küchenzurufs" rel="nofollow">hier</a> ganz gut erkl&auml;rt ist. Bei Nachrichten ist Twitter nichts anderes.</p>
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		<title>Von: baltasar</title>
		<link>http://www.trotzendorff.de/2009/06/16/der-grune-aufstand-im-netz/comment-page-1/#comment-460</link>
		<dc:creator>baltasar</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 21:08:09 +0000</pubDate>
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		<description>Guter Hintergrundbericht, aber hören sie auf mich zu siezen!

Die Süddeutsche hatte heute auf dem Titel die angeblich gefälschten Zahlen des Innenministeriums. Es waren genau die Zahlen, die Abends zuvor über Twitter übermittelt wurde. Da frage ich mich schon, ob da die SZ einfach abgeschrieben hat und sich auf eine einzelne Twittermeldung verlässt oder ob sie diese Zahlen versucht haben anders zu verifizieren?

Will das jetzt gar nicht kritisieren. In so einer Situation im Iran, in der eine Informationssperre verhängt wurde, ist so ein &quot;Nachrichtendienst&quot; wie Twitter Gold wert. Dennoch muss man sich daran gewöhnen, dass die Nachrichten des Tages offensichtlich mit 140 Zeichen gemacht werden können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Hintergrundbericht, aber h&ouml;ren sie auf mich zu siezen!</p>
<p>Die S&uuml;ddeutsche hatte heute auf dem Titel die angeblich gef&auml;lschten Zahlen des Innenministeriums. Es waren genau die Zahlen, die Abends zuvor &uuml;ber Twitter &uuml;bermittelt wurde. Da frage ich mich schon, ob da die SZ einfach abgeschrieben hat und sich auf eine einzelne Twittermeldung verl&auml;sst oder ob sie diese Zahlen versucht haben anders zu verifizieren?</p>
<p>Will das jetzt gar nicht kritisieren. In so einer Situation im Iran, in der eine Informationssperre verh&auml;ngt wurde, ist so ein &#187;Nachrichtendienst&#171; wie Twitter Gold wert. Dennoch muss man sich daran gew&ouml;hnen, dass die Nachrichten des Tages offensichtlich mit 140 Zeichen gemacht werden k&ouml;nnen.</p>
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