Als ich das erste Mal das Werbevideo zu Kathrin Passigs und Sascha Lobos Buch »Dinge geregelt kriegen — ohne einen Funken Selbstdisziplin« gesehen habe, wusste ich noch nicht, dass man das »Kinetic Typography« nennt. Ich wusste nur: Das mag ich. Und so habe ich mich in den vergangenen Monaten auf eine virtuelle Reise durch Vimeo gemacht, Heimat von mehreren Dutzend solcher Streifen. Zwar scheinen sich Filmszenen für dieses Spiel mit Schrift und Ton ganz besonders großer Beliebtheit zu erfreuen. Neben Marcellus Wallace oder »V for Vendetta« aber gibt es noch einiges mehr. Doch erlauben Sie mir zwei Hinweise, bevor Sie weiterblättern: Für den größtmöglichen Genuss brauchen Sie 1. eine möglichst große Stereo-Anlage und 2. einen Beamer samt leergeräumter Wohnzimmerwand. Es lohnt sich. (Weiterlesen …)
Ich bin immer wieder überrascht, wie alt das Internet eigentlich ist. Oder besser: wie alt die Idee des Internets eigentlich ist. War wohl ein Spätzünder — 1992 den ersten Computer bekommen, 2000 die erste E-Mail-Adresse. In diesem Dokumentarfilm von 1972 mit dem Titel »Computer Networks: The Heralds Of Resource Sharing« kommen all die wichtigen Protagonisten zu Wort, die damals an der Entwicklung von Netzwerken wie Arpanet beteiligt waren: Fernando José Corbató, Joseph Carl Robnett Licklider, Lawrence Roberts, Robert Elliot Kahn, Frank Heart, William R. Sutherland, Richard W. Watson, John R. Pasta, Donald Watts Davies und George W. Mitchell. Ein wunderbares Stück Zeitgeschichte.
Jürgen Klinsmann ist weg, Jupp Heynckes kommt, geht es nach dem Kulturanthropologen René Girard, haben wir nun unseren Sündenbock gefunden und können wieder friedvoll zusammenleben. Wenn es mal nur so einfach wäre. Der FC Bayern München hatte Jürgen Klinsmann geholt, weil er eine bestimmte Philosophie vertritt, weil er bestimmte Trainingsmethoden nutzt. Eine Philosophie und Methoden, die im internationalen Fußball eigentlich Standard sind, zumindest an der Spitze. Nun hat sich der Verein selbst ein Beinchen gestellt, denn für die kommende Saison muss der FC Bayern, will er international bestehen, nicht nur einen geeigneten Nachfolger finden, sondern auch noch zwei weitere, ältere Probleme beiseite räumen. Doch fangen wir vorne an: (Weiterlesen …)
»Brüder, zur Sonne, zur Freiheit! Brüder, zum Lichte empor!« Manchmal glaube ich, dieses Lied aus unserer Küche zu hören. Doch wenn ich dann durch die Tür komme, ist alles mucksmäuschenstill. Offensichtlich ist zudem, dass nicht in allen Töpfen gesungen wird, guckt man sich an, was für unterschiedliche Fortschritte die kleine Chili-Kommune macht. Während die »Jalapeño«- und die »Anaheim«-Gruppe sich zum Beispiel Stück für Stück nach oben arbeiten und inzwischen bei offiziell bestätigten 6,0 beziehungsweise 4,9 Zentimetern über Normalnull sind, ist Kamerad »Demon Red« erstens noch immer alleine und zweitens noch ziemlich niedlich. Ich glaube ja, das ist eine Falle.
Bestimmt hat dieses kleine Biest seine »Brüder«, noch unter der Erde, still und heimlich abgemurkst, um in ein paar Monaten pfeifend und harmlos dreinblickend im Topf herumzustehen und zu warten, bis ich die — wahrscheinlich einzige — Frucht pflücke und verspeise. Mit der aber könnte man, da bin ich jetzt schon sicher, ganz großes Unheil anrichten. Der will mich fertigmachen. Die Inderin Anandita Dutta Tamuly hat übrigens kürzlich in zwei Minuten 51 Chilischoten verspeist, um damit ins Guiness-Buch der Rekorde zu kommen — überwacht von Sternekoch Gordon Ramsay. Ich bin sicher, wenn sie das mit Demon Red versucht hätte, wäre sie nicht mal bis zur zweiten gekommen.
Die gefühlt ersten 400 meiner bisher 500 Tage mit Apple habe ich damit verbracht, nach der richtigen Software zu suchen. Womit surfen, mailen, Bilder bearbeiten, twittern, lesen, schreiben? Womit all die Routinen erledigen, an die man unter Windows gewöhnt war? Inzwischen habe ich für die meisten Aufgaben Favoriten gefunden. Nicht immer sind diese das Nonplusultra, im Laufe der Zeit aber haben sie sich als beste Lösung herausgestellt. Nicht alle Tools sind Freeware, teuer aber ist keines. Und da zu erwarten ist, dass die Zahl der Umsteiger von Windows auf Apple in den kommenden Jahren stark ansteigen wird (Der umgekehrte Fall jedenfalls … Ach, egal …), hier ein paar Tipps. Ohne Anspruch auf Allgemeingültigeit, Vollständigkeit und ohne Gewähr. Meine Lieblinge nach 500 Tagen Apple: (Weiterlesen …)
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