Hang Loose

Via Flurfunk

Dass gut anderthalb Jahre an mir vorbeigegangen ist, dass man für Tanzmusik nicht nur plump-sexistische Videos, sondern auch so wundervolle wie dieses produzieren kann, ist mir offen gestanden etwas peinlich. Das kann ich nur dadurch wieder gut machen, dass Gonzales »You Can Dance« bei mir bis Ende des Sommers in Endlosschleife läuft.

Mir ist echt keine Überschrift eingefallen, sorry …

rp12

Foto: flickr (Wolf Brüning, CC BY 2.0)

Woher wir uns denn nun wieder kennen würden, fragte uns — als ich vor einigen Jahren auf Facebook die Freundschaftsanfrage einer Bloggerin annahm, die ich bis dahin nur online kannte — eine gemeinsame Freundin. Ihre Antwort war so spontan wie einfach wie schön: »Digital Sympathy«. Seit diesem Tag liebe ich diesen Begriff, er beschreibt wie kein zweiter, dass es Menschen gibt, bei denen die digitalen Spuren genügen, um sie zu schätzen oder zu mögen, um eine Verbindung zu ihnen aufzubauen — das, was sie in ihr Blog schreiben, was sie auf Facebook posten oder wie ihr Avatar aussieht zum Beispiel. Dieses Phänomen gilt für beinahe alle Netzwerke, auf Twitter aber haben die Menschen ganz besonders interessante Verhältnisse untereinander — ja, vielleicht kann man sogar von Beziehungsstrukturen sprechen. Auf den ersten Blick mögen das alles lose Bindungen sein, auf den zweiten aber entdeckt man die Feinheiten. Jede_r auf Twitter spielt in diesem riesigen Netzwerk seine Rolle, und die Meisten gleich mehrere. Da gibt es Cliquen und Pärchen, Dreiecksbeziehungen und Trennungen, da gibt es die unerwiderte Liebe, die Stalker_innen und die Einsamen. Es gibt Alphatiere und Mitläufer_innen, Aktive und Passive, Selbstdarsteller_innen und Zuhörer_innen, es gibt Liebe und Streit, Freundschaft und Hass. Und noch viel mehr. Weiterlesen →

Durchgefavt: der April (anno 2012)

Fav [fav] Favorites, represented by a small star icon next to a Tweet, are most commonly used when users like a Tweet and wish to save it for later. [1]

Mein Tanzstil besteht zu 90 Prozent aus Anlauf.
@Vergraemer
Taubenvergrämer

Die Maoam-Werbung verdeutlicht sehr gut, was das Problem mit direkter Demokratie ist.
@_panique_
Tammo S

Ich bin wie ein Eisbär. Die Leute finden mich putzig und hübsch, aber wenn ich dann verspielt an ihre Unterwäsche will, werden sie panisch.
@Regendelfin
Marie von den Benken
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Fananzier (Dich) FROH!

Wer hier des Öfteren vorbeischaut, dem dürfte das FROH!-Magazin, eines der besten journalistischen Projekte der vergangenen Jahre, nicht mehr ganz unbekannt sein. Und immerhin geht das Kölner Heft inzwischen auch schon in die achte Runde — ohne großen Verlag im Rücken, ohne Werbung, nur mit guten Ideen, viel Enthusiasmus und einer ordentlichen Portion Mut ausgestattet. Und damit das auch noch ein neuntes, ein zehntes und viele weitere Male funktioniert, brauchen die Macher_innen von FROH! Eure Hilfe: »Bei unserer Sommerausgabe 2012 steht buchstäblich alles auf dem Spiel«, schreiben sie. »Einerseits ist ›Spiel‹ das Thema der neuen Ausgabe, andererseits stehen wir vor großen finanziellen Herausforderungen. Das FROH! Projekt ist nicht werbefinanziert und erwirtschaftet derzeit über die Verkäufe nur einen Teil der entstehenden Kosten. Da FROH! ein junges und gemeinnütziges Projekt ist, sind wir auf den finanziellen Rückenwind von Freunden, Fans und Förderern angewiesen. Viele Menschen spenden in Form von Beiträgen, Illustrationen und ähnlichem ihre Zeit, damit die neue Ausgabe erscheinen kann. An Ideen mangelt es uns nicht, ihr dürft euch auf die nächste Ausgabe freuen. Was uns allerdings fehlt sind 15.000 €, um den Druck der Ausgabe #8 möglich zu machen.« Weiterlesen →