Sucht man etwa bei Amazon nach dem Stichwort »Weihnachten«, liefert das Shoppingportal auf den oberen Plätzen die Sampler »RTL Weihnachten«, »Die Hit-Giganten — Weihnachten 2008« und »Festliche Weihnachten«. Mit dabei so unvermeidbare »Pop-Perlen« wie »Do They Know, It’s Christmas«, »Last Christmas« oder Kinderlieder wie »Leise rieselt der Schnee« und »Von Drauss Vom Walde Komm Ich Her«. Dann vielleicht doch lieber das Weihnachtsoratorium, natürlich das von den Thomanern? Alle Jahre wieder? Eben nicht. Denn selbst in den Wochen vor dem Fest braucht man nicht unbedingt die üblichen Verdächtigen, um es sich gemütlich zu machen. Trotzendorff stellt drei Mal Abwechslung für den Plattenschrank vor.
Friedemann Witeckas Album »Legends of Light« ist eine Hommage an seine Heimat, »die Musik holt ihre Inspiration aus der weinschweren Fülle des südlichen Elsaß und der Unberührtheit des nördlichen Jura.« Stereoplay schrieb: »Die Perfekte. Mit Stahlsaiten-Gitarren, Vibraphon, Keyboards, Altsax, Akkordeon, Oboen, Klarinetten inszenierte Friedemann seine ›Ode an die Landschaft und das Lebensgefühl im Dreiländereck‹ — eine ausgeglichene, lichtdurchflutete und in sich harmonische Musik.« Hörtipp: Track 5, »Sunday In Alsace«.
1976 traf sich in einer kleine Kirche in Oscarkyrkan bei Stockholm das kleine Ensemble »Oscars Motettkör«, um eine Weihnachtsplatte aufzunehmen — »Cantate Domino». Bertil Alving, der verantwortliche Toningenieur, verwendete für die Aufnahme lediglich eine Bandmaschine Revov A77 High-Speed und 2 Pearl-Mikrofone (Pearl TC4). Das Ergebnis: Eine Sensation. Lange war die Platte die Vinyl-Referenz vieler Fachzeitschriften. Und auch als CD hat sie nur wenig von ihrer Faszination eingebüßt. Hörtipp: Track 11, Adolf Adam: »Julsang«.
Das 1984 in Stockholm gegründete A-cappella-Quintett »The Real Group« muss man vermutlich nicht mehr vorstellen. Ihre CD »Stamning« vielleicht schon, die die Gruppe 2002 mit dem legendären schwedischen Chorleiter Eric Ericsson aufgenommen hat. 22 schwedische Volkslieder voller Leichtigkeit, Purismus und Klangtiefe. Man muss nicht Schwedisch sprechen und es muss nicht Sommer sein, um Lieder wie »En sommarafton« oder »Den blomstertid nu kommer« zu genießen. Das geht auch im Winter. Hörtipp: Track 13, »I seraljets have«.
Fotos: Coverscans
Sucht man etwa bei Amazon nach dem Stichwort "Weihnachten", liefert das Shoppingportal auf den oberen Plätzen die Sampler "RTL Weihnachten", "Die Hit-Giganten — Weihnachten 2008" und "Festliche Weihnachten". Mit dabei so unvermeidbare "Pop-Perlen" wie "Do They Know, It's Christmas", "Last Christmas" oder Kinderlieder wie "Leise rieselt der Schnee" und "Von Drauss Vom Walde Komm Ich Her". Dann vielleicht doch lieber das Weihnachtsoratorium, natürlich das von den Thomanern? Alle Jahre wieder? Eben nicht. Denn selbst in den Wochen vor dem Fest braucht man nicht unbedingt die üblichen Verdächtigen, um es sich gemütlich zu machen. Trotzendorff stellt drei Mal Abwechslung für den Plattenschrank vor.
Friedemann Witeckas Album "Legends of Light" ist eine Hommage an seine Heimat, "die Musik holt ihre Inspiration aus der weinschweren Fülle des südlichen Elsaß und der Unberührtheit des nördlichen Jura." Stereoplay schrieb: "Die Perfekte. Mit Stahlsaiten-Gitarren, Vibraphon, Keyboards, Altsax, Akk
Twitter lebt ja nicht wirklich nur davon, zu lesen, was oft fremde Menschen den ganzen Tag tun, denken und eben twittern. Ein wenig lebt Twitter ja auch von etwas, das in Fachkreisen Kommunikation genannt wird. Wer aber nur lesen will, beobachten, ohne, dass das Gegenüber etwas davon mitbekommt (in anderen Fachkreisen auch Stalking oder Spannen genannt), der kann das jetzt tun. Mit TweetStalk, einem kleinen Firefox-Add-on. Einmal installiert, taucht auf der Twitter-Seite neben dem Follow-Button noch ein zweiter, ein Stalk-Button auf.
Dafür will TweetStalk natürlich Twitter-ID und Passwort haben. Und der »Roadmap« zufolge wollen die Jungs von Sitening das Projekt noch weiterentwickeln: »I won’t tell you exactly what we plan, but it does involve better integration with the Twitter UI and creating other ways to make TweetStalk work (instead of having to use a Firefox addon).« Wer’s braucht.
Via Twitip | Fotos: Screenshot/Montage
Twitter lebt ja nicht wirklich nur davon, zu lesen, was oft fremde Menschen den ganzen Tag tun, denken und eben twittern. Ein wenig lebt Twitter ja auch von etwas, das in Fachkreisen Kommunikation genannt wird. Wer aber nur lesen will, beobachten, ohne, dass das Gegenüber etwas davon mitbekommt (in anderen Fachkreisen auch Stalking oder Spannen genannt), der kann das jetzt tun. Mit TweetStalk, einem kleinen Firefox-Add-on. Einmal installiert, taucht auf der Twitter-Seite neben dem Follow-Button noch ein zweiter, ein Stalk-Button auf. Dafür will TweetStalk natürlich Twitter-ID und Passwort haben. Und der "Roadmap" zufolge wollen die Jungs von Sitening das Projekt noch weiterentwickeln: "I won't tell you exactly what we plan, but it does involve better integration with the Twitter UI and creating other ways to make TweetStalk work (instead of having to use a Firefox addon)." Wer's braucht. Via Twitip | Fotos: Screenshot / Montage
Nein, eigentlich bin ich kein Fan von Kanye West. Dafür aber ein umso größerer von Takashi Murakami. Die beiden haben auch nicht viel gemeinsam, außer, dass Murakami für West im vergangenen Jahr das Video von »Good Morning« produziert hat. Nun ist »Good Morning« tatsächlich nicht nur ein recht schickes Stück Musik — auch, wenn mir Kanye Wests »Narzissmus deluxe«, wie laut.de das einmal nannte, ziemlich auf den Keks geht —, der Clip ist vor allem ein erneuter und genialer Beweis dafür, dass Murakami im positiven Sinn vor nichts Halt macht, dass er wie kein Zweiter derzeit in der Lage ist, Kunst und Kommerz zu einem Erfolgsbrei zu vermischen. Wer wissen möchte, wie die Zusammenarbeit zwischen dem Japaner und dem amerikanischen Rapper geklappt hat, der kann das bei MTV nachlesen. Und für wen damit die Dosis Murakami noch nicht hoch genug ist, der kann noch bis zum 4. Januar nach Frankfurt ins MMK fahren und sich die bisher umfangreichste Retrospektive seiner Arbeiten (mehr als 130 Bilder, Skulpturen, Installationen und Videos) anschauen — »Kaikai & Kiki«-Shop inklusive.
Foto: Screenshot
Nein, eigentlich bin ich kein Fan von Kanye West. Dafür aber ein umso größerer von Takashi Murakami. Die beiden haben auch nicht viel gemeinsam, außer, dass Murakami für West im vergangenen Jahr das Video von "Good Morning" produziert hat. Nun ist "Good Morning" tatsächlich nicht nur ein recht schickes Stück Musik — auch, wenn mir Kanye Wests "Narzissmus deluxe", wie laut.de das einmal nannte, ziemlich auf den Keks geht —, der Clip ist vor allem ein erneuter und genialer Beweis dafür, dass Murakami im positiven Sinn vor nichts Halt macht, dass er wie kein Zweiter derzeit in der Lage ist, Kunst und Kommerz zu einem Erfolgsbrei zu vermischen. Wer wissen möchte, wie die Zusammenarbeit zwischen dem Japaner und dem amerikanischen Rapper geklappt hat, der kann das bei MTV nachlesen. Und für wen damit die Dosis Murakami noch nicht hoch genug ist, der kann noch bis zum 4. Januar nach Frankfurt ins MMK fahren und sich die bisher umfangreichste Retrospektive seiner Arbeiten (mehr als 130 Bilder, S
Nach wie vor ist der Internet Explorer der meistgenutzte Browser der Welt. Selbst durch regelmäßig entdeckte Sicherheitslücken wackelt sein Thron nur, aber er steht. Nun traut sich ein IE-Fan an die Öffentlichkeit, wenn auch anonym. Nils Severin (Name geändert) spricht mit Trotzendorff über sein Faible für Redmond, Sicherheitslücken, Open Source und mitleidige Blicke. (Weiterlesen …)
Nach wie vor ist der Internet Explorer der meistgenutzte Browser der Welt. Selbst durch regelmäßig entdeckte Sicherheitslücken wackelt sein Thron nur, aber er steht. Nun traut sich ein IE-Fan an die Öffentlichkeit, wenn auch anonym. Nils Severin (Name geändert) spricht mit Trotzendorff über sein Faible für Redmond, Sicherheitslücken, Open Source und mitleidige Blicke. Trotzendorff: Sie schwören seit Jahren auf den Internet Explorer. Irgendwann schonmal eine Alternative ausprobiert?Nils Severin: Das mag ignorant klingen, aber: Nein. Zumindest nicht bei der privaten Nutzung, wo ich die Wahl habe. Alternativen kommen für mich nicht in Frage, weil ich mit dem Internet Explorer vollkommen zufrieden war und bin. Sie verteidigen dieses Produkt ja auch gerne gegen Kritik. Wann sind Sie das letzte Mal öffentlich für Ihre Überzeugung beschimpft worden?Noch nie. Ich ernte zwar gelegentlich Kopfschütteln von engagierten Firefox-, Opera- oder Safari-Anhängern. Denen vom Internet Explorer vorzuschw